Umfrage

Wer will noch mehr über Spacerider's Dreamland erfahren?

Nein, das ist langweilig
0 (0%)
egal
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kurz und knackig
1 (33.3%)
MEHR...
1 (33.3%)
AUSFÜHRLICH MEHR....
1 (33.3%)

Stimmen insgesamt: 2

Umfrage geschlossen: 31. Januar 2011, 17:35:53 Uhr

Autor Thema: Second Chance  (Gelesen 89698 mal)

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #330 am: 25. Juli 2012, 10:04:31 Uhr »
Joan kommt freudig auf Curtis zu gelaufen. Als sie ihn erreicht, umarmt sie ihn und lehnt ihre Kopf kurz an seine Brust. Sie geniest diesen kurzen Augenblick.
"Joan, nicht so stürmisch!" sagt Curtis und blickt Sie an. "Alles in Ordnung?" "Ja, alles bestens. Allerdings... ich weiß jetzt schon dass ich Dich vermissen werden." sagt Joan und blickt ihn mit großen Augen an.
"Nun, Du könntest natürlich immer noch mit nach Rival kommen" beginnt Curtis. „Pah, das hättest Du wohl gerne, kommt gar nicht Frage.“ antworte Joan trotzig, doch dies ist mehr Spiel als Ernst. „Soll ich DICH begleiten?“ fragt Curtis Joan mit einem Grinsen im Gesicht. „Untersteh Dich!“ protestiert Joan zunächst, dann allerdings ergänzt sie mit einem schelmischen Grinsen: „obwohl….wenn Du Dich nicht einmischst und brav im Raumschiff bleibst…“ So wie ich das viel zu oft tun musste. Ergänzt Joan in Gedanken. „Natürlich, Joan, Du kennst mich!“ antworte Curtis grinsend. „Eben!“ sagt Joan und denkt: Dann wäre das am Ende wieder Deine Show und nicht meine!
„Aber ich denke Prof. Simon wäre sehr enttäuscht wenn Du ihn nicht begleiten würdest. Soviel ich verstanden habe bedeutet ihm diese Konferenz sehr viel." stellt Joan fest. "Ja das stimmt" antwortet Curtis und fragt „Wer gehört denn zu Deinem Team?“ Joan beginnt ihm ihren Plan zu erläutern.
« Letzte Änderung: 25. Juli 2012, 10:10:05 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #331 am: 25. Juli 2012, 22:30:59 Uhr »
Das dieser Michael so eng an ihrer Seite sein wird gefällt Curtis nicht wirklich. Aber objektiv betrachtet ist er durchaus eine gute Wahl, eine sehr gute sogar, überlegt er.
„Hmm…Die Personen sind alle der Leitung der Produktionsfirma bekannt?“ fragt er Joan. „Nun ja…“ beginnt Joan.
„Was ist wenn jemand von denen in der ganzen Sache mit drinnen steckt, vielleicht sogar der Kopf der Verbrecherbande ist?“ sagt Curtis. „Ja, auszuschließen ist das nicht, darüber habe ich auch schon nachgedacht.“ antwortet Joan ausweichend und Curtis sieht, wie sie ihn abwartend ansieht.
Jetzt kommt der kritische Punkt, denkt sich Curtis und fährt fort:„Wäre es da nicht gut jemanden mit zu nehmen, den sie nicht kennen, und der sich in aller Ruhe umsieht und unbemerkt alles unter die Lupe nehmen kann?“ „Du willst also doch mitkommen?“ fragt Joan. Jetzt bloß keinen Fehler machen, ermahnt sich Curtis. „Nein, nein, ich habe da an jemand anderen gedacht. Jemand, der dafür noch viel besser geeignet ist.“ entgegnet er.
Noch kein heftiger Protest von Joan? wundert er sich, doch Joan schaut nur nachdenklich.
 „Sich da einfach so rein schleichen funktioniert nicht, Curtis. Das Team dort ist speziell ausgesucht, alle Posten sind belegt und jeder Unbekannte würde sofort auffallen.“ gibt Joan zu Bedenken und fragt . „An wen hattest Du denn gedacht?“ Immer noch kein Protest. Irgendwie geht das jetzt etwas zu glatt, wundert sich Curtis.
„An Otho! Er langweilt sich sowieso bei unserer Abwesenheit auf dem Mond zu Tode. Er kann sich einfach in irgend jemanden von der Crew verwandeln und ihn ersetzen.“ Bei diesen Worten beobachtet Curtis Joans Reaktion ganz genau. Joan zieht die Augenbrauen hoch und spitzt kurz die Lippen. „Klein schlechter Plan. OK…d.h. wenn ich da noch eine kleine Verbesserung vornehmen könnte…“ sagt Joan , sieht ihn an und grinst dabei über das ganze Gesicht. Was hat sie da gesagt? fragt sich Curtis verwundert und nickt verdattert.
„Dann habe ich ja die zweite Person gefunden, die ich dafür einsetzen möchte!“ sagt Joan strahlend und fischt einen Datenpad aus ihrer Tasche. „Nur Jara und ich wissen von diesen beiden Personen. Hier ist der Lebenslauf und Aufnahmen von Jaras Lieblingsmasseur, ich denke Otho wird es nicht schwer fallen seine Rolle zu spielen. Und Du hast jemanden aus Deinem Team der auf mich aufpassen kann. Ist das Ok für Dich, Curtis?“




so. Jetzt muss ich erst mal die Geschichte weiterspinnen: Stardust - Gefahr auf Kallisto
« Letzte Änderung: 25. Juli 2012, 22:47:20 Uhr von Mooncat »

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Offline Felixx

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Re: Second Chance
« Antwort #332 am: 26. Juli 2012, 16:32:28 Uhr »
Zitat
  „Eben!“ sagt Joan und denkt:Dann wäre das am Ende wieder Deine Show und nicht meine!
 

 [goodjob]

Und das solltest du nicht zulassen, Mädchen! [naughty]

felixx
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Offline Johanna

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Re: Second Chance
« Antwort #333 am: 11. August 2012, 21:38:03 Uhr »
„Dann habe ich ja die zweite Person gefunden, die ich dafür einsetzen möchte!“ sagt Joan strahlend und fischt einen Datenpad aus ihrer Tasche. „Nur Jara und ich wissen von diesen beiden Personen. Hier ist der Lebenslauf und Aufnahmen von Jaras Lieblingsmasseur, ich denke Otho wird es nicht schwer fallen seine Rolle zu spielen. Und Du hast jemanden aus Deinem Team der auf mich aufpassen kann. Ist das Ok für Dich, Curtis?“

Hach wie aufregend!

Und ich glaube hier hat unser Mädchen den Held mit seinen eigenen (verschlagenen) Waffen geschlagen!
Respekt! Weiter so!
 [goodjob]

Liebe Grüße
Johanna
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #334 am: 22. August 2012, 13:56:55 Uhr »
Durch die Fenster von Joan’s Appartement bricht sich langsam das Licht der beginnenden Morgendämmerung. Curtis betrachtet die schlafende Joan in seinem Arm. Sanft streicht er durch ihre Haare. Bin ich inzwischen wirklich so vorhersehbar für sie? Jedenfalls war das ganz schön clever von Ihr. Bei diesem Gedanken muss Curtis grinsen. Es macht ihn auch ein wenig stolz. Der Gedanke, sie ohne ihn nach Kallisto fliegen zu lassen, erscheint ihm nun weniger beunruhigend. Schließlich wird Otho auch dort sein.

Curtis ist hellwach. Sein liebevoller Blick wandert von ihrer kleinen Stupsnase über diese wunderschön geformte Stirn hin zu ihrer zierlichen Hand, die sie seitlich unter ihren Kopf gelegt hat. So zart und verletzlich sieht sie aus! Die Haut ihrer Wange schimmert leicht in den ersten Lichtstrahlen des Tages und Curtis kann nicht widerstehen sie ganz zart zu berühren. Joan quittiert die Berührung mit einem leichten Brummen. Dann beginnt sie sich zu räkeln. Als er sieht dass sie ihre Augen öffnet, begrüßt sie Curtis mit einem zärtlichen „Guten Morgen meine Schöne!“ „ Guten Morgen Curtis.“ Antwortet Joan noch etwas schlaftrunken. Dann blicken sich beide in die Augen. „Wie spät ist es, Curtis?“ fragt Joan. „ Wir haben noch etwas Zeit bis dein Raumschiff startet.“ antwortet er. Auf Joan’s Gesicht erscheint ein schelmisches Grinsen. „Ok, dann sollten wir sie nutzen…“ ist ihre Antwort. Dabei legt sie ihre Arme um Curtis und zieht ihn zu sich…

Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
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Offline Felixx

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Re: Second Chance
« Antwort #335 am: 23. August 2012, 15:38:31 Uhr »
 [naughty]



felixx ;D
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Offline Tachioniumfinder

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Re: Second Chance
« Antwort #336 am: 24. August 2012, 15:09:45 Uhr »
Ich sage nur: effektives Zeitmanagement .... ;D
Hoffentlich lese ich bald mehr !
Liebe Grüße von
Tachi

Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #337 am: 2. September 2012, 10:45:45 Uhr »


Stardust - Gefahr auf Kallisto

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #338 am: 2. September 2012, 12:05:59 Uhr »
Lenars kleines Raumschiff hat nun fast sein Ziel erreicht. Auf seinem Frontmonitor erkennt er ganz deutlich den Planeten Jupiter. Wauh! Entfährt es Lenar. Es ist einfach immer wieder beeindruckend, wenn man auf den größten Planet unseres Sonnensystems zufliegt, denkt er bei sich. Lenar wirft einen Blick auf seine Anzeigen: Ein Äquatordurchmesser von rund 143.000 Kilometern. Mit einem derzeitigen Abstand von 750 Millionen Kilometern zur Sonne hat er seinen Perihel, d.h. dem sonnennächsten Punkt seiner Umlaufbahn, bereits wieder überschritten. Mit seiner Masse von 1,899 • 10hoch27 kg besitzt er 2,5-mal so viel Masse wie alle sieben anderen Planeten zusammen. Damit stabilisiert er das ganze Sonnensystem!

Die Struktur des Jupiters erinnert Lenar immer ein wenig an Marmor. Doch diese Struktur ist nie gleich, immer in Bewegung, in sich und durch die für einen Planten schnelle Rotation. Während die Erde 24 Stunden benötigt um sich einmal um ihre eigenen Achse zu drehen, sind des bei dem elfmal größeren Jupiter nur etwas weniger als 10 Stunden! Besonders gut kann man die Bewegung an den hellen und dunklen äquatorparallelen Wolkenbändern erkennen – riesige farbige und weiße Bänder – ähnlich und doch so ganz anders als die Wolkenstrukturen auf der Erde!

Kallisto, Lenars Ziel, liegt zur Zeit im Schatten des Jupiters. Der zweitgrößte und vor allem geologisch stabilste Mond des Jupiters. Lenars Raumschiff fliegt vorbei an den Jupitermonden Europa und Io. Neben dem bekannten großen roten Fleck kann Lenar nun noch weitere drei weiße und rötliche Flecken, alles Sturmsysteme innerhalb der Wolkenringe des Jupiters erkennen. Dann taucht er in den Schatten des gigantischen Planeten ein.



Es dauert einige Momente bis die Helligkeitsregler die Lichtverstärkung aktiviert haben und Kallisto als eine dunkel rötlich schimmernde Kugel im Kernschatten des Jupiters sichtbar wird. Seine Anzeige berichtet ihm: Kallisto, 4821 Kilometer Durchmesser d.h. fast so groß wie Merkur,  eine dünne Atmosphäre aus Kohlendioxid, die sichtbare Oberfläche liegt auf einer ca. 200km dicken Eisschicht, darunter befinden sich Schichten flüssigen Salzwassers. Kallisto rotiert in 16 Tagen 16 Stunden und 32,2 Minuten um die eigene Achse. Lenar weiß: Das bedeutet  Kallisto zeigt - wie der Erdmond der Erde - Jupiter immer dieselbe Seite zu.

Das rötliche Licht gibt der ansonsten eher unscheinbaren relativ dunklen, von Einschlagkratern übersäten Kugel einen interessantes Aussehen. Einige der Krater des Kallisto sind heller, manche nahezu weiß und diese Krater leuchten nun besonders hell wie blutige Flecken.

Zunächst erkennt er Valhalla, den größten Krater. Dann den zweitgrößten Krater: Asgard.  Am südlichen Rand der etwa 300 Kilometer breiten helleren Zentralregion des Kraters liegt die große Weltraumstation, sein Ziel. Dort sollen die Vorbereitungen für die Tournee abseits jeglichen Presserummels stattfinden. Lenar beginnt mit dem Landeanflug.

« Letzte Änderung: 13. Februar 2015, 20:19:23 Uhr von Mooncat »


Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen (Mark Twain)
Ich hoffe das Licht am Ende des Tunnels ist kein entgegenkommender Zug! (nach einem Songtext von Owl City)
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)
Der Weg ist das Ziel (Konfuzius)

Offline Felixx

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Re: Second Chance
« Antwort #339 am: 3. September 2012, 14:49:09 Uhr »
Tolles Bild!  [goodjob]

Und wann gehts weiter?! ???


felixx
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Re: Second Chance
« Antwort #340 am: 3. September 2012, 17:28:05 Uhr »
Und wann gehts weiter?! ???
felixx
Hey, was soll das denn heißen....  ::)  :P 
pah.....  8)  ;D   :-*  ;)
wenn mir jemand mal sagt wie ich an ein günstiges Tablet komme, würde ich ja häufiger dazu kommen zu schreiben ???

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #341 am: 3. September 2012, 18:10:55 Uhr »
Das Raumschiff mit Joan an Board fliegt einige Stunden später als Lenar am Jupiter vorbei. Es ist ein mittelgroßes Raumschiff neuester Bauart des Konzern, dem auch die Produktionsfirma angehört. An Bord ist der Teil des Teams, das von der Erde kommt, zusammen mit einigen Teilen der Bühnentechnik.

Nachdem Joan mit Michael noch einmal die Pläne für die ersten Stunden auf Kallisto durchgegangen ist, steht sie nun am Fenster ihrer Kabine und betrachtet die riesigen Wolkenbänder des Jupiter. Da ertönt eine Durchsage: "Sicherheitschef Randall, kommen Sie bitte umgehend ins Cockpit. Es ist sehr wichtig!" Was mag das zu bedeuten haben, fragt sich Joan beunruhigt. Da öffnet sich ihre Kabinentür und Michael kommt dazu: "Soll ich mitkommen?" fragt er. "Ja, ich denke das wäre gut" antworte Joan. Zusammen eilen sie ins Cockpit.

Als sie fast das Cockpit erreicht haben wird es immer dunkler bis nur ein Rest rötlichen Lichts übrig bleibt. "Wir treten wohl gerade in den Kernschatten des Jupiters ein" sagt Joan. Aber da geht auch schon die Gangbeleuchtung an. "Das war irgendwie unheimlich, findest Du nicht?" sagt Michael. "Ja, ich bin froh das Du das auch so siehst..." sagt Joan und grinst.

Dann erreichen sie das Cockpit. Der Raum ist etwa so groß wie das Cockpit der Komet, denkt sich Joan. Der viereckige Raum ist ganz ist das rötliche Restlicht des Jupiterschattens gehüllt und überall flackern die bunten Lichter der Anzeigen. Die Köpfe von vier Personen, die Joan und Michael zunächst nur als dunkle Umrisse vor dem rötlichen Hintergrund wahrnehmen, sind auf einen großem virtueller Bildschirm gerichtet.

"Mrs. Randall, gut das Sie so schnell kommen konnten. Sie müssen sich dies unbedingt sofort ansehen!" sagt die eine Gestalt. Langsam gewöhnen sich Joans Augen an das Licht und sie erkennt Ray Stanford, den Tourneeleiter. Sein Gesicht ist weiß wie die Wand, genauso wie die Gesichter der anderen Personen im Raum. "Entsetzlich!" entfernt es dem Steuermann. "Was ist den los?" fragt Joan.
« Letzte Änderung: 1. Januar 2013, 16:34:35 Uhr von Mooncat »

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Re: Second Chance
« Antwort #342 am: 6. September 2012, 23:59:45 Uhr »
Bereits einen Tag zuvor war ein weiteres kleines Raumschiff auf der Eisstation auf Kallisto eingetroffen. Behenden Schrittes war ein Mann in einem dunklen Umhang mit einer großen Kapuze ausgestiegen. Die Agilität seiner Bewegungen stand im krassen Gegensatz zu seinem Gesicht über das sich viele tiefe Falten zogen. Er authentifizierte sich als einer der Ingenieure der Firma, die einen großen Teil der Station aufgebaut hatte, und erhält ohne Probleme Zugang.
« Letzte Änderung: 7. September 2012, 00:27:54 Uhr von Mooncat »


Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen (Mark Twain)
Ich hoffe das Licht am Ende des Tunnels ist kein entgegenkommender Zug! (nach einem Songtext von Owl City)
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Re: Second Chance
« Antwort #343 am: 7. September 2012, 00:21:02 Uhr »
"Ich zeige es Ihnen sofort!" sagt der Tourneeleiter mit erstickter Stimme zu Joan und zu dem Mann neben ihm gewandt: "Bitte spielen Sie die Nachricht noch einmal ab!" Der Mann neben ihm nickt nur. Eine Stimme aus dem Hintergrund sagt: "Sir, die Asgard-Station meldet sich immer noch nicht. Soll ich es weiter versuchen?" "Ja" ist die kurze aber bestimmte Antwort.

"Ist etwas mit der Station?" fragt Joan besorgt und fügt für sich hinzu: Lenar müsste bereits dort sein! Da beginnt die Bildnachricht von Neuem. Sie sehen eine Mondbasis inmitten einer dunkel-grau-roten Eisschneeschicht. Einzelne metallische Masten strahlen rötlich funkelnde kleine Lichtblitze ab. Dann quillt plötzlich eine hell rötliche Masse rund um die Station aus dem Boden hervor. Es sieht aus wie Blut! schießt es Joan durch den Kopf. Es muss frischer reinweißer Eisschnee sein der besonders viel des rötlichen Kernschattenlichts reflektiert. Das bedeutet - Oh nein!
Dann sieht man eine weitere kleine Bewegung im Bild, zuerst ganz langsam und kaum erkennbar. Dann immer schneller. "Mein Gott! Die Station! Sie versinkt!" entfährt es Michael.
« Letzte Änderung: 7. September 2012, 00:23:13 Uhr von Mooncat »


Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen (Mark Twain)
Ich hoffe das Licht am Ende des Tunnels ist kein entgegenkommender Zug! (nach einem Songtext von Owl City)
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Re: Second Chance
« Antwort #344 am: 7. September 2012, 16:59:04 Uhr »

Zitat
. "Mein Gott! Die Station! Sie versinkt!" entfährt es Michael. 

Das ist fies, genau dann aufzuhören! :o
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