Umfrage

Wer will noch mehr über Spacerider's Dreamland erfahren?

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AUSFÜHRLICH MEHR....
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Stimmen insgesamt: 2

Umfrage geschlossen: 31. Januar 2011, 17:35:53 Uhr

Autor Thema: Second Chance  (Gelesen 89691 mal)

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #450 am: 11. Februar 2014, 18:51:32 Uhr »
Allein bei der Vorstellung, irgendwo "tief unten" zu sein, wo noch dazu eisige Temperaturen herrschen, läuft mir ein klaustrophobischer Schauer über den Rücken...  [afraid]

Das wird aufregend!

LG

claudrick
Na zumindest wird es sehr eng für Joan - auf mindestens zweierlei Arten  ;)


Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen (Mark Twain)
Ich hoffe das Licht am Ende des Tunnels ist kein entgegenkommender Zug! (nach einem Songtext von Owl City)
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)
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Offline Felixx

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Re: Second Chance
« Antwort #451 am: 11. Februar 2014, 19:08:28 Uhr »
Zitat
Allein bei der Vorstellung, irgendwo "tief unten" zu sein, wo noch dazu eisige Temperaturen herrschen, läuft mir ein klaustrophobischer Schauer über den Rücken


Willkommen im Club! Mir geht es ebenso!
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felixx
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #452 am: 14. Februar 2014, 14:04:40 Uhr »
Otho alias Suran war Jara im kurzen Abstand auf die Imagination gefolgt. Offiziell um sich Nachschub an Massageöl zu holen. Tatsächlich aber war er auf dem Weg zu seinem Quartier „ein wenig früher abgebogen“ um sich die Unterkünfte der neuen Stationsmitarbeiter "etwas näher anzusehen". Aufgrund der aktuellen Lage hatten die wenigsten bisher Zeit gehabt ihre persönliche Habe vollständig auf die Station zu schaffen. „Bisher waren meine Nachforschungen so ziemlich ergebnislos. Jetzt kenne ich inzwischen fast alle geheimen und weniger geheimen Leidenschaften der Tanzcrew und oh la la…“ und dabei hält er gerade ein gewisses Etwas in die Höhe, dass Otho bei näherer Betrachtung als Sexspielzeug identifiziert “… jetzt auch der meisten Stationsmitarbeiter. Aber was hat es gebracht? Nichts! Dabei baut Curtis auf mich!“ denkt Otho bei sich. „Nun, noch ein Raum ist übrig.“ mit diesem letzten Quäntchen Hoffnung macht sich Otho auch dort an die Arbeit.

Less is only more where more is no good (Frank Lloyd Wright)
Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. (John Lennon)

Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #453 am: 14. Februar 2014, 14:43:53 Uhr »
Seit dem Eintreffen der „Demeter“ sind inzwischen vierzehn Tage vergangen und Kallisto wird in wenigen Minuten wieder in den Schatten des Jupiters eintauchen. Doch noch scheint das fahle Licht der Sonne und wird von den Schneeoberfläche und den Eisschichten vielfach reflektiert. Das bloße, ungeschützte menschliche Auge hätte keine Chance die kleine Mondfähre zu erkennen, die den südlichen Nebenhangar der Mondstation verlässt und ihren Weg über die weiße Ebene in Richtung der dunkleren Flecken im Süden nimmt. Kurz bevor der Mondgleiter sein Ziel erreichen kann, beginnt sich das Bild der Station scheinbar aufzulösen. Stattdessen ist nur noch ein milchig weißes, formenloses Etwas zu sehen in dem Himmel und Boden nicht mehr zu unterscheiden sind. Ein Schneesturm!  Just als die weiße Wolke die Fähre verschlingt, verdunkelt sich alles. Der Schnee beginnt rötlich zu schimmern.

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #454 am: 14. Februar 2014, 15:09:53 Uhr »
Aufgeregt eilt Otho die Gänge der Imagination entlang. Dabei rennt er fast Jara um, die gerade aus ihrem Quartier kommt. „Suran, ist irgendetwas? Sie rennen so…“ fragt Jara besorgt. „nein, oder ja, jedenfalls muss ich ganz dringend zu Joan!“ antworte Suran/Otho wahrheitsgemäß. „Ist etwas mit Joan? Ich habe nämlich plötzlich so ein ungutes Gefühl!“ bemerkt Jara. „Nicht das ich wüsste. Sie war eben noch in einer großen Besprechung.“ Entgegnet Otho. Doch Jaras Bemerkung zusammen mit seiner Entdeckung verstärkt Othos Unruhe nur noch mehr.

Gemeinsam wollen Jara und Otho/Suran gerade die Imagination verlassen, als sie von einem Offizier der Imagination daran gehindert werden. „Niemand darf derzeit die Imagination verlassen. Befehl des Captains.“ Otho/Suran und Jara tauschen einen überraschten wie besorgten Blick aus.  „Ich muss aber ganz dringend zurück. Ich habe einen Termin mit einem dringenden Fall.“ Protestiert Otho. "Nein, derzeit unmöglich!" antwortet der Offizier gelassen. „Was ist denn los?“ fragt Jara ruhig. Der Offizier sagt nur: „Kommen sie bitte mit auf die Brücke.“
« Letzte Änderung: 14. Februar 2014, 15:40:48 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #455 am: 14. Februar 2014, 15:20:52 Uhr »
Auch wenn die Mondfähre scheinbar ziellos und blind durch ein inzwischen rötliches Nichts zu fliegen scheint, so findet die Navigationselektronik trotzdem fehlerfrei ihren Weg. Das rötliche Licht verschwindet und das Auge der Passagiere kann plötzlich wieder Konturen wahrnehmen. Wände aus Schnee werden von künstlichem Licht erhellt und einen große unterirdische Halle tut sich vor der Fähre auf. Dann landet die Fähre sanft auf dem Schneeboden in der Mitte der Halle.

Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
Common sense is a flower that doesn't grow in everyone's garden. (Unknown)

Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #456 am: 14. Februar 2014, 16:09:21 Uhr »
„Was ist los?“ fragt Jara erneut als sie die Brücke betritt. Doch zu Otho/Surans Erstaunen klingt dies diesmal weniger als ein Frage sondern mehr als ein scharfer Befehl.  Jaras fester Blick macht klar, an wen dieser gerichtet ist: An Archam, dem Kommandanten der Imagination. Und Jaras Ton und ihre ganze Haltung macht klar, dass sie eine sofortige Erklärung erwartet.  „Gut dass Sie gerade an Bord sind!“ beginnt Archam und lächelt Jara an, die sein Lächeln aber nicht erwidert sondern ihn weiter mit ihren Augen fixiert. Otho/Suran fragt sich, was da eigentlich zwischen Jara und Archam abläuft. „So kenne ich sie ja gar nicht“ wundert er sich.

„Wir wurden gebeten erneut in Bereitschaft zu gehen. Anscheinend hat sich der Schadvirus in den Systemen der Asgardstation wieder reaktiviert. Sie versuchen nun die Quelle des Virus zu ermitteln und vor Ort zu eliminieren. Dazu ist ein kleines Team zu der Funkstation im Süden geflogen.“ Berichtet Archam. „Wer gehört zu diesem Team?“ fragt Jara. „Mitarbeiter der Station, denke ich.“ antwortet Archam ausweichend. „Aha. Das heißt also Sie wissen es nicht.“ stellt Jara fest. „Lassen Sie es uns herausfinden! Bitte nehmen Sie Kontakt mit der Station auf. Wenn möglich lassen Sie uns in ihre Kommunikation reinschalten!“ befiehlt sie. Archam nickt einem seiner Offiziere zu und auf dem zentralen Bildschirm erscheint ein Bild der Sicherheitszentrale der Mondstation. Otho/Suran sieht Michael und hört seinen Ruf: „Joan, Sidom, Steven! Hört mich jemand? Bitte antworten!“„Verdammt“ entfährt es Otho. Wenn Otho erblassen könnte, wäre er bei der Erwähnung der Namen leichenblas geworden. Dann merkt er wie alle Blicke sich fragend auf ihn richten.

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Offline Johanna

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Re: Second Chance
« Antwort #457 am: 14. Februar 2014, 20:36:32 Uhr »
Uuups,

Spannung pur und - CLIFFHANGER!
Schreib bloss schnell weiter, du kannst doch jetzt nicht aufhören!!!
 [poke] [sm] [twak] [nono]
Avanti!
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Johanna
Heute ist morgen schon gestern...
Carpe Diem - oder einfacher: Das Leben ist zu kurz, um zu verzichten...
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #458 am: 14. Februar 2014, 22:37:52 Uhr »
„Ich fürchte ich weiß jetzt, warum der Kontakt zu Fähre und zur Funkstation unterbrochen wurde: Jemand hat unsere System manipuliert. Und zwar von hier aus dem Sicherheitskontrollraum heraus!“ sagt einer der Ingenieure im Kontrollraum.  Michael und die anderen sehen sich entsetzt an. „Im engeren Bereich um die Funkstation wird ein Störsignal ausgesendet. Es dauert mindestens eine Stunde bis wir das wieder abschalten können. Solange sind die Systemanzeigen dort die einzige Information die wir aus  der Funkstation bekommen können.“ Sagt der Ingenieur weiter. „Ok, aber können wir ihnen irgendwie einen Nachricht zukommen lassen?“ fragt Michael besorgt. „Nun ich fürchte nicht.“ Ist die lapidare Antwort. Ein Moment des betretenen Schweigens entsteht.

„Ich fasse noch mal zusammen,“ beginnt Michael mit steinerner Miene, „meine Kollegin Joan Landor ist dort draußen zusammen mit einem ahnungslosen Stationsmitarbeiter und einem Verräter. Und selbst wenn wir sie von der Bedrohung informieren könnten - was wir nicht können – wüssten wir nicht wer von den beiden der Saboteur ist.“ „Ich bedaure es sagen zu müssen aber das trifft die Situation ganz genau.“ Entgegnet der neuen Stationskommandant Ohara  fast resigniert. „Uns bleibt also nichts übrig als darauf zu vertrauen das ihre Kollegin mit der Lage dort alleine klar kommt und zurück in der Fähre ist bis ich in fünfzehn Minuten dort den Strom abstelle. Wenn nicht….ich kann das Leben der Menschen hier nicht riskieren!
« Letzte Änderung: 14. Februar 2014, 22:42:57 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #459 am: 14. Februar 2014, 23:08:06 Uhr »
Gebannt verfolgen alle Anwesenden auf der Brücke der Imagination die Übertragung aus dem Kontrollraum der Mondstation. „ Ich weiß wer der Saboteur ist“ sagt da Suran/Otho. Er spürt wie sich zweifelnde Blick auf ihn richten. „Lassen Sie mich mit einem Shuttle dorthin fliegen und Joan helfen!“ fordert Otho alias Suran.
 „Ich glaube nicht dass Sie rechtzeitig dort eintreffen werden, das wird alles viel zu knapp.“ Sagt kopfschüttelnd Archam. „Ich denke wir sollten besser…“ fängt er an, da wird er von Jara rüde unterbrochen: „Nein!“ Dann flüstert Jara, die inzwischen zusammen mit Otho/Suran neben dem Kommandanten steht: „Archam! Denken Sie nicht einmal daran ohne die Menschen da draußen in der Station los zu fliegen!“ Archam schaut sie entgeistert an, nickt aber dann.
Dann wendet sich Jara an Otho/Suran: „Wenn Sie sich sicher sind wer der Kerl ist, dann sagen Sie mir den Namen. Ich denke ich weiß einen Weg Joan die Information mitzuteilen."

Ich mag keine unordentliche Ordnung, Chaos ist mir lieber, da finde ich mich besser zurecht (Mooncat)

Offline Johanna

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Re: Second Chance
« Antwort #460 am: 15. Februar 2014, 10:17:19 Uhr »
HI Moony,
schön spannend!
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Johanna
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #461 am: 15. Februar 2014, 11:34:09 Uhr »
schön spannend!
Wie geht´s weiter - und vor allen WANN?
Ungeduldig mit den Hufen scharrende
Johanna
also auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden.   [devil]
Ich denke doch es gibt hier gerade noch genügend anderen tollen neuen Lesestoff, oder?
 [runaway]
und nächste Woche bin ich erst mal anderweitig beschäftigt  [animtwink]


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Offline claudrick

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Re: Second Chance
« Antwort #462 am: 15. Februar 2014, 11:48:29 Uhr »
Ich denke ich weiß einen Weg Joan die Information mitzuteilen."
Also, ich könnte mich irren, aber ich werde das Gefühl nicht los, diese Jara ist mehr als "nur" eine Tänzerin... Die Frau hat doch was zu verbergen!  ???

Fortsetzung folgt hoffentlich bald!

LG

claudrick
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #463 am: 15. Februar 2014, 13:01:03 Uhr »
Also, ich könnte mich irren, aber ich werde das Gefühl nicht los, diese Jara ist mehr als "nur" eine Tänzerin... Die Frau hat doch was zu verbergen!  ???
Ach tatsächlich?  ;D
Also falls es da tatsächlich noch weitere Textstellen geben sollte, die das untermauern...dann war das nichts als reine Absicht.  ;) :-X
Und ein paar Geheimnisse sind doch die Peperoni des Lebens. Ich liebe übrigens Peperoni....

LG Mooncat
« Letzte Änderung: 15. Februar 2014, 13:05:39 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #464 am: 15. Februar 2014, 17:31:57 Uhr »
Häppchen:

Mühsam klettert Joan aus der Mondfähre. Joan bemerkt dass die Kälteanzüge in dieser Umgebung keine schnellen Bewegungen zu lassen. Sie blickt sich um. „Irgendwie kein besonders einladender Ort hier“, denkt sie  „Ich möchte nicht wissen wie viele Meter Schnee und Eis über unseren Köpfen hängen…“.

Schon in der Mondfähre als noch alles in Ordnung war sind Joan erste Bedenken gekommen, ob das wirklich so eine glorreiche Idee ist. Nicht nur das der Cockpitbereich der kleinen Mondfähre eigentlich nicht für mehr als zwei Personen ausgerichtet ist und sie auf einem Reservesitz Platz nehmen musste, auf dem selbst sie kaum Platz für ihre Beine hatte. Es ist dort so eng, dass ihr dagegen der Kosmoliner wie ein Ballsaal vorkommt.

Joan war einem schnellen Impuls, einer Eingebung gefolgt, so wie auch Curtis es häufig tut. Und sie war froh gewesen den wirklich besorgt dreinblickenden Michael „aus Zeitgründen“ nicht erklären zu müssen, was sie sich eigentlich dabei gedacht hatte.
Doch jetzt erinnerte sie sich daran, dass selbst der große Captain Future durch solche spontanen Aktionen des Öfteren in Situationen gekommen war, in denen er nur aufgrund des Eingreifens von Simon, Grag und Otho mit heiler Haut davon kam. Sie würde hier und jetzt allerdings keine „Kavallerie“ haben, es sein denn einer der beiden jungen Männer würde sich als ein verkleideter Otho entpuppen. Aber der befand sich auf der Imagination wie sie noch vor dem Abflug am Rande mitbekommen hatte. Und als die Fähre in den Schneesturm geriet und hin und her geworfen wurde wünschte sie sich Curtis würde am Steuer sitzen…

„Gibt es auch hier keinen Empfang?“ fragt Joan die beiden anderen nachdem sie alle die Fähre verlassen haben. „Nein, nichts zu machen!“ antwortet Steven. „was ich allerdings nicht verstehe…“. „Wenn wir oben bei den Funkkontrolanlagen sind wird sich schon die Ursache finden.“ Entgegnet Sidom. Die drei gehen zu einer Schleuse am Ende der Halle. Sidom drückt auf ein paar Knöpfe, doch nichts tut sich. Steven schubst ihn mit den Worten: „Lassen Sie mal! Machen Sie sich nicht so breit.“ ein Stückchen zur Seite. „Hmm. Reagiert nicht. Sie ist bestimmt nur eingefroren! Sidom, holen Sie mir den Wärmestrahler aus der Fähre“ „Nein, das dauert viel zu lange, so viel Zeit haben wir nicht mehr.“ raunzt dieser zurück. „Wie wäre es mit einem Laserstrahl?“ Fragt Joan. „Nein, mit dem was wir als Werkzeuge dabei haben würde vermutlich ein solches Wärmeleck entstehen, das wir die Anlage besser gleich vergessen und zurückfliegen können.“ Antwortet Sidom. „Das kann doch nicht wahr sein!“ flucht Steven und wirft sich mit seinem ganzen Körper gegen die Tür. Nichts. "Scheiße!"entfährt ihm.

„Gibt es keinen anderen Weg hinein?“ fragt Joan. „Doch, dort rechts ist einen Nottür die sich rein mechanisch öffnet. Dahinter ist der Notzugang. Aber, Mrs. Landor, ich denke Sie gehen besser zurück in die Fähre“ sagt Steven. „Wieso“ fragt Joan. „Nun, dahinter ist eine sehr enge Versorgungsröhre mit einer Leiter die fünf Stockwerke senkrecht nach oben geht. Auch wenn es darin über Null Grad warm ist, so fühlen sich die Stangen doch extrem kalt an.“ Joan unterdrückt eine Stöhnen und sagt mit fester Stimme: „Vergessen Sie’s. Jetzt bin ich einmal hier und komme mit!“ „Das wird Ihnen ganz bestimmt sehr schnell Leid tun wird. Überlegen Sie es sich noch mal!“ warnt Sidom.

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