Autor Thema: Multiversum  (Gelesen 15664 mal)

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Offline Johanna

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Re: Multiversum
« Antwort #15 am: 17. Juni 2011, 15:59:45 Uhr »
Joan sah von ihrem Essen auf und blickte ihm direkt in die Augen. „Er ist tot“.
Ich habs geahnt!  :'(
„Es war wunderbar, dich... kennen zu lernen, Joan“, sagte er und betrachtete sie liebevoll. „Aber ich muss jetzt wieder gehen“.
„Ich weiß“, antwortete sie und strich ihm durchs rote Haar. Dass er sie beim Namen genannt hatte, obwohl sie sich überhaupt nicht einander vorgestellt hatten, und an ihrer Haustür auch kein Klingelschild mit ihrem Namen angebracht war, schien ihr zu bestätigen, was ihr Verstand als surreal und unglaubwürdig abtun wollte: Dieser Mann war nicht von dieser Welt, er gehörte nicht hierher und musste dahin zurück, woher er gekommen war. Sie bedauerte dies ein wenig, jedoch nicht allzu sehr, denn selbst, wenn er jetzt ging, so hatte er ihr etwas gegeben, dass ihr all die Jahre gefehlt hatte: Das Gefühl, Abschied genommen zu haben.[/i]
:-[
Jetzt bin ich fix und fertsch... Brauche erstmal einen Kaffee, um das zu verdauen.
Großes Kino!
Geht es noch weiter?
(HOPE)
Liebe Grüße
Johanna
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Offline Syria

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Re: Multiversum
« Antwort #16 am: 18. Juni 2011, 00:14:02 Uhr »
Super claudrick, einfach klasse.

Hoffentlich folgt die Fortsetzung bald... 8)
Liebe Grüße     [happywave]
Syria

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wer nicht träumt, der lebt nicht
sondern unterdrückt das Beste in sich selbst.

Offline Felixx

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Re: Multiversum
« Antwort #17 am: 18. Juni 2011, 11:57:08 Uhr »
Zitat
  Dieser Mann war nicht von dieser Welt, er gehörte nicht hierher und musste dahin zurück, woher er gekommen war. Sie bedauerte dies ein wenig, jedoch nicht allzu sehr, denn selbst, wenn er jetzt ging, so hatte er ihr etwas gegeben, dass ihr all die Jahre gefehlt hatte: Das Gefühl, Abschied genommen zu haben.
 

Das kann aber nicht das Ende gewesen sein, oder?! :'(
( Und ich denke nicht, dass Joan die Sache damit so einfach auf sich beruhen lässt...... [poke])

felixx ;)
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Offline claudrick

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Re: Multiversum
« Antwort #18 am: 18. Juni 2011, 13:47:50 Uhr »
Geht es noch weiter?

Hoffentlich folgt die Fortsetzung bald... 8)

Das kann aber nicht das Ende gewesen sein, oder?! :'(

Also, eigentlich fand ich die Story so wie sie ist ganz rund.  8)
Aber die Grundidee mit den Parallelwelten bietet natürlich unheimlich viele Möglichkeiten... Und angesichts obiger Zitate bezüglich Fortsetzungen setzt sich meine Fantasie automatisch in Gang. Mal sehen, was dabei heraus kommt...  :)

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für euer vielfältiges Lob!

Eure
claudrick
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Offline claudrick

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Re: Multiversum
« Antwort #19 am: 21. Juni 2011, 17:02:46 Uhr »
So, hoffentlich habe ich es jetzt nicht übertrieben...  :P

Curt drehte sich auf die Seite. Da lag sie. Direkt neben ihm. Er brauchte nur die Hand auszu-strecken, um sie zu berühren. Der stetig wiederkehrende Traum.
Doch dieses Mal war etwas anders. Hatte er sie sonst nur sehen können wie auf einem Monitor ohne Ton, so konnte er dieses Mal die Wärme spüren, die von ihrem Körper ausging, und ihren ruhi-gen Atem, der kühl seine Schulter streifte. Wie in einem Film, den man tausendmal gesehen hat, wusste Curtis, dass sie gleich die Augen öffnen und ihn ansehen würde. Mit der Befürchtung, sein schöner Traum könnte wie immer an dieser Stelle enden, beugte Curt sich vor, schloss die Augen und streifte mit den Lippen Joans Wange. Spürte weiche warme Haut, hörte an seinem Ohr den wohligen Seufzer, mit dem Joan erwachte und fühlte ihre nackten Arme, die sich um ihn legten. Er hob den Kopf und sah ihr in die Augen. Ganz gleichgültig, wie viele Meere, Seen und Himmel er noch bereisen würde, dieses unvergleichliche Blau würde er kein zweites Mal wiederfinden!
„Warum bist du so traurig?“, fragte Joan und legte eine Hand an seine Wange. Den Klang von Joans Stimme hatte ihm sein Traum bisher immer verwehrt, umso mehr überraschte es ihn, als er seine eigene Stimme vernahm, als er antwortete.
„Weil ich dich hier in Atlantic City zum letzten Mal sehe, bevor... bevor du nach Kharis auf-brichst. Und ich glaube, ich hätte etwas tun können, um das zu verhindern“.
Joan lächelte, hob den Kopf und küsste ihn sanft. „Hier zu heiraten, hätte nichts geändert Cur-tis. Meine Zeit in diesem Universum war einfach zu Ende, und es gibt nichts, was du dagegen hättest tun können“.
Diese Erkenntnis, so bitter sie einerseits war, verschaffte ihm andererseits doch so etwas wie Erleichterung, hatte er sich doch auf gewisse Weise mitverantwortlich für Joans Tod gefühlt.
„Aber du fehlst mir so sehr“, wandte Curtis ein und legte seinen Kopf auf ihre Brust, lauschte ih-rem Herzschlag und fühlte eine angenehme Müdigkeit über sich kommen.
„Das Leben mag uns trennen, Curtis“, hörte er Joan noch sagen, schon wie aus weiter Ferne, „Aber das Universum hat uns für immer miteinander verbunden“.

***

Grag war glücklich. Mit einem breiten Grinsen im metallenen Gesicht betrachtete er seinen Cap-tain, wie dieser in der kleinen Küche der Basis das Frühstück aus Toast, Speck und Eiern, dass der Roboter für ihn zubereitet hatte, mit sichtlichem Wohlbefinden verspeiste. Er schien so gut gelaunt und zufrieden wie seit Langem nicht mehr.
„Hey, Chef! Noch Kaffee?“, fragte Otho, der ebenfalls mit am Tisch saß und sein optisch deut-lich weniger appetitliches Frühstück aus einer undefinierbaren Nährlösung einnahm. Auf Curts zu-stimmendes Nicken hin wollte er schon eifrig aufspringen, doch Grag drückte Otho mit eiserner Faust wieder auf dessen Stuhl zurück.
„Das mach ich schon“, knurrte der Roboter drohend, als handele es sich um eine Aufgabe, die nur er richtig erledigen konnte. „Für Curts leibliches Wohl bin nun einmal ich zuständig!“
„Ach, du...“, Den üblen Fluch, der Otho auf der Zunge lag, schluckte er angesichts der endlich wieder erwachten Lebensgeister von Curtis Newton hinunter. „Ich dreh dir nur eine deiner Sicherun-gen raus, und du kannst nur noch hilflos herumzappeln wie ein zerlegtes Spielzeug!“, konnte er sich dann aber doch nicht verkneifen.
Curtis lehnte sich mit hinter dem Kopf verschränkten Händen zurück und verfolgte mit einem amüsierten Grinsen die Kabbeleien der beiden. Was ihn sonst nach einer Weile genervt hatte, heiterte ihn nun richtiggehend auf. Als er allerdings bemerkte, dass Grag nach der Bratpfanne griff, um sich an Otho für dessen abwertende Bemerkung zu rächen, musste er wohl doch eingreifen.
„Auch wenn mein Vater und Professor Simon unseren guten Otho so konstruiert haben, dass ihm so ein Schlag höchstens vorübergehend den Kopf etwas deformiert, solltest du die Bratpfanne verschonen, Grag. Sonst müsste ich vielleicht noch in Zukunft auf dein leckeres Rührei verzichten“.
Damit stand er gut gelaunt auf und verließ die Küche. Otho schaute dem Captain verblüfft hin-terher, jedoch weniger wegen des Schlages, von dem er verschont geblieben war, sondern wegen Curts letzter Bemerkung. Dass er seinen Vater so völlig entspannt quasi in einem Nebensatz erwähn-te, war bisher nicht vorgekommen. Die Nennung der Namen von Roger Newton oder dessen Frau Elaine waren bislang mit soviel Bitterkeit und trauriger Erinnerung verbunden gewesen, dass Curt – und auch die anderen Mitglieder der Future-Mannschaft – sie tunlichst vermieden hatten.
„Der Chef ist verdammt gut drauf, seit er von diesem Trip zurück ist“, stellte Otho tonlos fest.
„Das klingt so komisch, wie du das sagst“, bemerkte Grag mürrisch. „Freust du dich etwa nicht für ihn?“
„Doch, schon“, erwiderte Otho und blickte seinen metallenen Kumpel fast ein bisschen beklom-men an. „Aber mich beschleicht das Gefühl, Curt lässt es nicht bei diesem einen Trip bewenden“.

„Hey, Simon! Wie kommst du mit dem marsianischen Weizen voran?“
Der Professor, einmal mehr völlig vertieft in seine Studien, geriet vor Schreck über die unerwar-tete Anrede etwas ins Trudeln, fing sich aber gleich wieder.
„Curtis... Danke, ganz gut. Ich werde noch diese Woche Otho mit ein Paar Probepflanzen auf den Mars zur dortigen Botanischen Gesellschaft schicken... Wie ich sehe, hast du dich wieder gut erholt. Du warst ein bisschen wackelig auf den Beinen, als du wieder hier in der Basis eingetroffen bist“.
„Ja, das stimmt“, bestätigte Newton und ließ sich entspannt auf einen der Laborhocker fallen. „Aber jetzt geht es mit wieder gut. Und um genau zu sein...“, er beugte sich vor und blickte dem Pro-fessor in die Stielaugen, „geht es mir so gut, wie noch niemals zuvor. Es kommt mir vor, als hätte ich eines der Mysterien des Universums gelüftet! Ich habe das Gefühl, es gibt nichts mehr, wovor es sich zu fürchten gäbe. Der Tod hat keinen Schrecken mehr, weder der eigene, noch der Anderer. Ist das nicht fantastisch?“
Der Professor blickte Curtis aufmerksam an. Diese Euphorie, seit dieser aus dem mehrdimensi-onalen Raum zurück gekehrt war, erschien ihm ein wenig suspekt.
„Ja, das ist wirklich fantastisch...“, entgegnete Simon schließlich. „Fantastisch, dass du aus die-ser haarsträubenden Situation wieder heil heraus gekommen bist! Das hätte auch anders ausgehen können. Du kannst von Glück reden, dass die Joan, die du angetroffen hast, offenbar eine derart ge-festigte Persönlichkeit ist, dass sie nicht gleich... Curtis! Hörst du mir eigentlich zu?“
Newton starrte abwesend aus der Glasitkuppel des Labors hinaus in den schwarzen Mondhim-mel und schien schon wieder neue Pläne zu schmieden.
„Curtis!“ Die strenge Stimme von Professor Simon ließ ihn wieder in die Gegenwart zurück keh-ren.
„Simon, warum begleitest du mich nicht einfach?“, fragte Curt den Professor ohne auf dessen Bemerkung einzugehen.
„Wohin denn, um Himmels Willen...? Curtis, du hast doch nicht etwa vor, noch einmal...
„Doch!“, rief Newton mit Begeisterung aus und sprang vom Laborhocker auf. „Simon, ich habe meine Eltern nie kennen gelernt, und jetzt habe ich die Möglichkeit dazu! Sollte ich sie etwa nicht nut-zen?“
Hätte Simon noch Beine gehabt, hätten sie ihm jetzt wohl versagt. Fast den gleichen Eindruck erweckte sein Anblick aber nun, als er sich schwankend auf dem Labortisch niederließ. Für einen Moment fehlten ihm die Worte, und als er sie endlich fand, kamen sie nur spröde knisternd über sei-nen Sprachmodulator.
„Curtis... Das solltest du nicht tun...“
Newton hatte mit so einer Reaktion gerechnet, war aber fest entschlossen, sich nicht von sei-nem Vorhaben abbringen zu lassen.
„Warum nicht?“, fragte er mit mühsam kontrollierter Stimme und fühlte sich zwangsläufig an die vielen angespannten Diskussionen erinnert, die er als Jugendlicher mit Simon geführt hatte. Doch er war schon lange kein Teenager mehr... Simon richtete seine Linsenaugen auf Curt, was einem ein-dringlich Blick mehr als nahe kam.
„Curt... Nach Joan zu suchen war Eines, aber... Du kennst die Umstände, durch die deine Eltern ums Leben gekommen sind, so gut wie ich. Lass sie ruhen und beschwöre nicht Dinge herauf, die vielleicht nicht mehr zu kontrollieren sind.“
Curtis atmete tief durch und blickte wieder zur Laborkuppel hinaus. Er legte großen Wert auf Simons Meinung und dessen Argumente wogen schwer, dass war ihm nur allzu bewusst. Doch sein Entschluss stand bereits fest: Er würde gehen, mit oder ohne Simon.

***

„Mein Güte, Curtis! Sieh dir das nur an!“
Professor Simon, respektive sein Gehirn, hatten sich wohl deutlich schneller vom Hyperraum-flug erholt als Newton. Dieser schaffte es kaum, die Augen zu öffnen, geschweige denn eine Antwort hervorzubringen, die mehr war als ein Lallen.
„Das ist unglaublich...“
Simons verblüffte Ausrufe aktivierten endlich das Adrenalin in Curts Körper und beschleunigten seine Erholung.
„Was ist denn so unglaublich?“, fragte er träge und versuchte mit noch immer verschwomme-nem Blick zu erkennen, was er das vor sich sah. „Haben wir den Mond noch gar nicht verlassen?“
„Oh doch, mein Junge. Wir stehen noch immer inmitten des Tycho“.
„Was???“ Nun war Curtis endgültig bei Sinnen. Doch was er sah, ließ ihn zweifeln, ob seine strapazierten Sinne ihm nicht doch eine Halluzination bescherten: Keine Mondbasis, kein Labor mit gläserner Kuppel, kein Flughangar. Das, was er sein Zuhause nannte, war weg. Bestürzt startete er den Cosmoliner und flog ihre bekannten Routen über die Mondoberfläche ab, mit keinem besseren Ergebnis.
Die Solarmodule, die sie mühsam im Malapert-Krater am lunaren Südpol errichtet hatten, waren verschwunden, ebenso ihre zwei Kommunikationssatelliten, die den Mond umkreisten. Auch das klei-ne Observatorium, dass sie wegen der besseren astronomischen Beobachtungsmöglichkeiten auf der Mondrückseite installiert hatten, war nicht mehr da. Es war äußerst irritierend, diese vertrauten Land-marken, immerhin Früchte jahrelanger Arbeit,  nicht vorzufinden. Außer den Reflektorspiegeln, die die Astronauten der Apollo-Missionen vor Hunderten von Jahren zurück gelassen hatten, konnten Simon und Curt nichts finden, was auf Leben auf dem Mond hindeutete.
„Das kann eigentlich nur bedeuten... dass Roger, Elaine und ich niemals auf den Mond ausge-wandert sind“, stellte der Professor fest, und es war seiner Stimme anzuhören, wie bewegt er war, bedeutete dies doch, dass der größte Teil seines Lebens hier völlig anders verlaufen war!
„Wir müssen auf die Erde!“, stellte Curt unverzüglich klar. „Nur dort erfahren wir etwas über dich und meine Eltern“.
Simons erster Impuls war, Curt zur Umkehr zu bewegen, doch er musste sich eingestehen, dass die verblüffende Situation, die sie hier vorgefunden hatten, auch ihn neugierig gemacht hatte. Und er fing an zu verstehen, warum Curtis soviel an dieser Reise lag...

***

Simon konnte sich erinnern, dass Elaine Newton von ihrer Mutter ein kleines Haus in Princeton geerbt hatte, in das sie eigentlich hatten einziehen wollen, als Curtis unterwegs war. Aber dann war ja alles ganz anders gekommen... Doch vielleicht konnte dies ein Anhaltspunkt sein. Beim Durchsuchen der öffentlichen Online-Verzeichnisse von Princeton stießen sie dann tatsächlich – unter mehreren Newtons - auf zwei schlichte, jedoch umso interessantere Einträge: ‚Newton C.’ und ‚Newton R. + E.’, beide jeweils versehen mit dem Zusatz ‚Institute for Advanced Study’. Simon war darüber nicht wirk-lich überrascht.
„Die Leitung der Fakultät für Naturwissenschaften war Roger schon angeboten worden, als vom Auswandern auf den Mond noch keine Rede war. Sieht so aus, als hätte er keine Veranlassung gese-hen, die Erde zu verlassen und hat den Posten doch angenommen und du... bist offensichtlich in sei-ne Fußstapfen getreten und unterrichtest ebenfalls“. Den letzten Satz sprach er mit der Zufriedenheit eines Vaters aus, der sich darüber freut, dass sein Sohn die gefährliche und mies bezahlte Laufbahn eines Abenteurers aufgegeben und sich für ein Leben in geordneten Bahnen im Dienste der Wissen-schaft entschieden hat.
„Tja... Wir sollten wohl auf alles gefasst sein“, stellte Curtis fest und startete den Cosmoliner für den Flug zur Erde nach Princeton/New Jersey.
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Offline Johanna

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Re: Multiversum
« Antwort #20 am: 21. Juni 2011, 17:12:07 Uhr »
Hi,

ZITAT:
"Er kann sich an keine Religion im Universum erinnern, in dem das Jenseits mit stechendem Kopfschmerzen beginnt."
 ;D

coole Idee - ob Curtis wohl bald sich selber gegenüber steht?
Bin gespannt!
Liebe Grüße
Johanna
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Offline claudrick

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Re: Multiversum
« Antwort #21 am: 21. Juni 2011, 17:15:37 Uhr »
 ;D ;D ;D
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Offline Johanna

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Re: Multiversum
« Antwort #22 am: 22. Juni 2011, 01:30:40 Uhr »
 [jump] [jump] [jump]
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Offline Nemo

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Re: Multiversum
« Antwort #23 am: 22. Juni 2011, 11:15:03 Uhr »
[master] Donnerwetter, claudrick, Deine Ideen kullern ja schneller als Billardbälle - fantastisch! Ich hoffe, das Spiel ist noch lange nicht zuende...  ;D

Finde ich schön, dass Du keinen Aufguss der ersten Geschichte verfasst hast, sondern Dich noch weiter rauswagst... oh oh, mir schwant ja ein chaotisches Ende, wenn Curtis so weitermacht und die anderen Universen nicht mehr in Ruhe lässt!  :-X ;)

Aber das Was wäre wenn... lässt mich jetzt auch nicht mehr los.  [electrified]

Multidimensionale Grüße,
Nemo
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Offline claudrick

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Re: Multiversum
« Antwort #24 am: 22. Juni 2011, 12:30:16 Uhr »
Finde ich schön, dass Du keinen Aufguss der ersten Geschichte verfasst hast, ...

Danke, Nemo!  :-*
Es sollte ja auch keine Story im Sinne von "...und täglich grüßt das Murmeltier" werden. Und falls irgend jemand Joan vermisst haben sollte: Sie wird auch in diesem Universum vorkommen...  8)
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Offline claudrick

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Re: Multiversum
« Antwort #25 am: 8. Juli 2011, 09:02:33 Uhr »
So, und hier wieder ein bisschen Wochenend-Lektüre für euch... Viel Spaß!

Das Haus der Newtons erwies sich als reizende, kleine Villa mit weiß gestrichener Holzveranda vor der Haustür, akkurat getrimmtem Rasen, blühenden Sträuchern im gepflegten Vorgarten und einer Garage daneben, hinter der sich noch ein Garten erstreckte, den man von der Straße aus nicht einse-hen konnte.
Um kein unnötiges Aufsehen zu erregen, trug Curtis ein unauffälliges graues Sakko zu Jeans-hosen, den Professor in einer Aktentasche an seiner Seite, aus der nur dessen Stielaugen herausrag-ten, und sah damit aus, wie so viele andere Lehrkräfte, die nicht nur in Princeton arbeiteten sondern auch hier wohnten. Neben dem Haus der Newtons erstreckte sich ein weitläufiger Park, und Curtis nahm gerade auf einer der öffentlichen Sitzbänke Platz, um mit Simon ihr weiteres Vorgehen zu be-sprechen, als sich die Haustür der Newtons öffnete und eine Stimme zu hören war.
„Ich will von dieser Theorie nichts mehr hören, Junge. Sprich mich erst wieder darauf an, wenn du Beweise hast!“
Curtis auf der Parkbank erstarrte. Denn obwohl die Person, die gesprochen hatte, nicht zu se-hen war, wusste er sofort: Das war die Stimme seines Vaters. Auch Simon reckte neugierig die Stiel-augen aus der Aktentasche, um alles mitzukriegen. Ohne es selbst zu merken, war Curtis mit zittrigen Knien aufgestanden, und starrte gebannt auf die offen stehende Haustür der Newtons. Schließlich betrat ein Mann die Veranda, mit graumeliertem rötlichem Haar, dünnrandiger, silbriger Brille und ei-nem Hut, der schon bessere Tage gesehen hatte. Verstohlen blickte er sich um, griff dann in seine Brusttasche und wollte sich eben eine Zigarette anzünden, als sein Sohn ebenfalls auf die Veranda trat, woraufhin der alte Newton prompt einen Hustenanfall bekam. Curtis auf der Parkbank schlotterten die Knie, als er sich selbst erblickte. Was für ein bizarres, unbeschreibliches Gefühl! Das Herz schlug ihm bis zum Hals und sein Blut rauschte ihm so laut in seinen Ohren, dass er für einen Moment nicht sicher war, ob er nicht gerade einen dieser irritierend realistischen Träume hatte, die einen in diesem rätselhaften Zustand zwischen Schlaf und Wachsein heimsuchten.
„Wie alt du geworden bist, Roger...“, brachte Simons ungläubige Stimme Curtis in das Hier und Jetzt zurück.

Als Curtis auf der Veranda bemerkte, dass sein Vater versucht hatte, heimlich zu rauchen, nahm er ihm die Zigarette wortlos ab, brach sie entzwei und warf sie in einen dornigen Rosenstrauch.
„Was fällt dir ein?“, empörte sich der alte Newton, allerdings ein bisschen kleinlaut. Und ins Haus gewandt: „Elaine! Hast du gesehen, wie respektlos der Bengel mit seinem alten Herrn umgeht?“
„Sie hätte das gleiche getan!“, sagte Curtis über seine Schulter hinweg und ging eiligen Schrit-tes über den Rasen zu dem vor der Garage geparkten Air-Car. „Und jetzt hör auf, mit mir zu streiten und steig endlich ein. Wir kommen noch zu spät!“
„Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie scheinen mir alle in diesem Haus Vorschriften machen zu wollen.“ Roger Newton schloss die Haustür ein bisschen lauter als nötig und ging vor sich hin mur-rend ebenfalls auf das Air-Car zu, wo Curtis schon ungeduldig auf ihr wartete.
„Kein Mensch will dir Vorschriften machen, Dad“, entgegnete Curtis geduldig. „Mum ist nur eine gewissenhafte Ehefrau, die es gut mit dir meint“.
„Ha! Heirate du erst mal das Mädel da hinten im Garten, bevor du solche Weisheiten von dir gibst! Und jetzt lass uns endlich losfahren“.
Das Newtonsche Air-Car brauste los, vorbei an Future, der seinen Kopf tief in der Aktentasche versenkte, um nicht erkannt zu werden.
„Du siehst ganz schön blass aus, Junge!“, stellte Simon in der Aktentasche bei dieser Gelegen-heit fest. Curtis hob den Kopf und ließ den Professor aus der Tasche.
„Ich kann das gleiche zwar nicht von dir sagen, aber ich denke, es geht dir nicht besser als mir. Was für eine Situation!“
„Ja, in der Tat faszinierend... Roger ist ein alter Mann! Und wenn ich es mir recht überlege, siehst du jetzt genauso aus wie er, als wir damals...“
Der Professor wurde unterbrochen von einem anderen Air-Car, dass mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Straße herunterkam, abrupt bremste, und den verbliebenen Schub nutzte, um mit einer Schleuderdrehung exakt in die Einfahrt der Newtons einzuparken. Das Triebwerk verstummte, und für einen kurzen Moment war noch laute Musik im Inneren des Wagens zu hören, bevor auch diese jäh erstarb.
Ein Mann stieg auf der Beifahrerseite aus, und als Curtis sein Gesicht erkannte, hätte es ihn tatsächlich fast umgehauen: Vul Kuolun!
„Bei allen Marsgöttern, Nurara! Verfolgt uns jemand, oder warum rast du so? Du solltest den Antrieb doch die ersten 100.000 Kilometer nicht überstrapazieren!“
Die Tür auf der Fahrerseite öffnete sich, und zwei lange, schlanke Beine auf hohen Absätzen wurden sichtbar.
„Und kannst du mir mal verraten, was du an diesem tiefer gelegten Sportwagen findest? Nach dem Einsteigen saß ich so niedrig, dass mir der Hund der Nachbarn ins Gesicht starren konnte! Und jetzt komme ich hier fast nicht mehr raus, ohne dass...“
Kuolun seufzte, ging um den Wagen herum und half Nurara beim Aussteigen.
„Süße, was du da anhast, hat die Bezeichnung Rock ja auch schon nicht mehr verdient. Das ist allenfalls ein breiter Gürtel.“
„Ach, halt die Klappe...“, schnappte die Marsianerin zurück und knallte die Wagentür mit Schwung zu, was Kuolun mit einem Blick quittierte, als habe er persönlich Schmerzen.
„Nurara, das ist ein limitiertes Exemplar! Davon wurden überhaupt nur hundert Stück gebaut, also etwas mehr Feingefühl, wenn ich bitten darf“.
Der Anblick der beiden versetzte Curtis sofort in höchste Alarmbereitschaft, auch wenn ihm ihr Auftreten ein bisschen ungewöhnlich erschien. Er wusste, dass seine Mutter noch in dem Haus sein musste, und ihm Garten saß auch noch jemand...
„Simon, wir müssen etwas tun!“, stieß Curtis aus, packte die Aktentasche und wollte losstür-men.
„Curtis, bleib sofort stehen!“, versuchte Simon den Captain aufzuhalten. „Du darfst auf gar kei-nen Fall eingreifen!“
„Aber Simon“, entgegnete Curt atemlos. „Wir können doch nicht tatenlos zusehen, wie die bei-den schlimmsten Verbrecher der Galaxis hier eindringen und...“
„Aber vielleicht sind die beiden hier keine Verbrecher!“, gab der Professor zu bedenken, was Curt nun doch veranlasst, seine Schritte zu verlangsamen.
„Du meinst, weil es kein Mondlabor gibt...“. Curtis blieb stehen und überlegte kurz. „Simon, wenn das stimmt, was du sagst, dann muss ich erst recht wissen, was die beiden hier wollen. Lass uns nur einen Blick riskieren“.
„Einen Blick riskieren...“, entgegnete der Professor ironisch. „Als hättest du es jemals damit be-wenden lassen...“
Future konnte sich angesichts dieser Bemerkung selbst ein Grinsen nicht verkneifen, dass je-doch urplötzlich wieder erstarb, als ihm bewusst wurde, dass Kuolun und Nurara nicht mehr zu sehen waren. Eine Tür an der Hinterwand der Newtonschen Garage, die in den hinteren Garten führte stand jedoch offen. Leisen Schrittes ging Curt darauf zu und warf einen vorsichtigen Blick in den Garten. Ein Teich war hier angelegt, der unmittelbar an eine Terrasse grenzte, auf der eine Hollywood-Schaukel stand. Zwei Beinpaare waren zu erkennen, wovon eines Nurara gehörte, wie an den hochhackigen Schuhen zweifelsfrei zu erkennen war. Mehr war nicht zu sehen, weil eine große Topfpflanze den Blick versperrte. Zudem hörte er die Stimmen und das Lachen von zwei Frauen. Vorsichtig von einem Strauch zum nächsten Baum schleichend näherte sich Curt vorsichtig der Terrasse und erlebte eine weitere Überraschung. Neben Nurara saß Joan.
Für einen Moment setzte sein Verstand aus, dann kam ihm als Erstes wieder Joans Satz aus seinem Traum in den Sinn: ‚Das Leben mag uns trennen, aber das Universum hat uns für immer mit-einander verbunden’. Hiermit sah er diesen Satz bestätigt.
„...New York fehlt mir schon ein bisschen“, hörte er Joan gerade sagen.
„Dann komm doch einfach mal wieder auf ein Wochenende rüber. Dann lassen wir Vuls Kredit-karten glühen!“
„Eigentlich meinte ich den Job, als ich von New York sprach...“
„Ach...“, winkte Nurara ab. „Erst letzte Woche wurde ich zu einem Mordfall gerufen, bei dem ein durchgeknallter Wall Street Broker seine Liebste in Streifen geschnitten hatte, nur um klarzustellen, wem die Fernbedienung gehört. Also, genieße deine Auszeit, Süße“.
„Es wäre sowieso ein bisschen umständlich...“, antwortete Joan. „Ich meine, mit dem Baby...“
Curt zuckte zusammen und bemerkte etwas, was er zunächst überhaupt nicht wahrgenommen hatte. Auf einer Decke vor der Hollywoodschaukel saß ein Baby, das eifrig einen bunten Bauklotz nach dem anderen in den Mund steckte und besabberte. Als habe es bemerkt, dass von ihm gespro-chen wurde, hob es den Kopf, krabbelte auf die beiden Frauen zu und versuchte sich – offensichtlich angezogen von den glitzernden Brillantschnallen an den Schuhen – an Nuraras Bein hochzuziehen. Die Marsianerin beobachtete dies mit hochgezogenen Augenbrauen und blickte Joan hilfesuchend an.
„Sie will auf deinen Schoß“, sagte Joan amüsiert. „Nimm sie ruhig“.
Nurara holte Luft, hob das Baby hoch und betrachtete es, weder mit besonderem Interesse noch mit Ablehnung. Eher mit einer gewissen Ratlosigkeit gab sie das Kind schließlich an seine Mutter weiter.
„Wirklich sehr niedlich“, stellte Nurara artig fest.
„Was ist mit dir und Vul? Wollt ihr keine Kinder?“
Beinahe wäre Nurara spontan in schallendes Gelächter ausgebrochen, als ihr klar wurde, dass Joan diese Frage ernst gemeint hatte.
„Wenn es nach meiner Schweigermutter ginge schon. Bevor wir nach der Hochzeit verreisten, hatte sie doch glatt Vuls gesamte wissenschaftliche Literatur wieder aus seinem Gepäck heraus ge-schmuggelt. Wahrscheinlich wollte sie, dass ich die gesamten Flitterwochen nur die Decke unseres Apartments zu sehen kriege...“
Obwohl es so ähnlich gewesen war. Nuraras Blick bekam für einen kurzen Moment einen ver-träumten Ausdruck, als sie sich daran erinnerte, wie sie und Vul sich mehr oder weniger auf jedem Möbelstück der Hochzeitssuite in Acapulco geliebt hatten...
„Curtis?“, riss Joans Stimme Nurara aus ihren Tagträumen. „Was machst du denn da? Hast du etwas vergessen?“
Future hatte nicht die Katze bemerkt, die sich ihm vertrauensselig genähert hatte und um seine Beine herumgeschmeichelt war. Erschrocken hatte er einen Schritt zur Seite gemacht und war dem armen Tier auf den Schwanz getreten, was dieses mit einem beleidigten Fauchen quittierte und pfeil-schnell auf den nächsten Baum flitzte. Nun war er ertappt.
„Hey Joan...“, sagte er mit einem nervösen Lächeln und trat näher.
„Sieh an, sieh an“, schnurrte Nurara, stand auf und schmatzte ihm rechts und links einen Kuss auf die Wange. „Ich habe gehört, Princeton hat mal wieder einen Anwärter auf den Nobelpreis hervor-gebracht. Du kennst ihn nicht zufällig?“
„Nun ja...“, antwortete Curtis vorsichtig, um nur nichts Falsches zu sagen.
„Nun tu mal nicht so bescheiden, du Streber“, feixte Nurara. „Die Jungs aus Stockholm rücken ja wohl nicht ohne Grund hier an, oder?“
„Da hast du wohl recht...“, entgegnete Curtis unverbindlich.
Nurara schüttelte über sein seltsames Verhalten leicht irritiert den Kopf. „Bist wohl ein bisschen nervös, was?“
„Was machst du eigentlich noch hier?“, schaltete sich Joan wieder in die Unterhaltung ein. „Hast du dich etwa noch einmal umgezogen? Du solltest doch schon lange bei dem Treffen mit der schwe-dischen Abordnung sein!“
„Ja, natürlich... Ich wollte mich auch nur von dir... Von euch verabschieden“, antwortete Curtis und sah Joan mit dem Baby auf dem Schoß an.
„Das hast du doch schon“, entgegnete sie und lächelte ihn mit ihren hinreißenden Augen an.
„Heute habe ich das Gefühl, ich muss es noch einmal tun“, antwortete er, beugte sich zu ihr hinab und küsste sie. Dann ging er in die Knie, und betrachtete eingehend ‚sein’ Baby. Es hob die Ärmchen, legte ihm lachend die Patschhände an die Wangen und sagte „Daaaaaa“.
Curt musste schlucken. Ein eigenartiges Gefühl ergriff von ihm Besitz, dass er so noch nicht gekannt hatte und das gleichzeitig schmerzte und beglückte. Ihm fehlten die Worte, und so hauchte er einfach einen Kuss auf den rötlichen Haarflaum des Babys, erhob sich, strich Joan noch einmal über die Wange und verließ den Garten.
„Junge, Junge...“, meinte Nurara und bließ die Backen auf. „Dein Guter ist ja ganz schön neben der Spur“.
« Letzte Änderung: 11. Juli 2011, 20:04:43 Uhr von claudrick »
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz? (Woody Allen)

Offline DAOGA

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Re: Multiversum
« Antwort #26 am: 8. Juli 2011, 09:52:51 Uhr »
Mann, was für ein Gefühlskino....  ;D jetzt aber ab in ein anderes Paralleluniversum, in dem Du Deine Guteste ganz fix vor fiesen Weltraummonstern retten mußt (ohne Baby, ohne anderen Curtis, ohne eine gute Version von Vul und Nurara), bevor Du ganz auseinanderfällst...  :-X  ;D
Mehr!  ;D

Offline Mooncat

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Re: Multiversum
« Antwort #27 am: 8. Juli 2011, 10:51:50 Uhr »
Mann, was für ein Gefühlskino....  ;D jetzt aber ab in ein anderes Paralleluniversum, in dem Du Deine Guteste ganz fix vor fiesen Weltraummonstern retten mußt (ohne Baby, ohne anderen Curtis, ohne eine gute Version von Vul und Nurara), bevor Du ganz auseinanderfällst...  :-X  ;D
Mehr!  ;D

hey! Ich fand das aber SEHR SCHÖN!!!! Muss doch nicht immer Stress geben....
Ich würde gerne noch mehr lesen was die Begegnung mit dem Baby bei ihm auslöst. D.h. insgesamt was Curtis aus dem Parallelweltenbesuchen für sich lernt.

Ach ja...und wie eine Professor eine Geheimagentin kennen lernt.....

[goodjob]

LG Mooncat
« Letzte Änderung: 8. Juli 2011, 10:54:32 Uhr von Mooncat »

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Offline Captain Future

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Re: Multiversum
« Antwort #28 am: 9. Juli 2011, 01:24:38 Uhr »
WOW! Ich bin auch noch ganz hin und weg von Deinen Stories vom "Multiversum".

Das war wirklich sehr traurig, daß Curtis in einem Paralleluniversum es nicht geschaffft hatte, Chamäleon zu entfliehen und wirklich gestorben ist. So etwas habe ich mich auch schon oft gefragt, was da passiert wäre, wenn.....

Also Dein Stil ist wirklich allererste Sahne. Hut ab! Du hast meinen vollen Respekt für Deine Art zu schreiben.

Ich kann da auch auf jeden Fall mich meinen Vorgängern anschließen und schreie nach mehr! *gg**

Ich habe schon gemerkt, Du schreibst auch so gerne Sachen über Kuolun und Nurara. Ich würde sie auch immer wieder reinbringen. WÜrde mich auch mal ihr Kennenlernen interessieren. Vielleicht fällt mir ja auch mal etwas ein, was ich Euch dann präsentieren kann. Aber an Euch komme ich bei weitem nicht heran.

Daß Kuolun und Nurara auf der Erde wohnen, das wundert mich. Wo sie doch mit Leib und Seele stolz darauf sind, vom Kerusu zu sein.  ;D Und Nurara ist ebenfalls Geheimagentin? Klasse!  :)

Also was mich auch noch interessiert, ob der Professor noch lebt und noch einen Körper hat. Und ob Victor Corvo jetzt doch ein Guter ist genau wie sein Sohn? Und ob das Baby von Curtis ist. Aber deutet ja alles drauf hin mit dem rötlichen Flaum.  ;D Bei der Story mußte ich sofort an "Zurück an die Zukunft" denken. Da wird ja auch gewarnt, sich in der anderen Zeit zu zeigen, anderenfalls könnte es ein wahhnsinniges Chaos geben.

Bin auf jeden Fall schon sehr auf die weiteren Teile gespannt! Weiter so! Jetzt kann ich beruhigt ins Bett gehen! Nach diesem Leckerbissen! ;D
« Letzte Änderung: 9. Juli 2011, 01:27:13 Uhr von Captain Future »

Offline sternmaus

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Re: Multiversum
« Antwort #29 am: 9. Juli 2011, 09:47:38 Uhr »
Echt Klasse Claudick!!! [bussi] [rolllaugh] [rollsmile]

Was es da für Möglichkeiten gibt... ;D [naughty]
Hoffentlich bald mehr!!!! [work]
 [respekt] Sternmäuschen [angel]
       
« Letzte Änderung: 9. Juli 2011, 09:49:21 Uhr von sternmaus »
Habe die genialste Sternmaus der Welt zu Hause!
                                                                                                                                                                                                                                                        See the big picture * Be a star.
Keep looking up * Don´t be afraid of the dark. Stay full of wonder * Expand your horizons. Turn off the lights!