Autor Thema: Interview mit einem Story-Charakter  (Gelesen 1546 mal)

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Offline claudrick

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Interview mit einem Story-Charakter
« am: 11. Januar 2014, 19:35:36 Uhr »
Hallo in die Runde!

Die Idee zum nachfolgenden Text ist nicht von mir, sondern stammt ursprünglich von hier: http://futuremaniaforum.iphpbb3.com/forum/89593615nx55858/fanfiction-f5/an-interview-with-a-story-character-t22.html

Im genannten FM-Forum haben auch bereits andere Autoren ihre Ideen zum Thema gepostet, und vielleicht kriegt auch hier jemdand Lust, seine ganz eigene Sicht auf unsere Helden zu teilen.  :)

Es geht los:

Teil 1: Grundlagen

1. Wie lautet dein voller Name?
Curtis Roger Newton.

2. Wo und wann wurdest du geboren?
2190 auf dem Erdmond (Luna), Mondbasis im Tycho.

3. Wer waren/sind deine Eltern? (Namen, Beruf, Persönlichkeit)
Roger Newton, Wissenschaftler (Biologie, Kybernetik), und Elaine Newton, Wissenschaftlerin (Biochemie, Neurologie)

4. Hast du Geschwister?
Nein.

5. Wo lebst du jetzt und mit wem?
Mein Zuhause ist, wo ich geboren wurde, in der Mondbasis im Krater Tycho, die meine Eltern zusammen mit Prof. Simon Wright erbaut haben. Momentan leben wir dort zu viert: Prof. Simon, Roboter Grag, der Androide Otho und ich.

6. Was ist dein Beruf?
Beruf... In erster Linie sehe ich mich zunächst einmal als Wissenschaftler. Die Wissenschaft ist mein Antrieb für alles, das Streben nach Erkenntnis und Fortschritt mein Lebensinhalt. Dass ich inzwischen wohl eine feste Größe in der Verbrechensbekämpfung im Sonnensystem geworden bin, ist wohl eher eine Folge davon. Offiziell fungieren wir als eine Art Spezialeinheit der Regierung, ein S.W.A.T.-Team, wenn Sie so wollen. Denn als Zivilist wäre es mir nicht gestattet, unser Raumschiff mit schweren Waffensystemen zu bestücken. Davon abgesehen, sind wir aber frei in unseren Entscheidungen.

7. Wie würdest du dein Erscheinungsbild beschreiben?
1,89 m groß, rote Haare, graue Augen, heller Teint.

8. Wie würdest du deine Persönlichkeit beschreiben?
(überlegt) Ich glaube, ich bin ein sehr leidenschaftlicher Mensch. Und zwar weniger im herkömmlichen Sinne, als vielmehr darin, dass ich mich zu 100 % einer Sache verschreiben kann. Wenn mir etwas wichtig ist, stelle ich es in diesem Moment über alles andere, brauche keinen Schlaf, kein Essen, bin hochkonzentriert und unempfänglich für andere Dinge. Mir ist bewusst, dass das den Umgang mit mir manchmal ein bisschen schwierig macht, aber meine Mitbewohner kennen mich ja gut genug, um mir das nachzusehen. Und meistens ist es das Ergebnis wert.
Ich höre oft, ich würde unkalkulierbare Risiken eingehen, aber das stimmt nicht. Meine Entscheidungen sind stets wohldurchdacht und stehen auf einem soliden Fundament, besonders wenn Dritte von meinen Entscheidungen betroffen sind. Wenn es um mich persönlich geht, mag meine Risikobereitschaft höher sein, aber trotzdem erlaube ich mir grundsätzlich keinen Leichtsinn. Das wäre kontraproduktiv.

9. Hast du irgendwelche Allergien, Krankheiten oder sonstige körperliche Beschwerden?
Davor bin ich bis jetzt zum Glück verschont geblieben. Abgesehen von diversen Prellungen, Verstauchungen und sonstiger Blessuren.

10. Links- oder Rechtshänder?
Eigentlich Rechtshänder. Als Kind habe ich aus Spaß einmal versucht, mit beiden Händen gleichzeitig zu schreiben, rechts richtig herum, links parallel dazu in Spiegelschrift. Hat kurioserweise funktioniert, und Prof. Simon meinte, meine beiden Gehirnhälften seien wohl beide besonders ausgewogen entwickelt. Also eigentlich kann ich beide Hände gleichermaßen benutzen, ob zum Schreiben oder Schießen (grinst).Da ich tatsächlich aber sehr wenig schreibe, ist meine Schrift wohl nur für mich leserlich...

11. Wie klingt deine Stimme?
Wenn ich meine eigene Stimme höre, finde ich sie – wie viele andere vielleicht auch – eher befremdlich. Die Sekretärin des Präsidenten sagte einmal, ich hätte so eine angenehme und unverwechselbare Stimme (grinst). Das lasse ich einfach mal so stehen. Die eigene Stimme zu beschreiben ist schwierig, und Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung unterscheiden sich wahrscheinlich sehr stark.

12. Welche Sätze sagst du häufig?
Mir ist das nie so aufgefallen, aber es gibt da jemanden, der behauptet, ich würde ständig sagen: Das ist zu gefährlich! (grinst)

13. Was hast du in deinen Taschen oder deinem Rucksack?
Tut mir leid, aber die Details meiner Ausrüstung sind streng geheim.

14. Hast du irgendwelche besonderen Eigenarten oder Schrulligkeiten?
Wie gesagt, manchmal stecke ich so tief in einer Sache drin, dass meine Umwelt mit einem äußerst kurz angebundenen bis barschen Curtis Newton klar kommen muss. Aber ansonsten... Bemühe ich mich eigentlich, ein netter Kerl zu sein.

Teil 2: Kindheit

15. Wie würdest du deine Kindheit im Allgemeinen beschreiben?
Schön. Behütet. Stabil. In Grag, Simon und Otho hatte ich tolle Ersatz-Eltern. Ich war nicht so einsam, wie man vielleicht vermuten könnte. Sie haben mir Dinge gezeigt, und mich Sachen machen lassen, die jedem Pädagogen wahrscheinlich den kalten Angstschweiß ins Gesicht getrieben hätten. Rückblickend betrachte ich das als echtes Privileg. Auf der Erde unter „normalen“ Bedingungen hätte ich viele dieser Erfahrungen nicht machen können bzw. dürfen.

16. Was ist deine früheste Erinnerung?
Dass Grag mir in der Küche der Basis Waffeln backt.

17. Wo bist du zur Schule gegangen/Welche Ausbildung hast du genossen?
Eine Schule im eigentlichen Sinne habe ich ja nie besucht. Von ein paar Gastsemestern an der marsianischen Universiät von Syrtis abgesehen, habe ich aber eine einzigartige Ausbildung durch Prof. Simon, Grag und Otho erfahren.

18. Hat dir Schule Spaß gemacht?
Ich bin ein wissbegieriger Mensch, wollte schon immer wissen, wie die Dinge funktionieren. Aber wie bei vielen Schülern haperte es hin und wieder auch bei mir mit der Disziplin, und im Nachhinein bewundere ich Prof. Simons Geduld...

19. Wo hast du dir die meisten Fähigkeiten angeeignet?
Mein theoretisches Wissen habe ich mir ausnahmslos in unserer Mondbasis angeeignet. Alles Praktische haben mir Grag und Otho beigebracht auf unseren vielen Reisen durch das Sonnensystem und darüber hinaus. Ich glaube, das viele Reisen in Verbindung mit dem angeeigneten Wissen, dem Kontakt mit anderen Kulturen hat mich erst zu dem gemacht hat, der ich heute bin..

20. Hattest du irgendwelche Vorbilder? Wenn ja, beschreibe sie.
Prof. Simon. Manchmal glaube ich, er hat schon mehr wieder vergessen, als ich jemals lernen könnte. Für mich ist er eine lebende Legende.

21. Bist du gut mit dem Rest deiner Familie ausgekommen?
Nun, ich hatte ja durch mein Menschsein schon einen gewissen Sonderstatus in der „Mondbasis-Familie“. Klar gab es auch Reibereien, aber im Großen und Ganzen sind wir ein unschlagbares Team, in dem der eine auf den anderen zählen kann. Klingt ja fast, wie bei den Musketieren.... Dann wäre ich wohl d’Artagnan (lacht).

22. Was wolltest du werden, wenn du erwachsen bist?
Wissenschaftler, genau wie mein Vorbild Prof. Simon. Und natürlich Pilot!

23. Was waren deine liebsten Aktivitäten?
Als Kind mochte ich es besonders, mit Simon zu unserer kleinen Sternwarte auf der Mondrückseite zu fliegen und den Himmel zu beobachten, besonders wenn es einen Kometen oder eine Supernova zu beobachten gab. Das fand ich immer sehr aufregend. Nachdem ich unser Raumschiff fliegen durfte, liebte ich es, Ausflüge mit Grag und Otho zu machen. Da trat die Wissenschaft dann schon eher in den Hintergrund und wir haben nur zum Spaß die aberwitzigsten Flugmanöver ausprobiert. Das war eine wirklich unbeschwerte Zeit.

24. Wie warst du als Kind?
Das ist für mich eine schwierige Frage. Aber Simon sagt immer, ich sei sehr früh sehr vielseitig interessiert gewesen. Und aufgrund dessen vielleicht auch manchmal anstrengend, weil ich bestimmte Dinge einfach erklärt haben wollte, bis ich sie vollständig verstanden hatte, auch wenn sie meinen damaligen Horizont noch überstiegen. Da konnte ich ganz schön hartnäckig sein.

25. Warst du beliebt? Wie waren deine Freunde?
Tja, was soll ich dazu sagen...? (grinst)

26. Wer war deine erste große Liebe?
Ich wusste, dass das kommt... (seufzt gespielt genervt). Aber ich werde nicht darüber reden...

27. Wann und mit wem hattest du deinen ersten Kuss?
Hm... Ich war noch ein Teenager, da bin ich mal aus Trotz ausgebüchst und habe einen Ausflug in das Naturkundemuseum von New York gemacht. Da lernte ich dieses süße Mädchen kennen... Am Ende des Tages haben wir uns zum Abschied geküsst, flüchtig und schüchtern. Ich hab sie nie wiedergesehen...

28. Solltest du außergewöhnliche Fähigkeiten haben – wie bist du dazu gekommen?
Körperliche Fitness ist elementar für mich und für den Alltag im Weltraum auch unabdingbar. Ohne ein gewisses Maß an Training hält man die permanente Belastung sonst einfach nicht aus. Schnelligkeit und Ausdauer ist noch etwas, das ständig trainiert werden will. Grag und Otho sind da meine gnadenlosen Drill Instructor.

Teil 3: Frühe Einflüsse

29. Was denkst du, war bisher das wichtigste Ereignis in deinem Leben?
Hm... Es liegt schon viele Jahre zurück, da gelang es mir mit ein paar technischen Tricks, einen habgierigen terranischen Gouverneur dazu zu bringen, sich selbst anzuzeigen, nachdem er permanent brave Pelzjäger finanziell übers Ohr haute. Ich glaube, da bin ich mir zum ersten Mal meiner Möglichkeiten so richtig bewusst geworden. Das war so eine Art Schlüsselerlebnis.

30. Wer hatte den größten Einfluss auf dich?
In erster Linie Simon. Und gleich danach Grag und Otho.

31. Was würdest du als deinen größten Erfolg betrachten?
(denkt lange nach) Ein großer Erfolg ist immer, wenn eine Sache einen unmittelbaren, positiven Effekt hat. Wenn man zum Beispiel den Bewohnern eines ganzen Planeten ihren Lebensraum erhalten kann, nachdem sie ihn schon aufgeben wollten. Das ist befriedigender als die Festnahme des übelsten Verbrechers.

32. Was bedauerst du am meisten?
Zu bedauern gibt es immer etwas, sowohl zwischenmenschlich als auch bei der Arbeit. Aber grundsätzlich bringt Bedauern nur dann etwas, wenn man noch etwas ändern kann oder lernt, es besser zu machen. Ein konkretes, prägendes Ereignis fällt mir aber gerade nicht ein... oder geht behalte ich lieber für mich (grinst)...

33. Was war das gemeinste, was du je getan hast?
Beim Billard schummeln? (lacht).

34. Tauchst du in irgendeinem Strafregister auf?
In keinem, von dem ich weiß. Wahrscheinlich komme ich häufiger auf den Abschusslisten diverser Verbrecherorganisationen vor...

35. Hast du irgendwelche Phobien?
Nicht, dass ich wüsste.

36. Was war das peinlichste, was dir je wiederfahren ist?
(räuspert sich) Bei einem Empfang des New Yorker Bürgermeisters habe ich mir mal versehentlich einen Deko-Hummer auf den Teller gelegt... Ist das peinlich genug?

37. Wenn du eine Sache aus deiner Vergangenheit ändern könntest, was wäre es?
Da gibt es nichts.

38. Was ist deine schönste Erinnerung?
Das ist jetzt aber schon sehr privat, oder?

39. Was ist deine schlimmste Erinnerung?
Dito.

Teil 4: Glauben und Meinungen

40. Bist du eher optimistisch oder pessimistisch?
In jedem Fall optimistisch. Ansonsten könnte ich meine Arbeit bisweilen als den Kampf gegen die sprichwörtlichen Windmühlen betrachten. Ich bin der Meinung, dass es immer einen Weg gibt.

41. Wovor hast du am meisten Angst?
Nahestehende Personen zu verlieren.

42. Bist du religiös? Welchen Glauben hast du?
Wie schon gesagt, habe ich eine wissenschaftlich geprägte Erziehung genossen. Man könnte vielleicht sagen, dass ich mit humanistischen Werten und Moralvorstellungen aufgewachsen bin. Was ich im übrigen in vielerlei Hinsicht als hilfreich empfinde.

43. Was sind deine politischen Ansichten?
Kein Kommentar.

44. Wie stehst du zu Sex?
(grinst) Aufgeschlossen!

45. Bist du in der Lage zu töten? Wenn ja, unter welchen Umständen?
(lässt sich Zeit mit der Antwort) Das Töten ist eine heikle Sache. Aber es gibt Situationen, in denen es unumgänglich ist. Weniger als Bestrafung und noch weniger aus Rache... Vielmehr, um zu verhindern, dass noch mehr Leid geschieht. Dann kann ich es auch vor mir selbst rechtfertigen.

46. Glaubst du an Seelengefährten und wahre Liebe?
Ja, eindeutig.

47. Was glaubst du, macht ein erfolgreiches Leben aus?
Das definiert wohl jeder anders. Für mich bedeutet es, meine persönlichen Ziele zu erreichen. Da ich einen Hang zur Hartnäckigkeit habe, kann ich meistens sowieso nicht aufgeben, bis ich erreicht habe, was ich wollte oder zumindest eine annehmbare Variante davon. Aber jedes Erfolgserlebnis erfüllt mich aufs Neue mit der gleichen Euphorie wie das Erste!

48. Wie ehrlich bist du dir selbst und anderen gegenüber, wenn es um deine Gedanken und Gefühle geht?
Da nehme ich es in der Tat sehr genau. Weshalb ich allerdings auch nur mit wenigen Personen darüber spreche.

49. Hast du irgendwelche Vorurteile manchen gegenüber?
Nicht, dass ich wüsste.

50. Gibt es etwas, das du unter keinen Umständen tun würdest? Wenn ja, warum?
Man hat mir mal einen Modeljob angeboten. Das würde ich niemals tun. Dieses eitle, oberflächliche Getue widert mich an...

51. Für wen oder was würdest du sterben – falls überhaupt?
Grundsätzlich bin ich natürlich daran interessiert, möglichst unversehrt und am Leben zu bleiben. Ich denke, so bin ich doch ein nützlicherer Mensch. Aber wenn es unumgänglich ist, um ein Mitglied meiner Crew zu retten oder andere nahestehende Personen, würde ich das wahrscheinlich tun. Allerdings würde ich natürlich auch in so einem Falls alles versuchen, um eine andere Lösung zu finden, sofern genug Zeit ist..

« Letzte Änderung: 11. Januar 2014, 19:41:18 Uhr von claudrick »
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Offline claudrick

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #1 am: 11. Januar 2014, 19:35:55 Uhr »
Teil 5: Beziehungen mit anderen

52. Wie gehst du gewöhnlich auf andere Menschen zu? (freundlich, unfreundlich, etc)
Ich halte mich für offen und unvoreingenommen und so gehe ich grundsätzlich auch auf die Menschen zu. Ein gesundes Misstrauen genehmige ich mir aber trotzdem, das sich bisweilen schon bewährt hat.

53. Wer ist die wichtigste Person in deinem Leben und warum?
Es ist schwer, diese Frage mit einem Satz zu beantworten. Sehr lange war meine Mannschaft auch meine Familie, und sie waren die wichtigsten Personen in meinem Leben. Aber ich bin ein Mensch, und als solcher habe ich auch andere Bedürfnisse als sie. Es hat gedauert, bis ich mir diese „Andersartigkeit“ selbst zugestehen konnte. Dazu gehörte auch die Liebe zu einer Frau. Ich denke, ohne meine Crew zu verletzen kann ich heute sagen, dass eine Frau die wichtigste Person in meinem Leben ist, gerade weil sie ein Mensch ist und ich durch sie gelernt habe, dass ich das auch bin, mit allen Schwächen und Fehlern. Das war eine wunderbare Erkenntnis.

54. Wen respektierst du am meisten und warum?
Simon Wright und die Frau an meiner Seite.

55. Wer ist dein bester Freund?
Mein bester Freund, einfach weil ich ihn am längsten kenne und er auch der beste Freund meines Vaters war, ist Professor Simon. Aber auch ein Leben ohne Grag, Otho und meine Frau kann ich mir nicht vorstellen. Huch... Habe ich gerade MEINE Frau gesagt? Sobald sie das hier liest, wird sie da wohl nachhaken... (grinst)

56. Hast du eine bessere Hälfte?
Ich denke, in der Hinsicht war ich bereits deutlich genug.

57. In wie vielen Beziehungen warst du bisher? Beschreibe sie.
Na ja, Beziehungen kann man das wohl nicht nennen... Dafür war ich einfach zu viel unterwegs. Aber es gab da ein paar sehr schöne Erlebnisse, frei von irgendwelchen Verpflichtungen. Aber ein Casanova war ich nie, falls sich das jetzt so angehört hat! Oft haben sich solche Dinge eher zufällig und unerwartet ergeben.

58. Was erwartest du von einem möglichen Partner?
Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Selbstständigkeit. Humor. Intelligenz setze ich einfach voraus. Anhänglichkeit empfinde ich als lästig.

59. Wie nahe stehst du deiner Familie?
Sehr nahe.

60. Hast du Kinder oder hättest du irgendwann gerne welche?
Kann ich mir momentan nicht vorstellen.

61. An wen wendest du dich, wenn du in Not bist?
An meine Freunde (also meine Mannschaft).

62. Traust du es jemandem zu dich zu beschützen? Wenn ja, wer und warum?
Allen fünfen traue ich das zu. Sie sind einzigartig und haben alle besondere Fähigkeiten. Sie sind alle ganz besondere Menschen.

63. Wenn du sterben oder vermisst gemeldet würdest, wer würde dich vermissen?
Die oben genannten fünf.

64. Welche Person verabscheust du am meisten und weshalb?
Meine humanistisch Erziehung verbietet es mir eigentlich, für einen Menschen Abscheu zu empfingen, denn selbst der verabscheuungswürdigste Mensch könnte sich ja zumindest theoretisch ändern. Was mich an Vul Kuolun trotzdem so abstößt, ist, dass er seine zugegebenermaßen brillanten Fähigkeiten nur zum Selbstzweck nutzt, ohne Rücksicht auf Verluste und Menschenleben. Das kann man einfach nicht tolerieren.

65. Tendierst du dazu mit Personen zu diskutieren, oder gehst du Konflikten lieber aus dem Weg?
Nun, wie schon gesagt, ich habe einen Hang zur Hartnäckigkeit. Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, kämpfe ich auch für sie. Im Laufe meines Lebens habe ich aber gelernt, dass ein guter Kompromiss oft besser ist, insofern bin durchaus diskussionsfreudig.

66. Tendierst du dazu in sozialen Situationen die Führung zu übernehmen, oder lieber nicht?
Wenn niemand verfügbar ist, der eine bestimmte Sache besser machen kann als ich, übernehme ich natürlich die Führung, wenn das gewollt ist. Aber ich habe auch kein Problem damit, mich in ein Team einzufügen, wenn ich mich mit etwas nicht auskennen sollte und es dem Zweck am dienlichsten ist..

67. Interagierst du gerne mit großen Gruppen und Menschenansammlungen?
Eher ungern. Klar, man kann prima drin untertauchen, wenn man grade mal wieder auf der Flucht ist, aber in meiner Freizeit besuche ich eher selten Veranstaltungen mit großen Menschenmengen. Hin und wieder sehen wir uns in New York ein Spiel an, aber das war es dann auch schon.

68. Kümmert es dich, was andere von dir denken?
Abgesehen von meinen engen Freunden ist mir das herzlich egal. Ich könnte nicht vernünftig arbeiten, wenn ich mir etwas daraus machen würde, was die Leute von mir denken. Und zudem sehe ich mich in keiner Weise als Person des öffentlichen Interesses.

Teil 6: Vorlieben und Abneigungen

69. Was sind deine Hobbys?
Hobbys... Wenn ich so drüber nachdenke, gehen Arbeit und Hobbys häufig fließend ineinander über. Aber als Hobby könnte ich all das bezeichnen, dem ich mich ohne Zeitdruck und Handlungszwang widmen kann. Die Sterne beobachten, an den Gleitern schrauben, fotografieren... Solche Sachen.

70. Was ist dein wertvollster Besitz?
Mein wertvollster Besitz lässt sich nicht beziffern. Es ist das tolle Leben, das ich führe kann, die Personen, die mir nahe stehen, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper...

71. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Hm... Weiß nicht. Blau vielleicht, das empfinde ich irgendwie als beruhigend.

72. Was ist dein Lieblingsessen?
Grundsätzlich probiere ich alles aus. Auf meinen Reisen habe ich bisweilen Dinge gegessen, die man wohl als sehr exotisch bis grenzwertig bezeichnen würde. Aber man sichert sein Überleben nicht, indem man wählerisch ist. Doch zu einem guten Rinderfiletsteak und einem Cheese Cake New York Style sage ich nicht nein!

73. Was liest du gerne – falls du gerne liest.
Fachliteratur. Ich habe immer ein Auge drauf, was die Wissenschaftskollegen so Neues entdecken.

74. Was sind deine Lieblings Filme/Musik/Holodeckprogramme/Zeichnungen etc?
Da gibt es nix bestimmtes. Ich mag ziemlich viel, was Musik betrifft - von klassisch bis modern.

75. Wie stehst du zu Alkohol und Drogen?
Ich hab schon mit allem Möglichen Bekanntschaft gemacht, manchmal sogar zum Selbstversuch im Labor... Ehrlich! Man muss nur seine Grenzen kennen, das weiß ich spätestens, seit mich jemand mal mit seinen hochprozentigen Freunden Straight Bourbon und Tennessee bekannt gemacht hat.

76. Wie sieht ein typischer Samstag bei dir aus ?
Meine Woche kennt keine Unterteilung in freie Tage oder Arbeitstage. Wenn ich auf Einsätzen bin, ist der Wochentag völlig egal... deshalb die Rückfrage: Einsatztag oder "freier" Tag?

77. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Einsatztag oder "freier" Tag?

78. Was bringt dich zum Lachen?
Eine ganze Menge. Vor allem meine Freunde.

79. Was schockiert dich – falls überhaupt?
Skrupellosigkeit, Rücksichtslosigkeit und das Leid, das dadurch verursacht wird.

80. Wie gehst du mit Stress um?
...Ich bin die Sorte, die bei Stress die Taktzahl erhöht.

81. Bist du eher spontan, oder hast du immer einen Plan?
Ich habe oft einen Plan - auch wenn er manchmal seltsam oder gar utopisch anmutet. Für Spontaneität ist in meinem Job nicht immer Platz, dafür um so mehr in meinem Privatleben.

82. Worüber regst du dich gerne/am häufigsten auf?
Über (menschliche) Arroganz und Dummheit.

Teil 7: Selbstverständnis

83. Was denkst du, wie du auf andere Leute wirkst?
...Kommt auf die Leute an. Für etliche bin ich so etwas wie ein Hoffnungsträger, auch wenn ich das für übertrieben halte - doch dann gibt es noch diejenigen, für die ich sicherlich eine der meistgehassten Personen bin. Vermutlich polarisiere ich also.

84. Was denkst du ist deine größte Stärke als Person?
Auch in Stresssituationen noch halbwegs klar denken zu können, was jedoch nicht mit "Gelassenheit" gleichzusetzen ist (ich bleibe nämlich nicht immer gelassen). Konsequent sein zu können. Offen zu sein für alles Neue.

85. Was ist deine größte Schwäche?
Meine Frau... Und zwar in jeder Hinsicht! (grinst)

86. Wenn du etwas an dir ändern könntest, was wäre das?
Hm...

87. Bist du eher extrovertiert oder introvertiert?
Auch wenn ihr es nicht glauben werdet - ich bin eher der introvertierte Typ.

88. Bist du eher organisiert oder chaotisch?
Sehr organisiert! Ich hasse es, Zeit mit Suchen zu vertrödeln, weil Dinge nicht an ihrem Platz sind. Auch wenn ich hin und wieder selbst Dinge verlege, wenn ich in Gedanken bin.
 
89. Nenne drei Dinge, in denen du gut bist und drei, in denen du schlecht bist.
Ich denke, ich kann ziemlich gut schießen, bin ein sehr guter Pilot und kann mich in zwei bis drei Kampfsportarten gut zur Wehr setzen. Was ich definitiv nicht kann, ist kochen, außer Kaffee vielleicht. Manchmal fällt es mir sehr schwer, mir selbst einen Fehler einzugestehen. Und Misserfolge können mich echt wütend machen, vor allem, wenn ich viel Zeit investiert habe, z. B. in ein Experiment.

90. Magst du dich?
Ja. Im Großen und Ganzen schon. *grinst*

91. Aus welchem Grund bist du Organisationsangehöriger?
Wie schon vorhin erwähnt, habe ich schon früh gemerkt, dass ich die Mittel und die Fähigkeiten habe, Dinge zu tun, die andere nicht tun können. Also, warum nicht all das in den Dienst für die gute Sache stellen...? Wenn ich gebraucht werde, versuche ich zu helfen.

92. Welches Ziel verfolgst du im Leben?
Das Mysterium der Denebier ist so eine große Sache, an dessen Ergründung ich stets im Hintergrund arbeite, schon seit Jahren. Davon abgesehen, versuche ich jeden Tag einfach mein Bestes zu geben. *lacht*

93. Wo siehst du dich selbst in fünf Jahren?
Letztendlich nicht woanders als dort, wo ich jetzt im Moment stehe. Aber vielleicht kommt auch alles ganz anders... Wer kann das schon genau sagen?

94. Wenn du die Wahl hättest, wie würdest du sterben wollen?
In Würde, ohne Dahinvegetieren zu müssen.

95. Wenn du wüsstest, du würdest in 24 Stunden sterben, was würdest du in der verbleibenden Zeit tun?
Diese Zeit mit meinen Freunden und vor allem mit meiner Frau verbringen.

96. Für was möchtest du in Erinnerung behalten werden?
Es klingt pathetisch, aber vielleicht für den Kampf für das Gute und gegen Unrecht und Leid. Als Inspiration für andere, diesem Weg zu folgen.

97. Welche drei Worte beschreiben deiner Persönlichkeit am besten?
Aufrichtigkeit, Verantwortung, Humor.

98. Welche drei Worte würden andere benutzen, um dich zu beschreiben?
Hartnäckig. Besessen (von der Arbeit). Leidenschaftlich.

99. Wenn du, der Spieler/Erfinder/Schreiber, deinem Charakter einen Rat geben könntest, als ob er/sie neben dir säße, was würdest du ihm sagen?
Ich finde, du machst einen tollen Job, und ein bisschen beneide ich dich um dein außergewöhnliches Leben. Hör auf deine Freunde, wenn sie glauben, du überscheitest vielleicht gerade eine gefährliche Grenze. Sie kennen dich gut genug, vielleicht besser, als dir lieb ist... Und sei nett zu Joan. Sie nimmt viel in Kauf für dich, deine Liebe, dein Wohlergehen. Vernachlässige sie nicht, sie ist die starke Frau hinter deinem starken Selbst! 
 
100. Wenn der Charakter dir, dem Spieler/Erfinder/Schreiber, einen Rat geben könnte, als ob du neben ihm/ihr säßest, was würdest er dir sagen?
Ich bewundere, wie du alles unter einen Hut kriegst. Bleib gelassen und lass dich nicht unter Druck setzen!



Ende
« Letzte Änderung: 13. Januar 2014, 17:02:24 Uhr von claudrick »
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz? (Woody Allen)

Offline Mooncat

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #2 am: 12. Januar 2014, 19:09:45 Uhr »
"meine Frau" ist gut!!!  ;D ;D ;D

 [goodjob]

Ich mag keine unordentliche Ordnung, Chaos ist mir lieber, da finde ich mich besser zurecht (Mooncat)

Offline limeye

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #3 am: 12. Januar 2014, 21:15:08 Uhr »
Hallo Claudrick !

warum "Ende" ?

kannst du nicht eine andere Geschichte mit den selben Fragen für Joan schreiben ?

 [poke]    ;)

Limeye  :)

Tout ce que nous avons à décider, c'est ce que nous devons faire du temps qui nous est imparti (Gandalf le gris / Tolkien).

Offline claudrick

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #4 am: 13. Januar 2014, 09:59:07 Uhr »
Hallo limeye!  :)

warum "Ende" ?
kannst du nicht eine andere Geschichte mit den selben Fragen für Joan schreiben ?
Na ja, dieses Interview ist tatsächlich zu Ende. An einem Interview mit Joan bin ich schon dran, gib mir noch ein bisschen Zeit!  [hello]

LG

claudrick
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz? (Woody Allen)

Offline claudrick

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #5 am: 16. Januar 2014, 16:06:11 Uhr »
So, hier kommt mein Joan-Interview... Viel Spaß!

Teil 1: Grundlagen

1. Wie lautet dein voller Name?
Joan Landor

2. Wo und wann wurdest du geboren?
2193 in New York City.

3. Wer waren/sind deine Eltern? (Namen, Beruf, Persönlichkeit)
John und Sarah Landor. Mein Vater war bis zu seinem Tod Captain der Planetenpolizei. Ein netter, aber auf den ersten Blick vielleicht etwas verschlossen wirkender Mann. Von meiner Mutter weiß ich nur sehr wenig, sie hat uns verlassen, als ich noch ganz klein war. Damals arbeitete sie irgendwo im Finanzdistrikt von New York City.

4. Hast du Geschwister?
Nein.

5. Wo lebst du jetzt und mit wem?
Ich habe ein kleines Apartment direkt am Central Park, das ich allein bewohne.

6. Was ist dein Beruf?
Ich bin Agentin der Planetenpolizei.

7. Wie würdest du dein Erscheinungsbild beschreiben?
1,75 m groß, blondes Haar, blaue Augen, sportlich.

8. Wie würdest du deine Persönlichkeit beschreiben?
(überlegt) Zielstrebig. Ich möchte mich unbedingt jeder Herausforderung stellen. Wahrscheinlich, weil ich aufgrund meines Erscheinungsbildes falsch eingeschätzt werde. Das bringt mich manchmal echt auf die Palme! Andererseits ist es hin und wieder auch von Vorteil, unterschätzt zu werden. Manche Dinge erreicht man damit einfach leichter... (zwinkert). Außerdem kann ich Menschen, die ich mag, einfach nichts abschlagen.

9. Hast du irgendwelche Allergien, Krankheiten oder sonstige körperliche Beschwerden?
Zum Glück nicht.

10. Links- oder Rechtshänder?
Rechtshänderin.

11. Wie klingt deine Stimme?
Kommt auf meine Laune an. Und die Situation...

12. Welche Sätze sagst du häufig?
Da fällt mir gerade nichts ein.

13. Was hast du in deinen Taschen oder deinem Rucksack?
In der Regel trage ich nur die Standard-Ausrüstung der Planetenpolizei bei mir, nichts Spektakuläres.

14. Hast du irgendwelche besonderen Eigenarten oder Schrulligkeiten?
Das können nur andere beantworten.

Teil 2: Kindheit

15. Wie würdest du deine Kindheit im Allgemeinen beschreiben?
Unruhig. Mein Vater wurde von einem Stützpunkt zum anderen versetzt, und ich musste mit, ob ich wollte oder nicht. Das war manchmal ganz schön aufreibend, weil ich nirgends so richtig Fuß fassen oder Freundschaften schließen konnte. Andererseits bin ich weiter herumgekommen, als andere Kids in meinem Alter. Und den Satz `das ist nichts für Mädchen` habe ich von meinem Dad nie gehört.

16. Was ist deine früheste Erinnerung?
Ich weiß nicht warum, aber ich kann mich heute noch an das Muster meiner Kinderbettwäsche erinnern. Hellgelb mit weißen Pferdchen drauf.

17. Wo bist du zur Schule gegangen/Welche Ausbildung hast du genossen?
Ich habe in New York City die Highschool und das College besucht, anschließend die Akademie der Planetenpolizei.

18. Hat dir Schule Spaß gemacht?
Im großen und ganzen eigentlich schon. Lernen fiel mir immer leicht, erst als an der Akademie das straffe Sportprogramm dazu kam, musste ich mich ein bisschen mehr anstrengen.

19. Wo hast du dir die meisten Fähigkeiten angeeignet?
Durch die vielen Reisen mit meinem Vater habe ich viele fremde Kulturen, Sprachen und Menschen kennen gelernt. Rückblickend war das eine ausgezeichnete Basis für meinen jetzigen Beruf. Ezella Garnie hat mir viel beigebracht, er ist ein Haudegen der alten Schule. Während der Ausbildung an der Akademie waren sein Wissen und seine Erfahrung unschätzbar nützlich für mich.

20. Hattest du irgendwelche Vorbilder? Wenn ja, beschreibe sie.
Auch heute noch ist das mein Vater. Natürlich hatte er seine Fehler, aber er verkörpert für mich noch heute das Idealbild eines Agenten der Planeten-Polizei. Genau wie Ezella Garnie übrigens.

21. Bist du gut mit dem Rest deiner Familie ausgekommen?
Es gab schon schwierige Situationen zwischen meinem Vater und mir, vor allem, wenn wir wieder einmal umziehen mussten, kaum, dass wir richtig angekommen waren. Aber letztendlich haben wir immer zusammengehalten, wir hatten ja auch nur uns. Wo meine Mutter lebt, weiß ich nicht.

22. Was wolltest du werden, wenn du erwachsen bist?
Agentin der Planeten-Polizei, natürlich! Etwas anderes stand für mich nie zur Debatte.

23. Was waren deine liebsten Aktivitäten?
Mit vier oder fünf hatte ich Ballettstunden. Das gefiel mir sehr, die französische Sprache, die schöne Kleidung, die ganze Atmosphäre! Vielleicht sollte ich mal wieder Stunden nehmen... (lacht).

24. Wie warst du als Kind?
Sehr schüchtern, vor allem Fremden gegenüber.

25. Warst du beliebt? Wie waren deine Freunde?
Ich denke schon. Meine ältesten Freundschaften gehen zurück bis in meine Highschool-Zeit!

26. Wer war deine erste große Liebe?
Hm... Das war ein Junge, dessen Eltern ebenfalls bei der Planeten-Polizei waren, auf einem außerirdischen Stützpunkt. Wir waren in derselben Klasse. Aber ehe da was draus werden konnte, wurde mein Vater wieder einmal versetzt... Aber in diesen Jungen war ich damals wirklich sehr verliebt (errötet).

27. Wann und mit wem hattest du deinen ersten Kuss?
Mit eben diesem Jungen.

28. Solltest du außergewöhnliche Fähigkeiten haben – wie bist du dazu gekommen?
Sport ist ein elementarer Teil meines Berufs. Dem gemäß bin gut trainiert und beherrsche auch diverse Kampfsportarten. Der sichere Umgang mit Waffen ist obligatorisch, und inzwischen habe ich auch die Lizenz, große Raumschiffe zu steuern.

Teil 3: Frühe Einflüsse

29. Was denkst du, war bisher das wichtigste Ereignis in deinem Leben?
Captain Future kennen zu lernen und mit ihm zu arbeiten.
 
30. Wer hatte den größten Einfluss auf dich?
Zunächst einmal mein Vater und Ezella Garnie. Später natürlich Captain Future.

31. Was würdest du als deinen größten Erfolg betrachten?
Da kann ich mich schlecht festlegen... Die Festnahme von Vul Kuolun gehört aber mit Sicherheit dazu.

32. Was bedauerst du am meisten?
Dass ich mit Ballett aufgehört habe (lacht).

33. Was war das gemeinste, was du je getan hast?
Ich bin doch ein braves Mädchen (grinst).

34. Tauchst du in irgendeinem Strafregister auf?
Natürlich nicht.

35. Hast du irgendwelche Phobien?
Nicht, dass ich wüsste.

36. Was war das peinlichste, was dir je wiederfahren ist?
Wo soll ich da anfangen (lacht)...? Bei einer verdeckten Ermittlung musste ich mal in einem einschlägigen Club an der Stange tanzen und bin ziemlich unelegant runtergefallen. Ich hätte echt nicht mit dem Ballett aufhören sollen...

37. Wenn du eine Sache aus deiner Vergangenheit ändern könntest, was wäre es?
Die Frage ist mir zu privat.

38. Was ist deine schönste Erinnerung?
Ich habe viele schöne Erinnerungen. Aber ich muss oft daran denken, als wir uns am Raumhafen von Captain Future verabschiedeten, nachdem der Fall des Herrschers von Megara abgeschlossen war. Ich wollte unbedingt wieder mit ihm zusammen arbeiten, und in seinen Augen konnte ich sehen, dass er das auch wollte, ohne dass er das aussprechen musste. Ich kann das schlecht beschreiben, aber es war ein tolles Gefühl!

39. Was ist deine schlimmste Erinnerung?
Als es einmal so schien, als sei Captain Future tot.

Teil 4: Glauben und Meinungen

40. Bist du eher optimistisch oder pessimistisch?
Grundsätzlich optimistisch. Aber es gibt Tage, an denen könnte ich an allem verzweifeln. Da frage ich mich dann, wozu ich überhaupt aufstehen soll.

41. Wovor hast du am meisten Angst?
Nahestehende Personen zu verlieren.

42. Bist du religiös? Welchen Glauben hast du?
Nein.

43. Was sind deine politischen Ansichten?
Kein Kommentar.

44. Wie stehst du zu Sex?
(errötet) Also... Sex kann wunderschön sein, atemberaubend. Aber ich hatte auch schon Erlebnisse, die nicht so berauschend waren...

45. Bist du in der Lage zu töten? Wenn ja, unter welchen Umständen?
Ohne Zweifel ja. Sonst hätte ich niemals Agentin der Planeten-Polizei werden können. Der Einsatz der Waffe ist zwar streng reglementiert, aber wenn die Sachlage klar ist, darf es kein Zögern geben.

46. Glaubst du an Seelengefährten und wahre Liebe?
Ja!

47. Was glaubst du, macht ein erfolgreiches Leben aus?
Die gesteckten Ziele zu erreichen und sich von Misserfolgen nicht herunter ziehen zu lassen.

48. Wie ehrlich bist du dir selbst und anderen gegenüber, wenn es um deine Gedanken und Gefühle geht?
Ich grüble lange selber nach, bevor ich mich jemandem anvertraue. Dann ist absolute Ehrlichkeit allerdings ein Muss für mich, auch wenn es schmerzhaft wird.

49. Hast du irgendwelche Vorurteile manchen gegenüber?
Nicht, dass ich wüsste.

50. Gibt es etwas, das du unter keinen Umständen tun würdest? Wenn ja, warum?
Ezellas Büro aufräumen. Haben Sie das mal gesehen...? (lacht)

51. Für wen oder was würdest du sterben – falls überhaupt?
Für Menschen, die ich liebe.

« Letzte Änderung: 16. Januar 2014, 16:10:29 Uhr von claudrick »
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz? (Woody Allen)

Offline claudrick

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #6 am: 16. Januar 2014, 16:06:25 Uhr »
Teil 5: Beziehungen mit anderen

52. Wie gehst du gewöhnlich auf andere Menschen zu? (freundlich, unfreundlich, etc)
Freundliche Unverbindlichkeit trainiert man sich im Dienst an. So ganz kann ich das im Privatleben nicht immer abstellen. Aber grundsätzlich halte ich mich für einen offenen, freundlichen Menschen.

53. Wer ist die wichtigste Person in deinem Leben und warum?
Ja, es gibt einen besonderen Mann in meinem Leben und ja, er ist auch die wichtigste Person in meinem Leben. Ich liebe ihn, wie ich noch nie zuvor jemanden geliebt habe. Seine Anerkennung ist mir ungemein wichtig, er fordert mich und holt das Beste aus mir heraus. Auch wenn es nicht immer leicht mit ihm ist... Ezella Garnie ahnte das schon, bevor es mir auch nur ansatzweise klar war. Anfangs war er wegen der Beziehung zu diesem Mann ein kleines bisschen um mich besorgt, der Gute... (lächelt).

54. Wen respektierst du am meisten und warum?
Den Mann an meiner Seite, weil ich ihn liebe, und Ezella Garnie, weil er mein bester Freund ist.

55. Wer ist dein bester Freund?
Wie schon gesagt...

56. Hast du eine bessere Hälfte?
Was heißt hier besser? Wir begegnen uns auf Augenhöhe!

57. In wie vielen Beziehungen warst du bisher? Beschreibe sie.
Beziehungen... Zu College-Zeiten bin ich mit ein paar Jungs ausgegangen, aber das waren nur Flirts, nichts Ernstes. Später an der Akademie wären da schon ein, zwei Kandidaten gewesen, aber die Ausbildung hatte einfach Vorrang. Da hat man schlicht keine Zeit, eine richtige Beziehung zu pflegen...
 
58. Was erwartest du von einem möglichen Partner?
Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.

59. Wie nahe stehst du deiner Familie?
Sehr nahe.

60. Hast du Kinder oder hättest du irgendwann gerne welche?
Irgendwann vielleicht.

61. An wen wendest du dich, wenn du in Not bist?
Kommt auf die Situation an. Bei echten Notfällen würde ich mich an Captain Future wenden, ansonsten erst einmal an Ezella, er ist einfach meine Vaterfigur.

62. Traust du es jemandem zu dich zu beschützen? Wenn ja, wer und warum?
Grundsätzlich kann ich sehr gut auf mich selbst aufpassen, aber wenn ich mich tatsächlich jemand beschützen muss, dann wären das wohl Captain Future und Ezella Garnie.

63. Wenn du sterben oder vermisst gemeldet würdest, wer würde dich vermissen?
In jedem Fall diese beiden. Und meine Freunde und Kollegen.

64. Welche Person verabscheust du am meisten und weshalb?
Ich verabscheue niemanden.

65. Tendierst du dazu mit Personen zu diskutieren, oder gehst du Konflikten lieber aus dem Weg?
Ich glaube, zum Diskutieren bin ich nicht schlagfertig genug. Die guten Antworten fallen mir immer erst hinterher ein. Aber ich gehe einem Konflikt auch nicht aus dem Weg. Ich streite mich dann halt.

66. Tendierst du dazu in sozialen Situationen die Führung zu übernehmen, oder lieber nicht?
Es ist seltsam: Ich weiß, was ich kann, aber in bestimmten Situationen bin ich gehemmt, meine Fähigkeiten auch einzusetzen. Ich glaube, Team-Arbeit liegt mir einfach besser.

67. Interagierst du gerne mit großen Gruppen und Menschenansammlungen?
Damit habe ich kein Problem.

68. Kümmert es dich, was andere von dir denken?
Wenn mir an diesen Anderen etwas liegt, dann schon.

Teil 6: Vorlieben und Abneigungen

69. Was sind deine Hobbys?
Seit der Ausbildung gehört Sport zu meinen Hobbys. Ich jogge gerne, mache Kampfsport. Und einmal im Jahr gehe ich mit ein paar Kollegen zum Klettern nach Utah. Das macht wahnsinnig viel Spaß und ist inzwischen ein fester Punkt in meinem Terminkalender.

70. Was ist dein wertvollster Besitz?
Ein Titan-Diamantring. Aber abgesehen vom rein materiellen Wert ist er für mich so wertvoll, weil ihn mir eine besondere Person geschenkt hat... (errötet wieder).

71. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Ich mag helle Farben.

72. Was ist dein Lieblingsessen?
Ich liebe die Blaubeer-Pancakes im Diner um die Ecke. Und den Thailänder mit seiner mobilen Garküche in meinem Block möchte ich nicht mehr missen. Der war nach so manchem anstrengenden Tag meine Rettung.

73. Was liest du gerne – falls du gerne liest.
Leider habe ich kaum Zeit zum Lesen.

74. Was sind deine Lieblings Filme/Musik/Holodeckprogramme/Zeichnungen etc?
Wenn ich mir einen Film ansehe, möchte ich lachen. Aber einen bestimmten Favoriten habe ich nicht.

75. Wie stehst du zu Alkohol und Drogen?
(räuspert sich) Also... am College kommt man quasi an solchen Dingen nicht vorbei, und auch ich habe das eine oder andere probiert. Aber irgendwie ist das alles nicht mein Ding. Aber gegen ein gepflegtes Gläschen Sekt oder Wein im richtigen Rahmen habe ich nichts einzuwenden.

76. Wie sieht ein typischer Samstag bei dir aus ?
Wenn ich dienstfrei habe: AUSSCHLAFEN!

77. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Aufstehen, Frühstück, Dienstbesprechung, Sport, Bürokram.

78. Was bringt dich zum Lachen?
Der Mann an meiner Seite. Und natürlich Ezella. Er hat einen, na sagen wir mal, ziemlich rustikalen Humor... 

79. Was schockiert dich – falls überhaupt?
Skrupellosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Habgier.

80. Wie gehst du mit Stress um?
Ich treibe Sport. Oder tobe mich am Schießstand aus (grinst).

81. Bist du eher spontan, oder hast du immer einen Plan?
Eher spontan. Was allerdings nicht immer von Vorteil ist. Manchmal rächt sich Spontaneität, wenn man gründlicher über etwas hätte nachdenken sollen, bevor man zur Tat schreitet. Im Privatleben ist Spontaneität dagegen umso schöner!

82. Worüber regst du dich gerne/am häufigsten auf?
Über die New Yorker Taxi-Fahrer!

Teil 7: Selbstverständnis

83. Was denkst du, wie du auf andere Leute wirkst?
Wie schon gesagt, ich werde gerne unterschätzt. Aber das kann ich dann auch gnadenlos für meine Zwecke ausnutzen.

84. Was denkst du ist deine größte Stärke als Person?
Ich gebe niemals auf!

85. Was ist deine größte Schwäche?
Ein ganz besonderer Mann... Und New York Cheese Cake. Also, am besten ein besonderer Mann, der mir New York Cheese Cake ans Bett bringt (lacht).

86. Wenn du etwas an dir ändern könntest, was wäre das?
Vielleicht ändere ich mal die Haarfarbe... (lacht).

87. Bist du eher extrovertiert oder introvertiert?
Eher introvertiert. Den Rückzug in mich selbst brauche ich hin und wieder einfach!

88. Bist du eher organisiert oder chaotisch?
Ich bemühe mich, organisiert zu sein, zumindest im Job. Da muss ich einfach diszipliniert sein. Zu Hause ist das nicht ganz so, da regiert hin und wieder schon das Chaos.
 
89. Nenne drei Dinge, in denen du gut bist und drei, in denen du schlecht bist.
Ich kann gut kämpfen, schießen und klettern. Aber ich kann nicht kochen, kann schlecht Ekel überwinden oder nett sein zu Leuten, die ich nicht leiden kann.

90. Magst du dich?
Im Großen und Ganzen schon.

91. Aus welchem Grund bist du Organisationsangehöriger?
Weil ich mir nie etwas anderes vorstellen konnte, als in die Fußstapfen meines Vaters und Ezella Garnies zu treten.
 
92. Welches Ziel verfolgst du im Leben?
Dazu beizutragen, die Welt besser zu machen.

93. Wo siehst du dich selbst in fünf Jahren?
Weiß nicht... So weit plane ich eigentlich nicht voraus. Ich lasse alles auf mich zu kommen.

94. Wenn du die Wahl hättest, wie würdest du sterben wollen?
Schnell. Schmerzlos.

95. Wenn du wüsstest, du würdest in 24 Stunden sterben, was würdest du in der verbleibenden Zeit tun?
Mit nahestehenden Personen verbringen.
 
96. Für was möchtest du in Erinnerung behalten werden?
Oje, schwierige Frage... Ich glaube, es würde mir schon reichen, wenn ich einigen Wenigen als besondere Persönlichkeit in Erinnerung bleiben würde.
 
97. Welche drei Worte beschreiben deiner Persönlichkeit am besten?
Aufrichtigkeit, Zielstrebigkeit, Humor.

98. Welche drei Worte würden andere benutzen, um dich zu beschreiben?
Sportlich, ausdauernd... und wahrscheinlich niedlich oder süß (verzieht den Mund).

99. Wenn du, der Spieler/Erfinder/Schreiber, deinem Charakter einen Rat geben könntest, als ob er/sie neben dir säße, was würdest du ihm sagen?
Obwohl dein Start ins Leben nicht so optimal war, ist eine tolle Persönlichkeit aus dir geworden. Mit deinem geradlinigen und bodenständigen Charakter hast du ein gutes Gespür dafür, wenn Curtis neben sich steht oder sich sogar mit seinen Freunden anlegt. Denn trotz deiner zierlichen Erscheinung hast du dazu auch die Kraft. Bleib genauso wie du bist, dann machst du alles richtig!

100. Wenn der Charakter dir, dem Spieler/Erfinder/Schreiber, einen Rat geben könnte, als ob du neben ihm/ihr säßest, was würdest er dir sagen?
Ich bewundere, wie du alles unter einen Hut kriegst. Bleib gelassen und lass dich nicht unter Druck setzen!
« Letzte Änderung: 16. Januar 2014, 16:09:08 Uhr von claudrick »
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz? (Woody Allen)

Offline Felixx

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #7 am: 16. Januar 2014, 18:27:31 Uhr »
 [goodjob]

ich finde alle Interviews toll, vielleicht sollte auch mal ein anderes Crewmitglied so auf den Zahn gefühlt werden....
( ja, ja, ich kann euch hören:  ::) "dann schreib es doch")
Muss mal überlegen!

felixx
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Offline limeye

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #8 am: 17. Januar 2014, 12:08:08 Uhr »
Danke Claudrick  :-* !
Tout ce que nous avons à décider, c'est ce que nous devons faire du temps qui nous est imparti (Gandalf le gris / Tolkien).

Offline Mayu

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Re: Interview mit einem Story-Charakter
« Antwort #9 am: 16. April 2017, 22:09:17 Uhr »
Das war eine wunderbare Idee! Danke!
Man erfährt so viel über den Captain und auch Joan, obwohl man ja glaubt sie aus den Romanen und der Serie zu kennen!