Umfrage

Wer will noch mehr über Spacerider's Dreamland erfahren?

Nein, das ist langweilig
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egal
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kurz und knackig
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AUSFÜHRLICH MEHR....
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Stimmen insgesamt: 2

Umfrage geschlossen: 31. Januar 2011, 17:35:53 Uhr

Autor Thema: Second Chance  (Gelesen 85915 mal)

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Offline Johanna

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Re: Second Chance
« Antwort #420 am: 12. Februar 2013, 20:41:51 Uhr »
Solange ich nur Beta-Lestestoff bekommen ist mir alles recht!
 ;D
Johanna
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Offline Tachioniumfinder

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Re: Second Chance
« Antwort #421 am: 12. Februar 2013, 22:16:09 Uhr »
Und wir armen Gamma-Tierchen? Sollen wir etwa vor uns hindarben......so geht das aber nicht!!! [poke]
Als anständiger Lesejunkie benötige ich meinen "Stoff"!  :-*
Sofern Du nicht ein kreatives Loch gefallen bist - mach´weiter !
Liebe Grüße
Tachi

Offline Johanna

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Re: Second Chance
« Antwort #422 am: 13. Februar 2013, 09:58:08 Uhr »
Danke für Deine Unterstützung, earthquake!
 ;D
Johanna
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #423 am: 20. Februar 2013, 15:51:48 Uhr »
Erstaunt stellt Jara fest, dass ihre Hände vor Aufregung leicht zittern und dass ihr sehr warm ist. Ein Blick in den Spiegel bestätigt sie: „Nennt man wohl eine gesunde Gesichtsfarbe“. Jara muss grinsen. Das hier wird etwas Schönes, Gutes! Auch wenn es in den Augen vieler „nur eine weitere Vergnügungsshow“ ist, für Jara hat es eine besondere Bedeutung. Das alles hier ist so voller Leben und Kreativität! Und es hat sie tief getroffen, dass andere Menschen es beschmutzen wollen.

Ich bin so froh, dass Joan an den Proben teilnimmt. Ihr Urteil ist mir tausend Mal wichtiger als das von Stanford oder irgendeinem Kritiker. Wenn es ihr gefällt, dann wir es auch dem Publikum gefallen! Denkt sich Jara. Und selbst wenn wir dann doch die Tournee nicht starten können, so wird doch bei der Generalprobe zumindest für ein einziges Mal mein Traum Realität werden! Und das alleine wäre der größte Triumph in meinem Leben! Jara lächelt glücklich.


« Letzte Änderung: 23. Februar 2013, 13:33:48 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #424 am: 20. Februar 2013, 17:29:15 Uhr »
Joan hat zusammen mit den Tänzern, Stanford und den weiteren Tournee -Mitgliedern im improvisierten Zuschauerbereich des größten Saals der Station Platz genommen. Der Raum ist fast dunkel und nur in ein schwaches, leicht bläulich-grünes, indirektes Licht getaucht. Die Leute um Joan tuscheln gespannt.

Plötzlich hören sie eine Art Summen hinter ihnen. Es wird lauter und lauter und scheint auf sie zuzukommen. Dann scheinen sie von der Geräusch umgeben zu sein. Joan erkennt das Geräusch sofort. Es ist der Antrieb eines Raumschiffs. Auf einmal blinkt es an verschiedenen Stellen neben ihnen auf, so wie die Instrumente in einem Cockpit. Dann erscheinen einzelne Lichtpunkt in der Dunkelheit vor ihnen. Das Geräusch wird leiser und mischt sich mit leiser Musik. Es sind sphärische Klänge, die aus verschiedenen Punkten des Raums  zu kommen scheinen. Einzelne Lichtpunkte scheinen auf Einmal an ihnen vorbei zu sausen, begleitet von eine Melodiewelle.

Dann erscheint das Bild eines Sonnensystems vor ihnen und beginnt an Größe zu gewinnen. Sie scheinen in einer unvorstellbaren Geschwindigkeit an Neptun, Uranus und Saturn vor bei zu fliegen an. Dann scheinen sie auf Jupiter zu zu steuern um denn wieder Richtung Sonne abzudrehen.

Plötzlich erscheinen tausende goldener Glitzerpunkte, die auf sie zu zu fliegen scheinen. Und tatsächlich, während dunkle Brocken von Asteroiden scheinbar an ihnen vorbei zu sausen , flirren goldene Glitzerpunkte um sie herum und tauchen alles in ein goldenes Strahlen. „Sternenstaub“ denkt Joan und versucht eine der goldenen Flocken zu fangen. Es scheint ihr zu gelingen, doch dann verschwinden die Glitzerpunkte auf einmal.
Das Raumschiffgeräusch ist verklungen, bemerkt Joan. Dafür setzt leise ein Lied ein, das Joan bekannt vorkommt. Der rote Mars fliegt an ihnen rechts vorbei und da ist sie. Die Erde.


Wau! Denkt Joan. Es ist wirklich wie bei einem Weltraumflug, nur rastend schnell und als wäre das Raumschiff um einen herum transparent. Die blaue Kugel mit ihren Wolken und Kontinenten wird immer größer, immer mehr Details werden sichtbar. Nun scheint es, als würden sie in die Erdatmosphäre eintauchen. Der Raum wird immer heller. Weiße Wolken erscheinen und zischen an ihnen vorbei. Immer stärker wird der Luftzug, der ihnen entgegenweht und die Wolkenfetzen scheinen sie zu berühren. Joans Gesicht und ihre Hände fühlen sich an, als wäre es von Tautropfen nass geworden. Doch als sie über ihre Haut fährt, merkt sie das sie trocken ist. Es riecht nach….Joan versucht den Geruch zu identifizieren… es riecht irgendwie nach Regen, nach klarer Regenluft, findet Joan.


Dann erkennt Joan den amerikanischen Kontinent. Doch etwas stört sie, ist anders als sie es kennt. Eine Stimme sagt: „Wir landen auf dem Planten Erde. Es ist der beginn des 21. Jahrhunderts.“. Jetzt weiß sie es. Die ganze Geografie, die Größe und Form der Städte, die Form der Ufer und Flüsse, weicht etwas von der aktuellem Bild ab. Joan ist ehrlich beeindruckt.

Der Boden kommt immer näher. Wüste. Es scheint als würden sie jeden Moment aufschlage. Ein erschrockenes Raunen geht durch die Menge. Plötzlich steht das Bild still. Die Musik, eben noch ganz laut und immer lauter je näher sie „dem Boden“ kamen, erstirbt. Joan glaubt Hitze in ihrem Gesicht zu spüren, das Licht um sie herum ist gleißend hell und der Raum scheint verschwunden. Statt dessen scheint sie Wüste zu umgeben. Es ist leise, man hört nur den Wind und einzelne Vögel kreischen. Ein sogenannter Steppenläufer – ein abgestorbene Busch des Ruthenischen Salzkrautes – rollt an ihnen vorbei.

Dann ertönt ein Klopfen, wie das Klopfen des menschlichen Herzens. Es wird schneller und es scheint Joan, als fliegen sie auf einen Punkt weiter vorne zu. Joan erkennt einen Ansammlung von Reklametafeln und -leuchten, die scheinbar wahllos um sie herum liegen. Eines erkennt sie. Es ist das Tournee-Emblem: Stardust. Plötzlich erhebt es sich, fängt an zu leuchten und es wird ganz dunkel im Raum. Noch mehr Reklameleuchten, hell erleuchtete Hotels und Lichter über Lichter scheinen durch den Raum vor ihnen zu fliegen und scheinen eine magische Anziehungskraft auszuüben. Welcome to Fabulous Las Vegas – steht auf einem von ihnen. Grand opening today – 1958 auf einem anderen.  Dann erscheint ein roter Samtvorhang, der sich mit einem Tusch öffnet – vor ihnen wird die Bühne sichtbar auf die glitzernder Sternenstaub regnet.
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« Letzte Änderung: 25. März 2017, 22:24:05 Uhr von Mooncat »


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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #425 am: 21. Februar 2013, 17:31:18 Uhr »
Lenar's Raumschiff dringt in die Atmosphäre der Erde ein und er geht in den Gleitflug über. Die Spitze seines Raumschiffs gleitet in die weiße Wolkendecke bis sein Raumschiff ganz von Wolken umgeben ist. Dann öffnenet sich unter die Wolkendecke und gibt den Blick frei auf die Hudson Bay und den Weltraumflughafen von New York.
Doch Lenar kann die Schönheit dieses Anblicks nicht richtig würdigen, denn seine Gedanken beschäftigen sich mit den Neuigkeiten, die er von Ezra erfahren hat.

« Letzte Änderung: 23. Februar 2013, 13:32:17 Uhr von Mooncat »

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Re: Second Chance
« Antwort #426 am: 21. Februar 2013, 17:55:56 Uhr »

Wau! Denkt Joan.


Wau! Denkt Tachi....an so einer Show möchte ich auch mal gerne teilhaben.... ;D

Offline Johanna

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Re: Second Chance
« Antwort #427 am: 22. Februar 2013, 15:03:09 Uhr »
 [goodjob]
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Re: Second Chance
« Antwort #428 am: 23. Februar 2013, 01:21:17 Uhr »

Otho alias Suran war es sehr schnell gelungen Kontakt zu nahezu allen Mitgliedern des Toruneeteams wie auch der beiden Raumschiffe und der Station zu knüpfen. Seine Rolle war ihm dabei sehr hilfreich - scheinbar hatte fast jeder hier irgendwelche Verspannungen, Muskelkrämpfe oder Verrenkungen - vor allem die weiblichen Tänzerinnen. Auch schon bevor das Training begonnen hatte! "was hätten sie nur ohne mich gemacht?" fragt sich Otho manchmal. Vor allem Sheila, der Otho bereits auf der "Imagination" zum ersten Mal begegnet war, ist nun nahezu täglicher Gast in Othos kleinem Behandlungsraum.

Bereits nach einigen Tagen wußte Otho ganz genau, welche der Tänzer befreundet sind oder eher eine "professionelle Distanz" zueinander - wie es Sheila gerne ausgedrückt-  haben. Kleine Streitereinen und Eifersüchteleien inbegriffen! Aber dank Jaras - wie es Sheila nennt - "siebten Sinn für schlechte Schwingungen", sind diese schnell beigelegt.
Bei den Stationsmitarbeiter allerdings - vor allem zwischen zwei der mit der "Imagination" neu dazu Gekommenen und zwei Ingenieuren der "alten Truppe" scheint es die eine oder andere heftige Diskussion zu geben. Allerdings nie vor dem neuen Stationskommandanten Ohara! Otho nimmt sich vor darüber mit Joan zu sprechen.

Otho hatte Joan bereits berichtet, dass er nicht glaubt das einer der Tänzer in die Sache verwickelt ist: "Die haben alle nur Tanzen und ihr Aussehen im Kopf".

Nur der Tourneeleiter Stanford scheint einen weiten Bogen um Otho/Suran zu machen. Ob er wohl etwas ahnt, fragt sich Otho besorgt. Aber nein, ich spiele meine Rolle wirklich gut, Captain Future kann stolz auf mich sein! Beliebt ist dieser Stanford allerdings nicht, konnte Otho bereits sehr schnell feststellen. Nur zwei Tänzerinnen von der Erde hatten ihn zunächst ein wenig angehimmelt. "Stanford hier und Stanford da... er hat mich heute ganz lange angesehen, ich glaube er mag mich" aber dann hatte er eine von ihnen heftigst beschimpft. Seit dem heißt er nur noch "Der Berserker!" - auch ein Ausdruck der vermutlich von Sheila stammt, denkt sich Otho.

Ausser Stanford gibt es noch zwei Tourneemitarbeiter die Othos Dienste nicht in Anspruch nehmen. Otho nimmt sich vor ihre und Stanford Kabine mal genauer unter die Lupe zu nehmen, vielleicht findet sich dort ja etwas Verdächtiges.
« Letzte Änderung: 23. Februar 2013, 13:29:12 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #429 am: 23. Februar 2013, 18:58:04 Uhr »

In der Mitte der Bühne verdichtet sich der goldglitzernde Regen. Auf einmal nimmt etwas Gestalt an. Es ist Jara, in einem goldenem, körperbetonendem Kostüm. Wieder geht ein Raunen durch die Menge. Joan applaudiert und die Menge macht es ihr nach.

„Danke, danke!“ hören sie Jaras Stimme. „Das beutetet wohl das Euch zumindest der Anfang gefällt.“ „Ja, das ist toll!“ ruft eine Stimme. „Ja ganz fantastisch!“ eine andere. „Bist Du das Sheila?“ fragt Jara in die Menge hineine. „Nun, Du und die anderen Tänzer werden in der Show auch hier mit mir stehen und nach und nach sichtbar werden. Aber das proben wir ein anderes Mal.“

Nach einer kurzen Pause fährt sie fort: „Nun, jetzt kommt unsere erste Tanzszene. Für Euch bedeutet es langsamen Standardpaartanz, also etwas zum Aufwärmen und sich an die Bühne gewöhnen. Aber keine Sorge, dannach dürft ihr richtig ran und könnt zeigen was ihr könnt!"

"Hallo Stan, starte bitte den Programmteil Stardust 1. Für unsere Zuschauer: Musikalisch machen wir eine Reise von den von der Mitte des 20 Jahrhunderts bis zu der Mitte des 21. Jahrhunderts der Erde. Wir starten mit einem alter Jazzsong, ein ruhiger Anfang.“ erklärt Jara.

Geigen erklingen und erfüllen den Raum, der einen gelblichen Schimmer bekommen hat. Alles sieht alt und verblichen aus. Gelb-gräuliche Plakate hängen nur noch halb an den Wänden. Dann beginnt eine weibliche Stimme gefühlvoll zu singen:
„And now the purple dusk of twilight time /  Steals across the meadows of my heart /
High up in the sky the little stars climb /  Always reminding me that we're apart /  You wandered down the lane and far away /  Leaving me a song that will not die /  Love is now the stardust of yesterday /  The music of the years gone by”

Joan taucht in eine melancholische Stimmung des Liedes hin ein. Jara tanzt dazu, ganz vorne, zum Greifen nahe scheint sie ihnen zu sein und ihre Bewegungen scheinen eins zu sein mit der Stimme, die fort fährt zu singen:
 “Sometimes I wonder why I spend /  The lonely night dreaming of a song /  The melody haunts my reverie /  And I am once again with you”*

Und die Schatten zweier Menschen tanzen über die Bühne , die Silhouette eines Klavierspielers mit seinem Instrument schwebt über die Bühne.

 „When our love was new /  And every kiss an inspiration /  But that was long ago
 Now my consolation /  Is in the stardust of a song”*

Joan denkt an die Zeiten zurück, als Captain Future ohne sie unterwegs war. Viele Monate lang. Als sie fast die Hoffnung verloren hatte, dass er zurück kommen würde.

 “Beside a garden wall /  When stars are bright /  You are in my arms /  The nightingale tells his fairy tale /  of paradise where roses grew /  Though I dream in vain /  In my heart it always will remain /  My stardust melody /  The memory of love's refrain“*

Als die Melodie verklingt, verdunkelt sich der Raum wieder und nur ein kleiner Fleck auf der Bühne wird noch angestrahlt. Alle sind ganz still, in Gedanken versunken sind sie von Jara und der Musik in eine andere Welt getragen worden…


...
* Lyrics written 1929 by Mitchell Parrish


(hier eine Saxophonevariante des Liedes: http://youtu.be/6Unbf4SjETo )
« Letzte Änderung: 23. Februar 2013, 19:16:03 Uhr von Mooncat »

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Re: Second Chance
« Antwort #430 am: 23. Februar 2013, 19:45:53 Uhr »
Seufz!
Wie schööön!
 :-*
Johanna
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #431 am: 1. März 2013, 22:15:42 Uhr »
Captain Archam lies seine Mannschaft heute bereits zum dritten Mal die Standardverfahrensweise  für einen Notstart und die Protokolle für die schnelle Aufnahme aller sich derzeit auf der Mondstation befindlichen Personen im Rahmen eine eventuellen Notevakuierung durchgehen. Obwohl eigentlich vollständige Entwarnung gegeben wurde, so hat er die aktive Besatzung der "Imagination" nur geringfügig reduziert, nur soviel wie es ausreicht um den Schein zu wahren.

"Nur für tatenloses Herumsitzen wurde ich nicht jahrelang ausgebildet!" dieser Gedanke rumort in ihm und diese Übungen lenken ihn davon ab. Denn seine Disziplin verlangt von ihm genau das zu tun, was man von ihm erwartet. Aber er möchte auch vorbereitet sein. Vorbereitet sein um im Notfall auch seiner eigentlichen Mission gerecht zu werden.
« Letzte Änderung: 6. März 2013, 21:27:27 Uhr von Mooncat »


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Offline limeye

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Re: Second Chance
« Antwort #432 am: 7. März 2013, 19:05:25 Uhr »
Hallo Mooncat !

was bedeutet "Notrevakuierung" ? Ich kann nicht finden die Übersetzung dieses Wortes ...

Ich liebte den Anblick ! Sehr schön !

Viele Grüsse !

Limeye  :)
Tout ce que nous avons à décider, c'est ce que nous devons faire du temps qui nous est imparti (Gandalf le gris / Tolkien).

Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #433 am: 8. März 2013, 09:08:30 Uhr »
was bedeutet "Notrevakuierung" ? Ich kann nicht finden die Übersetzung dieses Wortes ...

 [globelaugh] ein Rechtschreibfehler, da hat sich ein r reingemogelt das da nicht hineingehört:  Not - evakuierung. Man könnte auch Notfallevakuierung sagen.
D.h. im Notfall schnell die Station räumen.

Danke für den Hinweis!!!  :)

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #434 am: 23. März 2013, 21:00:02 Uhr »
Als der Abschlusseffekt vorüber ist und die Bühne und der ganze Saal in hellem, fast gleisendem Licht erstrahlt, braust tosender Beifall auf. Jara ist ganz berauscht von der Welle der Begeisterung die ihr entgegenschwappt. Dabei war dies nur die Technikprobe, angereichert mit ersten Teilen ihrer Solopartien. Sie betritt erneut die Bühne und verneigt sich teif. Dann schaut sie in das Publikum und versucht die Leute mit einer Armbewegung zu beruhigen. "Dies war doch nur die Technikprobe." sagt sie fast schüchtern. Ihr Wangen sind gerötet, sie spürt die Hitze in ihrem ganzen Gesicht. Eine Wärme ein wenig verursacht auch von der Anstengung. Aber noch mehr von den Emotionen der Zuschauer, die sie erfüllen, die sie von Anfang an über die Bühne getragen haben und sie dazu gebracht haben bereits mehr zu zeigen, als sie geplant hatte. Wie ein Rausch des Glücks aus dem sie nicht erwachen möchte.

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