Umfrage

Wer will noch mehr über Spacerider's Dreamland erfahren?

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kurz und knackig
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AUSFÜHRLICH MEHR....
1 (33.3%)

Stimmen insgesamt: 2

Umfrage geschlossen: 31. Januar 2011, 17:35:53 Uhr

Autor Thema: Second Chance  (Gelesen 86221 mal)

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #375 am: 27. Dezember 2012, 15:43:08 Uhr »
Plötzlich geht alles ganz schnell. Ein weiteres lautes Krachen und Scheppern wie zerspringendes Metal, dann Sekundenbruchteile später gleißendes Licht das Joan und Michael blendet und eine Stimme die „Joan, Michael, sind Sie hier? Alles in Ordnung?“ ruft.

Joan hält ihre Hand gegen das Licht. Sie erkennt die Konturen einer Gruppe von Menschen, die den Raum betreten. „Lenar? Sind Sie es?“ ruft Joan zurück. „Joan und ich sind soweit ok“ ergänzt Michael, „aber der Stationsassistent, wir wissen nicht wo er ist und er meldet sich nicht“.

Joan hat sich wieder in die andere Richtung gewendet. Der Raum ist nun taglicht hell. Sie erkennt allmählich, dass aus zwei Rohren Wasserfontänen kommen und sich unterhalb der Rohre bereits eine dicke, schimmernde Schicht blanken Eises gebildet hat. Ein Teil des Wassers spritzt auch ihn Ihre Richtung und vor ihr, ab dem Punkt wo sie das Blut gefunden hatten, ist der Weg spiegelglatt. Plötzlich hört sie wieder ein Stöhnen. Vorsichtig geht sie wenige Schritte in die Richtung, aus der das Stöhnen kommt, bis an ein Geländer. Joan lehnt sich an die eisigen Stangen und schaut herunter. Sie erschrickt ein wenig, als sie eine Bewegung wahrnimmt.
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2012, 16:05:41 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #376 am: 27. Dezember 2012, 17:18:36 Uhr »
Als Lenar die Sicherheitszentrale betrat, war man dort bereits durch die internen Sicherheitsanlagen alarmiert worden. Die wachhabende Stationsmannschaft schien Lenar sehr jung und unerfahren und agierte ohne ihren Kommandanten oder seinen Stellvertreter sichtbar unkoordiniert. Lenar erkannte dies mit einem Blick.

„Was genau ist vorgefallen?“ fragte Lenar im Befehlston den jungen Ingenieur, der neben den Schalttafeln stand. Diese antwortet etwas verdutzt aber ohne Zögern: „Stromausfall in Technikraum B2, zwei Ventile der Wasserzuführung sind offen. Sehen Sie hier!„ und schob noch ein unsicheres „Sir“ nach. Sämtliche Blicke sind nun erwartungsvoll auf Lenar gerichtet.

„Und wo sind die Sicherheitsleute, die dort unten einen Rundgang machen wollten?“ Der Ingenieur vor ihm sieht ihn ratlos an, doch eine Ingenieurin weiter hinter antwortet: „Ich habe ihren Rundgang überwacht. Ich denke sie waren genau in B2 als dort der Strom ausfiel. Ich habe deshalb sofort den Alarm ausgelöst.“ Sagt sie mit einem Anflug von Stolz in der Stimme. „Erst einige Sekunden später kam der zweite Alarm, das waren dann wohl die Druckventile dort.“ Ergänzt sie und weißt auf die Schalttafel.

„Wie gefährlich ist dieser Ausfall für die Station?“ fragt Lenar in die Runde. Ein anderer junger Mann antwortet: „Hm, ein kurzfristiger Ausfall bringt noch keine Probleme.“ „Was heißt kurzfristig?“ fragt Lenar nach.  Die Antwort kommt sofort: „Ohne Stromzufuhr kann keine Elektrolyse erfolgen, d.h. wir produzieren keinen neuen Sauerstoff mehr. Unsere Reservetanks sind allerdings gut gefüllt, ich habe es eben erst überprüft. Ich habe gerade den Computer berechnen lassen, wie lange der Sauerstoff noch ausreicht. Dabei habe ich den aktuellen Sauerstoffanteil in der Stationsluft, die Menge der Luft in der Station plus die Reservetank berücksichtigt. Die Station hat derzeit eine Stammbesatzung von 12 Personen und einer Stationskatze. Zusätzlich sind derzeit weitere 10 Gäste hier und…“ „Und was hat die Berechnung ergeben“ unterbricht ihn Lenar ungeduldig. „Angeber“ zischt die junge Ingenieurin leise.

Der junge Mann wird rot, antwortet aber ganz ruhig: „Laut Computer reicht der Sauerstoff für 6 Tage uneingeschränkten Stationsbetrieb aus. Sollten wir allerdings in zwei Tagen das Problem noch nicht behoben haben, wäre eine Reduzierung auf eine Notbesatzung und eine Einschränkung auf die Noträume laut Betriebsanweisung angesagt.“

„In 10 Stunden treffen unsere weiteren Gäste ein, die musst Du auch einrechen“ sagt die Ingenieurin mit einem leicht süffisant Unterton. „Vielleicht sollten wir sie kontaktieren, dass sie erst einmal nicht bei uns landen?“ sagt die Ingenieurin zu Lenar. Dieser antwortet: „Eines nach dem anderen, junge Frau. Lassen Sie uns erst einmal dem Problem auf den Grund gehen bevor wir weitere Maßnahmen ergreifen.“ Der junge Man grinst hämisch. „Sollten wir allerdings in einer Stunde noch nicht absehen können, wie schnell das Problem behoben ist, sollten wir auf Ihren Vorschlag zurück kommen.“ Ergänzt Lenar.

„Aber was noch wichtiger ist: Welche Gefahr besteht für die Leute da unten?“ fragt Lenar mit lauter Stimme. Für eine kurze Zeit herrscht betretenes Schweigen. Dann antwortet die Ingenieurin: “ Die Türen lassen sich aufgrund der Kälte nur automatisch öffnen, manuell wäre viel zu viel Kraft erforderlich. Drei Personen schaffen dies niemals. Das heißt sie kommen vermutlich dort erst einmal nicht heraus. Wenn sie überhaupt die Tür finden denn ohne Strom ist es dort vollkommen finster. Sauerstoff ist noch genug da unten, der Raum wird weiterhin versorgt. Ihr Schutzanzüge sollten sie eine Stunde warm halten, wenn sie sich bewegen bis zu drei Stunden. Nach vier Stunden allerdings wird es kritisch…“

Lenar fragt besorgt: „Wie lange sind sie schon dort unten?“ „Moment“ sagt die Ingenieurin und blickt auf ihr Display, „insgesamt sind sie nun 42 Minuten dort unten.“ „Dann sollte klar sein, dass die Leute da unten unsere erste Priorität haben. Als erstes sollten wir versuchen sie dort raus zu holen. Danach schauen wir uns den Schaden vor Ort an und versuchen ihn zu reparieren. Dann sehen wir weiter.

„Hat jemand den Kommandanten erreicht?“ fragt einer der Ingenieure. Allgemeines Kopfschütteln. "Ok, dann machen wir es so wie Sie es gesagt haben."

« Letzte Änderung: 27. Dezember 2012, 17:39:56 Uhr von Mooncat »

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Offline Johanna

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Re: Second Chance
« Antwort #377 am: 28. Dezember 2012, 11:32:05 Uhr »
Sarah fasst Ezras Hand: „Du willst mich allen Ernstes hier für Stunden alleine lassen?“ sagt sie mehr gespielt als ernst. ... „ Ich denke nicht das solche Kleinigkeiten wie Sicherheitsstufen zwei Leute wie uns abhält, nicht war! Du musst es ja niemanden erzählen.“ Und mit diesen Worten reicht er Sarah seine Hand und hilft ihr aus dem Sessel.
Prima!!! Der Mann ist lernfähig!!!  ;)
Mehr!!!
Gierig aufsaugend...

 ;D
Johanna
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Offline Tachioniumfinder

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Re: Second Chance
« Antwort #378 am: 28. Dezember 2012, 15:04:32 Uhr »
Vor uns liegt hoffentlich ein Wochenende mit viel neuem Lesestoff von Dir....oder ? *erwartungsvoll in die Kiste schauend*
Übrigens gefallen mir die netten Kätzchen zwischendurch ausgesprochen gut....hat zwar nichts mit der spannenden Story zu tun, macht aber Laune !
 [flower]
LG
Tachi

Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #379 am: 28. Dezember 2012, 19:47:08 Uhr »
Vor uns liegt hoffentlich ein Wochenende mit viel neuem Lesestoff von Dir....oder ? *erwartungsvoll in die Kiste schauend*
LG
Tachi
ob es noch viel wird, weiß ich nicht. Hier aber zumindest ein weiteres Häppchen:

In knapp 10 Stunden würde die „Imagination“ nach Plan auf Kallisto landen. Jara war in das Cockpit der „Imagination“ gerufen worden und sie hatte Otho, sehr zu seiner Freude, gebeten sie zu begleiten.

„Aufgrund der aktuellen Flugbahn und unserem Annäherungswinkel an Jupiter und aufgrund der große Anziehungskraft des Jupiter werden wir zunächst quasi an Kallisto vorbei fliegen. Wir umkreisen einmal den Jupiter und fliegen dann die Asgard-Station sozusagen von der anderen Seite an.“ bemüht sich ein eifriger Brückenoffizier dem vermeintlichen Masseur Otho alias Suran zu erklären. Otho denkt: „Ich muss so tun als hätte ich keine Ahnung vom Steuern eines Raumschiff. Mit der Komet würden wir auch direkt landen können.“ Und nickt dem Leutnant mit einem dankbaren Gesichtsausdruck zu.
 
„Soweit ich weiß sind die Raumschiffe der Stargazer V Klasse mit einem verbesserten Antrieb ausgestattet der im Prinzip ausreichend Energie für einen direkten Anflug liefern würden. Allerdings würde dies einen immensen Mehrverbrauch an Energie bedeuten und uns Passagiere hier erheblich durchschütteln. Deshalb wird lieber aus Sicherheitsgründen darauf verzichtet. Nicht wahr, Leutnant Miesza? Sagt da auf einmal Jara neben ihnen. Leutant Mieza kommt nur dazu es mit einem Kopfnicken zu bestätigt, da unterbricht ihn eine weibliche Computerstimme:. „Kontakt zur Asgard-Mondstation auf dem Jupitermond Kallisto hergestellt“.

« Letzte Änderung: 28. Dezember 2012, 20:45:57 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #380 am: 28. Dezember 2012, 20:33:16 Uhr »
Übrigens gefallen mir die netten Kätzchen zwischendurch ausgesprochen gut....hat zwar nichts mit der spannenden Story zu tun, macht aber Laune !
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Tachi
soso....   


Joan erschrickt kurz, als sie den zusammen gekrümmten Mann unterhalb des Gewirrs von Rohren auf der Eisfläche sieht. „Er ist hier!“ ruft sie und ergänzt „Er bewegt sich.“ Dann sieht sie eine blutende Wunde an seinem Kopf. „Anscheinend ist er verletzt und vermutlich durch nässt! Wenn Sie eine Wärmedecke haben, sollten Sie sie jetzt schnell zu ihm bringen“.

„Steven? Mein Gott Steven!“ hört sie eine weibliche Stimme und sieht eine Person auf sich zueilen. „Passen Sie auf, ab hier ist es sehr glatt. Nicht das Ihnen auch noch zustößt.“ Warnt Joan die Frau.

Einige Minuten später fahren Joan, Michael und der Stationsassistent zusammen mit Lenar und zwei Stationsmitarbeitern wieder mit dem Aufzug nach oben. Joan und Michael sind jeweils in eine Wärmedecke eingehüllt. Joan fühlt nun erst, wie sehr sie bereits ausgekühlt war. Die Wärme der Decke brennt fast auf ihren Händen und ihre Beine fühlen sich etwas taub an.

Der Stationsassistent mit Vornamen Steven ist ebenfalls in eine Wärmedecke gehüllt, auf seiner Stirn klebt ein großes Pflaster. „Ich habe versucht zu dem Schaltkasten zu gelangen. Doch da bin ich plötzlich ausgerutscht und vermutlich mit dem Kopf gegen eines der Rohre gestoßen. Dann weiß ich nichts mehr bis es wieder hell wurde.“ Erzählt der Mann aufgeregt. „Habt Ihr schon heraus gefunden, was genau passiert ist? Wieso ist der Strom ausgefallen? Ist die Station in Gefahr? Ich muss sofort zur Kontrollstation!“ redet er in einem Zug weiter.

Er hat einen Schock und vermutlich auch eine Gehirnerschütterung, denkt Joan. „Haben Sie ein Beruhigungsmittel für ihn dabei?“ fragt da Joan die Frau, die sich um Steven kümmert. „Gleich wenn wir oben sind.“ antwortet die Frau verstehend.




Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen (Mark Twain)
Ich hoffe das Licht am Ende des Tunnels ist kein entgegenkommender Zug! (nach einem Songtext von Owl City)
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #381 am: 29. Dezember 2012, 22:44:38 Uhr »
Auf dem großen Display des Cockpits der "Imagination" erscheint das Bild der Asgard-Kontrollstation. Otho erkennt sofort Joan und ihre zwei Kollegen Michael und Lenar. Der großgewachsene, etwas arrogant wirkende Mann in der ersten Reihe muss wohl Ray Stanford, der Produktionsleiter von der Erde, sein und die Frauen und Männer in blau die Stationsmitarbeiter.

Zu Othos Erstaunen und auch dessen aller Anwesenden ergreift Lenar das Wort: "Hier meldet sich die Asgard-Station. Mein Name ist Lenar, ich bin Mitarbeiter der Weltraumpolizei und hier um mich im Auftrag der Regierung des Sonnensystems in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsleuten von "Blue Sky Dreamwold" - hierbei blickt Lenar kurz auf Joan und Michael und nickt ihnen zu - um die Sicherheit der Tournee zu kümmern. Leider gab es hier auf der Asgard-Station einige Probleme."

In diesem Moment weitet sich der Blickwinkel der von der Kamera aufgenommen wird und die hektisch blickenden Anzeigen auf den Kontrolldisplays werden sichtbar. Otho wirft einen Blick auf Jara. Das erwartungsfrohe Lächeln auf ihrem Gesicht hat einem äußerst besorgten Ausdruck Platz gemacht.

Als Lenar weiterspricht, hören allen nur zwei Worte: "Deshalb möchten..." und dann brechen Bild und Ton zusammen.
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2012, 22:46:13 Uhr von Mooncat »

Ich mag keine unordentliche Ordnung, Chaos ist mir lieber, da finde ich mich besser zurecht (Mooncat)

Offline Johanna

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Re: Second Chance
« Antwort #382 am: 30. Dezember 2012, 12:04:00 Uhr »
soso....   

Hi, hi, diese Katze sieht eher aus wie ein überfressener Hamster mit Bauchweh...  ;D

Aber zur Story:
Es bleibt spannend, ich freue mich auf mehr und wie immer haben wie einen Cliffhanger...
 ;)
Liebste Grüße

Johanna
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Re: Second Chance
« Antwort #383 am: 31. Dezember 2012, 10:04:40 Uhr »
Hi, hi, diese Katze sieht eher aus wie ein überfressener Hamster mit Bauchweh...  ;D

das IST ein Hamster... Katzenfutter und Spielzeug in einem...  [devil]

jetzt noch etwas Arbeiten zum Jahresabschluss und vielleicht komme ich ja noch zu einem kleinen Häppchen.

Guten Rutsch und ein glückliches Neues Jahr 2013!!!!

Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #384 am: 31. Dezember 2012, 14:29:21 Uhr »
Hello Mooncat !

Bitte !!!  Der Rest der Geschichte !  Ich stellte mir eine schreckliche Monster, der den Assistenten getötet ...

Brrrr....  [smhair]

Bye  [hello]

Limeye  :)
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #385 am: 2. Januar 2013, 10:19:14 Uhr »
„Nicht schon wieder“ denkt Joan, als auf dem Monitor statt dem Cockpit der „Imagination“ auf einmal ein Rauschen erscheint. Dann erscheint ein Bild: Eine schwarze Silhouette vor einer rötlich leuchtenden Wand. „Dieselbe Person wie bei der letzten Nachricht, derselbe Hintergrund“ denkt Joan. Auch der Winkel der Schatten scheint ihr identisch.

Die künstliche Stimme sagt: „Dies war nur eine Warnung! Aber wenn die Stardust - Tournee nicht abgesagt wird, werden Menschen zu Schaden kommen! Stoppen Sie sie!“ Dann ein kurzes Schweigen. Alle starren wie gebannt auf das Bild, auch Joan. Dann ergänzt die Stimme: „Dies war meine letzte Warnung!“ und das Bild scheint in sich zusammen zu fallen und verschwindet in einem roten Blitz, der alle für einige Sekunden blendet.
« Letzte Änderung: 2. Januar 2013, 10:30:07 Uhr von Mooncat »

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Re: Second Chance
« Antwort #386 am: 2. Januar 2013, 10:37:55 Uhr »
Auch im Cockpit der „Imagination“ ist die Nachricht zu sehen. „Dieser Verbrecher!“ murmelt Otho halblaut und ballt seine Fäuste. Dann löst sich auch dort das Bild in einem roten Blitz auf. Othos künstliche Augen reagieren schnell genug um ihn vor dem Blitz zu schützen. Als sie sich wieder öffnen erkennt er, dass alle im Cockpit wie gelähmt scheinen. Auf dem Monitor ist wieder der Kontrollraum der Asgard-Station zu sehen.  Auch dort starren alle bewegungslos in eine Richtung!

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Re: Second Chance
« Antwort #387 am: 2. Januar 2013, 12:02:05 Uhr »
Joan erschaudert. Ihr ist plötzlich sehr kalt, sie zittert unwillkürlich. Dann blickt sie um sich. Es scheint allen so zu gehen. Alle in der Kontrollstation und – Joan erkennt das das Cockpit der „Imagination“ wieder auf dem Monitor zu sehen ist – auch dort. Verstört blicken die Leute um sich. Es ist sehr sehr ruhig.

„Der Alarm ist aus“ sagt plötzlich die Ingenieurin und ergänzt dann: „Der Computer meldet wieder Strom auf B2!“ und sagt hastig weiter: „Auch die Ventile haben sich wieder automatisch geschlossen!“ „Als wäre alles nur ein böser Spuk gewesen!“ sagt jemand halblaut, doch jeder, auch auf der „Imagination“ hört es.
« Letzte Änderung: 2. Januar 2013, 12:23:47 Uhr von Mooncat »

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Re: Second Chance
« Antwort #388 am: 2. Januar 2013, 12:22:59 Uhr »
„Jara! Jara hören sie mich?“ Otho berührt vorsichtig ihren Arm. Der Blitz schien alle kurz erstarren zu lassen, doch wenige Sekunden später bewegen sie sich wieder. Nur Jara bleibt bewegungslos. Sie ist ganz bleich und ihr Gesicht zeigt blankes Entsetzens. Ihre Augen sind immer noch auf den Monitor gerichtet, doch sie scheinen auf etwas ganz anderes in der Ferne zu blicken. „Jara!“ Otho schreit sie fast an. Alle schauen auf sie beide.

Da plötzlich dreht Jara ihren Kopf zu Otho alias Suran. Sie blickt ihn für wenige Augenblicke stumm an, ihr Kopf etwas zur Seite geneigt. Ihr Blick erinnert Otho an den eines Menschen, der mitten aus einem Alptraum erwacht und sich erst wieder der Realität bewusst werden muss. Dann sagt sie ruhig: „Warum schauen Sie so?“ und ergänzt dann mit einem kleinen Lächeln in die Runde: „Alles ok. Kein Grund zur Beunruhigung.“

Doch Otho IST beunruhigt, beschließt aber lieber später mit Jara darüber zu reden. „Das war sehr seltsam. Ich behalte sie lieber gut im Auge“ denkt er sich.
« Letzte Änderung: 2. Januar 2013, 17:21:39 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #389 am: 2. Januar 2013, 17:19:54 Uhr »
„Hallo Jara. Ist wirklich alles mit Ihnen in Ordnung?“ fragt Joan besorgt. Jara nickt nur.

„Wie Lenar bereits versucht hat zu erzählen, hatten wir einige Probleme hier. Allerdings scheint jetzt alles wieder behoben zu sein. Der Stationsassistent ist leicht verletzt worden, ansonsten geht es allen gut.“ sagt Joan.

„Mein Name ist Archam, ich bin der Captain der „Imagination“. Es freut mich sie alle kennen zu lernen, auch wenn ich mir etwas weniger dramatische Umstände gewünscht hätte. Neben mir steht Mr. Ohara, der planmäßig Mr. Smid als Stationskommandanten ablösen soll. Zusätzlich haben wir noch sechs weitere erfahrene Ingenieure an Board, die das Team der Asgard-Station für die nächsten zwei Jahren verstärken sollen.“ Sagt der stämmige Mann, der in der Mitte des Cockpits der „Imagination“ steht.

Joan und Lenar blicken sich an und Joan nickt Lenar zu. Dann sagt Lenar: „Lassen Sie uns etwas Zeit hier die Situation noch etwas genauer zu analysieren. Wenn Sie sich in sagen wir 5 Stunden wieder melden, können wir sicherlich besser zusammen entscheiden ob es hier sicher genug für Ihre Passagiere ist oder ob wir lieber unsere Gäste hier zu Ihnen auf die „Imagination“ bringen.“



« Letzte Änderung: 3. Januar 2013, 13:27:03 Uhr von Mooncat »

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