Umfrage

Wer will noch mehr über Spacerider's Dreamland erfahren?

Nein, das ist langweilig
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egal
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kurz und knackig
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1 (33.3%)
AUSFÜHRLICH MEHR....
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Stimmen insgesamt: 2

Umfrage geschlossen: 31. Januar 2011, 17:35:53 Uhr

Autor Thema: Second Chance  (Gelesen 94584 mal)

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #525 am: 27. März 2016, 17:50:18 Uhr »
Joan war den ganzen Abend Jara gefolgt, von einem Händeschütteln zum nächsten Small-Talk, ein freundliches Hallo-Schön-Sie-kennen-zu-lernen hier, ein Ich-freue-mich-besonders-Sie-bei-unserer-Premiere-begrüßen-zu können da. Immer lächelnd, immer interessiert. „Wie hält Jara das bloß aus?“ fragt sich Joan, während sie fleißig dabei war im Geiste den Gästen Spitznamen wie „Ehepaar Fettqualle und Maskengesicht“ zu vergeben. Zum Glück war es ja nicht sie, die im Blickpunkt der Aufmerksamkeit stand, sodass nicht wirklich auffiel das Ihr Lächeln eher einem permantentem Grinsen glich.
Ein Gast der sich zunächst beobachtend im Hintergrund hielt, war ihr besonders aufgefallen. Mit einer kurzen Nachricht „die dunkelblau gekleidete Nebelkrähe auf 9 Uhr“ hatte sie die Kollegen informiert. Eine kurze Andeutung eines Grinsens huschte über das ansonsten geschäftsmäßig-ernste Gesicht der beiden Security-Männer bevor sie energisch und trotzdem recht unauffällig bleibend den von Joan so beschriebenen Mann aus dem Hauptraum hinaus brachten. Wie Joan wenig später erfuhr fand man ein leeres Drogentütchen in seiner Jackettasche. Ein Blutschnelltest bestätigte dass es sich um einen Konsumenten und keinen Dealer handelte.

Nach einer knappen Stunde, die Joan wie eine halbe Ewigkeit vorgekommen war, versuchten Jara und die Tänzerinnen die Veranstaltung durch den für sie reservierten Seitenausgang zu verlassen. Doch es blieb den anderen Gästen nicht verborgen und einige Journalisten versuchten ihr Glück auf dem Weg zum Ausgang noch ein paar Worte und Bilder zu erhaschen. Das entstehende Gedränge lies Joan fast den Atem stocken. So viele Körper, Hände, Bewegungen. Wie da noch den Überblick behalten! Doch für die Bodyguards war dies wohl Alltag. Routiniert stellten sie sich in den Weg und schafften eine Gang nach draußen.

Es ging durch einige sehr lange Gänge in ein benachbartes Gebäude hinein und dann mit dem Fahrstuhl hinauf ins oberste Stockwerk, wo sich die Räume der Gruppe für die nächsten fünf Tage befanden. Joan beobachtete, wie jeder der Tänzerinnen auf ihr Zimmer ging. Dann betrat sie selber den Raum direkt gegenüber dem Fahrstuhl, in dem sich bereits einige der Security-Männer und ihre Kollegen Lenar und Michelle befanden, um mit dem gemeinsamen De-Briefing des Tages zu beginnen.
« Letzte Änderung: 13. April 2016, 16:19:53 Uhr von Mooncat »

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Re: Second Chance
« Antwort #526 am: 27. März 2016, 17:50:35 Uhr »
Fast zwei Stunden später steht Joan vor Jaras Zimmer. Eine dezente grüne Leuchtschrift „Bitte nicht stören“ erscheint auf dem Türöffner, doch Joan ignoriert sie. „Das gilt nicht für mich. Wir sind verabredet. Es wird Zeit das Jara mir ein paar Fragen beantwortet. Diesmal werde ich sie nicht so einfach davon kommen lassen!“ denkt sie entschlossen als sie das Zimmer betritt. Es ist ein großer Raum der nur vom Licht der Skyline New Yorks erhellt ist, das durch zwei aneinandergrenzende  bodentiefe Glasitfenster fällt.  Joan blickt durch den Raum und ruft: „Jara?“ Doch erst als sich ihre Augen nach einigen Sekunden an das dunklere Licht gewöhnt hat findet sie sie. Jara sitzt im Schneidersitz auf dem Boden und scheint die Lichter der Stadt zu fixieren.



„Jara, störe ich Dich beim Meditieren?“ fragt sie besorgt.
Da dreht Jara ihren Kopf zu Joan und antwortet: „Nein. Nein! Ich freue mich daß Du da bist.“ und macht eine einladenden Handbewegung.
Als Joan näher kommt sieht sie das Jaras eben noch strahlendes Gesicht seltsam müde und ein wenig traurig wirkt. „Was ist los? Geht es Dir nicht gut?“ fragt Joan besorgt.
„Alles in Ordnung. Ich bin nur erschöpft von der Veranstaltung eben. So viele Menschen. So viele Menschen in dieser Stadt! Es ist anstrengend nicht in diesem Strom von Gedanken und Gefühlen unterzugehen. Ein bisschen innere Sammlung tut da gut. Das ist ganz normal. Du weißt das, ich bin ja nicht die erste Empathin die Dir begegnet ist.“ antwortet Jara leise.
Joan nickt nur zur Antwort.
Da steht Jara auf und deutet Joan sich in einen der Sessel zu setzen. „Ich muss mich bei Dir entschuldige, Joan! Ich weiß, ich bin Dir in der letzten Zeit aus dem Weg gegangen. Das war falsch, aber …, nun ja. Unsere Gespräche haben mir gefehlt.“
„Mir auch.“ antwortet Joan und fragt: „Aber wieso hast Du das gemacht?“
Jara sagt: „Es ist schwer zu erklären. Mit Worten zu erklären.“
„Auf der Veranstaltung warst Du nicht um Worte verlegen“ bemerkt Joan.“ Du schienst dort voll in Deinem Element zu sein.“
Daraufhin verzeiht Jara das Gesicht. „So wenig kennst Du mich, Joan? Nur weil ich etwas gut beherrsche heißt das nicht das ich es gerne tue. Im Übrigen hast Du Deine Arbeit dort auch sehr gut gemacht aber ich hatte auch nicht den Eindruck, dass Du diesen Teil Deiner Arbeit besonders magst.“
„Ja, mag sein.“ entgegnet Joan, „Und doch frage ich mich, ob Du mir nicht etwas vorspielst. Manchmal scheinst mir Du eine ganz andere Person zu sein.“
„Tatsächlich?“ antwortet Jara traurig. „Vielleicht...“ Jara lässt ihren Satz unvollendet und schaut wieder hinaus.
„So wie jetzt, Jara. Warum redest Du nicht weiter? Woran denkst Du?“ insistiert Joan.
Jara wendet sich ihr wieder zu und schaut ihr direkt in die Augen: „Welchen Sinn macht es es abzustreiten? Ja, natürlich gibt es einige Dinge die ich Dir nicht sagen kann. Und das Eine oder Andere, dass ich noch nicht bereit bin mit jemandem anderen zu teilen. Trotz alledem war ich immer ehrlich zu Dir. Wie soll ich Dir das nur beweisen?“


Einen Moment lang schaut Jara Joan mit einem Blick an, als wolle sie ihre ganze Seele lesen.
„Ich würde es Dir gerne anders erklären. Aber ich weiß nicht ob Du bereit dazu bist, ob Du es willst?“ fährt sie fast flüsternd fort.
„Du willst mir Deine Gefühle schenken“ sagt Joan.
„Ja, Gefühle schenken, ich mag diese Formulierung!“ sagt Jara und lächelt vorsichtig.
„So nannte es unsere Nachbarin auf Lyrian. Sie war auch eine Empathin.“ erklärt Joan.
„Hat sie Dir einmal ihre Gefühle geschenkt?“ fragt Jara.
„Ja. Es war ein überwältigendes Erlebnis. Ich habe mich selten so glücklich gefühlt.“ sagt Joan.
Wärst Du bereit dazu so etwas noch einmal zu erleben? Auch wenn es sich nicht nur um positive Gefühle handelt?“ fragt Jara. „Bitte überlege es Dir gut!“
„Ja, es ist wichtig dass ich Dich besser verstehe. Für meine Arbeit. Und für mich. Und wenn ich Dir danach wieder mehr vertrauen könnte...“ antwortet Joan.
« Letzte Änderung: 25. März 2017, 22:15:32 Uhr von Mooncat »

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Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel. (Charles Darwin)
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #527 am: 27. März 2016, 23:20:55 Uhr »
Captain Future fliegt die Comet mit Maximalgeschwindigkeit in Richtung Erde. Er starrt auf die näher kommende Erde als würde es sie noch schneller dorthin bringen.



„Chef, die Instrumente zeigen an, dass einige Teile des Antriebs langsam eine kritische Temperatur erreichen. Vielleicht sollten wir besser etwas abbremsen.“ bemerkt Grag
„Lass ihn, Grag. Ich bin mir sicher dass wir noch ausreichend Zeit auf der Erde haben werden die Teile zu reparieren oder auszutauschen.“ antwortet das lebende Gehirn „Bereite schon mal den Cosmoliner vor, ich denke Curtis wird ihn sofort brauchen wenn wir auf der Erde eintreffen.“

„Ja, Simon, eine gute Idee.“ murmelt Curtis in Gedanken.
Nach seinem Gespräch mit John hatte er darauf gedrängt, so schnell wie möglich Rival zu verlassen. Auf dem Rückweg hatte er noch zwei Freunde kontaktiert, die Johns Informationen noch einige beunruhigende Details hinzufügen konnten. Joan hatte es „Gerüchte und reines Hörensagen, keine stichhaltigen Beweise“ genannt, aber es genügt ihm selber vollkommen um zu vermuten dass die Tanzgruppe und damit auch Joan und ihre Kollegen in wirklich ernsthafter Gefahr sind. "Hoffentlich komme ich noch rechtzeitig um Schlimmeres zu verhindern." denkt er sich und versucht über den Kommunikator Otho auf der Erde zu erreichen.
« Letzte Änderung: 25. März 2017, 22:17:22 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #528 am: 28. März 2016, 21:06:22 Uhr »
Währenddessen laufen in der großen Halbmondhalle des Deep-Space-Theater die Aufbauarbeiten zur morgigen Premiere. Unter der Beobachtung von Lyrianischen und irdischen Sicherheitsleuten, unter ihnen Michelle und Ezra, tragen drei Dutzend Roadies und Bühnentechniker, aller bekleidet mit einem schwarzen Stardust-Hoody, hunderte von Kartons, Kästen, Kabeln und technischen Geräten in die Halle und beginnen damit diese an ihrem Bestimmungsort anzubringen. Das einzige, was Michelle ungewöhnlich erscheint, ist der hagere Mann der hektisch zwischen den muskulösen Männern und wenigen Frauen hin- und herläuft und dabei in einer Tour schimpft und brüllt: „Passt doch auf Ihr Tölpel, dieses Teil ist empfindlich! … Nein nicht hier, dort drüber gehört es hin. … Zuerst müsst Ihr Teil A anbringen, könnt Ihr denn nicht lesen Ihr Analphabeten!....“ Aber es ist nur Ray Stanford, der Tournee-Leiter.

Der „Tölpel“ scheint nicht aus der Ruhe zu bringen sein, er macht einfach weiter. Als Michelle erkennt, dass die dunklen Haarsträhnen, die unter dem Hoody des so titulierten Roadie hervorkommen und die dunklen, bedrohlich aussehenden Augen ihrem Kollegen Lenar gehören, kann sie sich ein Grinsen gerade noch verkneifen. Auch der andere Rowdy neben ihm reagierte fast gar nicht auf Stanford, was Stanford nur noch lauter werden läßt. Michelle blickt für eine Sekunde in das Gesicht unter der Kapuze, ein maskenhaftes, bleiches Gesicht daß sich zu einem schiefen Grinsen verzieht bevor er wohl etwas als Antwort brummt. Michelle spürt wie ihr ein leichter Schauer über den Rücken läuft.

„Haben Sie etwas entdeckt, Michelle?“ hört sie daraufhin Ezras fragende Stimme. „Nein, alles normal hier.“ Antwort sie. Doch in Gedanken ergänzt sie noch: „Den meisten von denen möchte man nicht wirklich alleine und unbewaffnet im Dunkeln in einer einsamen Gasse begegnen...“
« Letzte Änderung: 13. April 2016, 16:11:54 Uhr von Mooncat »

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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #529 am: 5. April 2016, 20:56:48 Uhr »
Joan steht auf der Landeplattform des Gebäudekomplexes der Weltraumpolizei. Ihr Blick schweift in die Ferne über den Hudson hinweg zum Weltraumflughafen. Der Wind spielt mit ihren blonden, inzwischen sehr langen Haaren. Es ist kommt Joan so vor, als würde sie das Salz in der Luft schmecken und das Dröhnen der Raumfahrzeuge während des Starts laut hören. "Eigentlich kann dies gar nicht sein!" denkt sie sich. Aber dann erinnert sie sich daran, dass sie ähnliches empfunden hatte kurz nachdem sie damals auf Lyrian... Es geht schnell vorüber, daran erinnert sie sich. "Eigentlich schade..." denkt sie.
Gedankenverloren blickt sie auf einen kleinen Lichtblitz, der sich dem Weltraumflughafen nähert. "Dies ist die Comet, Curtis sitzt am Steuer" das fühlt sie in diesem Moment ganz genau, kein Zweifel. Jetzt wird es keine halbe Stunde mehr dauern, bis er hier zu ihr kommt.  Joan Wangen röten sich und sie lächelt glücklich.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2016, 14:30:10 Uhr von Mooncat »

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Offline Tachioniumfinder

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Re: Second Chance
« Antwort #530 am: 7. April 2016, 21:29:06 Uhr »
Liebe Grüße..... :)
Gerne wieder mehr...... ;)
Tachi

Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #531 am: 23. Mai 2016, 15:01:19 Uhr »
Als Curtis seine Augen öffnet ist er sich zunächst nicht bewusst, wo er sich befindet. Das rötliche Restlicht, das den Raum nur sehr schwach beleuchtet, erinnert ihn an seinen Raum auf Rival. Aber nein! Dieser vertraute Geruch, das Gefühl von warmer nackter Haut an seiner .... Joan! Ich bin bei Joan.
Langsam kommt die Erinnerung wieder. Wundervolle Erinnerungen an berauschende Nähe und warmen Wellen von Ekstase in denen sie beide glücklich ertrunken waren.

Curtis lächelt als sein zärtlicher Blick auf Joans perfektes Gesicht fällt. Ihre wundervollen langen Haare leuchten leicht rötlich-golden. Es ist als würde er sich in diesem Anblick verlieren. Er atmet ihren Geruch tief ein und hält für einen kurzen und doch ewigen Augenblick die Luft an.

Nach einer unbestimmbaren Anzahl von Minuten oder Stunden zwischen halbem Wachsein und Schlaf trifft ihn scheinbar plötzlich ein heller Sonnenstrahl wie ein Pistolenschuss und weckt seinen Verstand. Die Fenster haben sich von Verdunklung in Transparentzustand verwandelt und immer lauter werdende Musik setzt ein.
"Joan, es wird Zeit auf zu wachen, meine Süße" flüstert Curtis ihr ins Ohr.
Joan öffnet langsam ihr Augen und blickt Curtis an: "Guten Morgen!" murmelt sie schlaftrunken.
"Guten Morgen!" antwortet Curtis.
Zunächst rührt Joan sich nicht. Doch dann ruft sie wie vom Blitz getroffen: "Wie spät ist es?" blickt auf die Zeitanzeige an der Wand, springt auf und ruft: "Oh je so spät schon! Ich muss aufstehen sonst komme ich noch zu spät." Dann hechtet sie aus dem Bett und verschwindet mit einem "Sorry, Curtis, ich muss jetzt ... bis gleich" ins Badezimmer.

Curtis blickt ihr überrascht nach. Dann setzt er sich etwas hoch und denkt: "Was für eine wundervolle Nacht! Wer braucht Tage wenn es solche Nächte gibt...." Dann hört er die Dusche angehen. Kurz darauf folgt Curtis Joan ins Badezimmer und beobachtet sie wie sie das warme Wasser über ihr Haare und ihren Körper fließen lässt.

Etwas war anderes gewesen. Etwas IST anders. Joan ist anders. Sie hat sich verändert und nicht zu ihrem Nachteil, ganz gewiss nicht. Fraulicher."

"Fraulicher und etwas" -Curtis sucht nach dem richtigen Wort - "dominanter oder besser durchsetzungsstärker. Wie hatte sie es eigentlich fertig gebracht dass sie bereits eine halbe Stunde nach seinem Eintreffen in ihrem Zimmer und dann in ihrem Bett gelandet waren? Eigentlich hatte er sich den Abend etwas anderes vorgestellt." denkt Curtis und sagt dann zu sich selber: "Aber uneigentlich auch wieder nicht..." und steigt zu Joan unter die Dusche.
« Letzte Änderung: 10. August 2016, 16:01:35 Uhr von Mooncat »


Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen (Mark Twain)
Ich hoffe das Licht am Ende des Tunnels ist kein entgegenkommender Zug! (nach einem Songtext von Owl City)
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)
Der Weg ist das Ziel (Konfuzius)

Offline comet

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Re: Second Chance
« Antwort #532 am: 23. Juni 2016, 21:32:40 Uhr »
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Offline Mooncat

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Re: Second Chance
« Antwort #533 am: 10. August 2016, 16:49:16 Uhr »
Als Joan etwa eine halbe Stunde später in ihren Gleiter einsteigt, stellt sie entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit sofort die Automatik ein und schließt ihre Augen. Es kommt ihr vor, als würde sie noch immer spüren, wie seine Küsse über ihren Rücken wandern bis hin zu ihrem Nacken und dann weiter nach vorne bis hin…. Sie spürt erneut dieses Kribbeln, die Wärme der Dusche und seines Körpers…. Ein tiefes Seufzen entfährt ihr, als ihr Gleiter auf einem der reservierten Parkplätze der besonders gesicherten Parkebene des Hotels einparkt und eine sanfte Frauenstimme sie mit einem „Wir haben das gewünschte Ziel erreicht.“ aus ihren Tagträumen reißt.

Als sie kurz darauf den Securityraum betritt, schallt ihr Michelles freundliche Stimme mit einem „Guten Morgen Joan!“ entgegen. „Du bist zehn Minuten zu spät. Sag nichts, ihr hattet eine traumhafte Nacht, nicht wahr? Dein Lächeln ist ja nicht von dieser Welt…“. Joan antwortet nur „Guten Morgen zusammen! Sorry…“ und lässt ihren Blick über die Anwesenden schweifen. Erstaunt erkennt sie Jara unter ihnen, die ihr ein wissendes Augenzwinkern zuwirft. Joan denkt: „Hat sie meine Gefühle.. während…? Was hat sie…?“ Joans Wangen werden rot…

Jara sagt leise: „Keine Sorge, Joan!“ und etwas lauter: „Joan, ich habe bereits mit Michelle darüber gesprochen. Ich würde gerne schon jetzt für eine Stunde den Saal besuchen und mich umsehen. Ein Gefühl für den Raum bekommen bevor er mit Menschen gefüllt ist.“ „Lampenfieber?!“ bemerkt Michael mit einem etwas sarkastischen Unterton. Jara entgegnet ihm lachend: „Ja, vermutlich. Lampenfieber ist ein merkwürdiger irdischer Begriff dafür“ und dann zu Joan gewandt: „Siehst Du irgendwelche Probleme? Ich hätte Dich gerne dabei, auch als emotionale Unterstützung“ wobei sie bei dem letzten Halbsatz eine Seitenblick auf Michael wirft.
Joan schaut auf ihren Datenpad mit dem Zeitplan und dann zu Michelle und Michael als sie sagt: „Laut Plan sollten dort nur noch wenige Restarbeiten durchgeführt werden. Nur noch wenig Personal dort außer unseren Securityexperten. Wenn Michelle und Michael keine Einwände haben, können wir gerne in fünf Minuten los…“
« Letzte Änderung: 10. August 2016, 16:53:19 Uhr von Mooncat »

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Re: Second Chance
« Antwort #534 am: 11. August 2016, 11:59:23 Uhr »
Erschöpft lässt sich Lenar mit einem Becher Kaffee auf einer Kiste nieder und betrachtet den Fortgang der restlichen Arbeiten um ihn herum. Wenn man das Ganze mit dem Chaos vergleicht, dass hier noch 24 h zuvor geherrscht hatte, musste er innerlich doch ein wenig den Hut ziehen vor der perfekten und anstrengenden Arbeit der Rowdy-Crew. Er hatte nur einige Stunden Schlaf bekommen, da er die Spätschicht als Teamleiter und heute wieder die letzte Schicht als Mitarbeiter der technischen Abnahme mit Beginn 5:30 übernommen hatte. Damit arbeitet er mit allen Mitarbeitern der Rowdy-Crew zusammen und kann sie alle noch einmal persönlich unter die Lupe nehmen.

Sobald er den Spezialkaffee – eine Mischung aus starkem Kaffee für den Geschmack und den schnellen Powerschub und jolanischem Brauntee für den Beibehalt des Levels über die nächsten Stunden – ausgetrunken hatte würde er seine Abschlussrunde starten.

Lenar denkt darüber nach wie extrem einfach es für ihn war in diese Rolle hier zu schlüpfen und so überhaupt kein Zweifel darüber aufkam, dass Lenar etwas anderes sein könnte als ein schlechtbezahlter Rowdy. Sollte ihn das misstrauisch machen?
„Joany oder Michelle und selbst der junge Janis hätten hier keine Chance gehabt. Auch für Michael wäre es hier schwerer. Was bloße Äußerlichkeiten so alles bewirken! Wenn ich denen hier erzählen würde, dass ich einen akademischen Abschluss vom MIT habe – wahrscheinlich würden die einfach nur glauben dass ich sie verarschen will.“  denkt Lenar grinsend.
 
„Eigentlich sind das alles ganz herzensgute und fleißige Humanoide hier, wenn auch sehr verschlossen und ruppig in ihrer Art. Bei diesem Job herrscht halt ein anderer Umgangston, da muss man sich anpassen.“ hatte Lenar in seinen Bericht geschrieben. Und bei den Hintergrundrecherchen war herausgekommen, dass sehr viele schwere Schicksalsschläge hinter sich hatten. „Das macht sie natürlich grundsätzlich anfälliger für kriminelle Angebote aller Art, aber diese Crew hier ist speziell ausgewählt für wichtige Aufträge, fest angestellt und besser bezahlt als die Gelegenheitsarbeiter sonst, und wird von der Sicherheitsabteilung ihrers Arbeitgebers laufend überprüft. Ich werde mich heute auf die vier „Ersatzspieler“ konzentrieren, Personen die zum ersten Mal bei der Crew mitarbeiten.“ Hatte Lenar berichtet.

„Mit mir mit sind es eigentlich fünf.“ denkt Lenar nun. „Nur zwei außer mir sind für die Abschlussschicht heute Morgen eingeteilt, alle sind da und keiner fehlt. Ein Marsianer genannte „Harry“ und „Smiley“, der Terraner, den man wegen seiner besonderen technischen Kenntnisse hinzugerufen hatte. Seinen Spitznamen hatte er bekommen, weil der kahlköpfige Mann wenn überhaupt nur ein schiefes Grinsen zu Stande bringt. Armer Kerl, hatte wohl aufgrund einer Krankheit den Job verloren und war dann abgerutscht. Trotzdem muss ich ihn mir noch einmal besonders vornehmen. Ansonsten werde ich die Arbeit der beiden anderen Ersatzspieler von gestern Abend auch noch mal besonders gut ansehen…“

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Re: Second Chance
« Antwort #535 am: 12. März 2017, 22:52:46 Uhr »
So, ich versuche wieder rein zu kommen...:

Als sie zusammen den Fahrstuhl zum VIP Parkdeck des Hotels nehmen, bemerkt Joan wie nervös Jara ist. Es sind nur kleine Anzeichen, ein fahriger Blick durch die Kabine, das leichte Hin- und Herüberwechseln des Standbeins, ein fast unhörbarer Seufzer als sich der Fahrstuhl wieder öffnet, das Öffnen und Schließen ihrer linken Hand. Nur weil sie Jara inzwischen gut kennt, erkennt Joan diese als solche.
Als sie beim Gleiter angekommen sind, blickt Joan Jara an: „Wird alles gut gehen. Der Abend wird ein großartiger Erfolg! Ich werde die ganze Zeit bei Dir sein, falls es Dir ein Trost ist.“ „Danke“ erwidert Jara, mit einem fast schüchternen Lächeln und leiser, sanfter Stimme „und ja, es bedeutet mir sehr viel Dich an meiner Seite zu wissen.“

Am Bühneneingang der Halle empfängt sie der Manager Ray Stanford: „Wir sind gerade bei den letzten Arbeiten, in einer halben Stunde sollte alles soweit fertig sein. Die Tölpel brauchten zwar etwas Nachhilfe, aber jetzt sind wir im Zeitplan!“
„Danke Stanford, ich wusste das Sie Ihren Job gut machen werden. Zeigen Sie uns jetzt bitte  Garderoben und die Bühne.“

Nachdem Jara den gesamten Backstage Bereich besichtigt hat betreten alle zusammen die Bühne. „Vielen herzlichen Dank meine Herren für die Führung und Ihre Geduld mit mir. Aber Sie haben jetzt genug Zeit für mich verschwendet. Dank Ihrer Hilfe finde mich hier ab jetzt auch ohne Sie zurecht.“ verabschiedet Jara ihre Begleitung. Dann stehen sie und Joan ganz alleine auf der Bühne.
„Von hier sieht diese Halle viel größer aus als von den Rängen.“ murmelt Joan tief beeindruckt. „Ein wenig Furcht einflößend wenn ich bedenke dass um uns herum bald so viele Menschen sein werden.“
„Alles potentielle Gefahrenquellen meinst Du?“ bemerkt Jara.
„Ja, auch...“ antwortet Joan. „Aber ich meinte eigentlich.... ich würde hier vor all den Menschen kein Wort rausbekommen geschweige denn Tanzen können.“
Jara lacht: „Ach ja? Wenn eine Gefahr entstehen würde, würdest Du dann zögern Dich vor die Menschen zu stellen und sie aufzufordern langsam und ruhig den Saal über die Fluchtwege zu verlassen?“
„Nein, natürlich nicht, dass ist mein Job!“  sagt Joan ein wenig entgeistert.
„Tanzen ist mein Job, Joan. Für mich spielt es keine Rolle ob es dreißig Zuschauer sind wie auf dem Eismond oder tausend. Am Anfang konzentriere ich mich vollkommen auf mein Tanzen und die Musik und danach trägt mich diese Welle der Emotionen der Zuschauer. Es ist ein erhebendes Gefühl, auch wenn man kein Empath ist.“ sagt Jara mit strahlenden Augen.  „Das ist was ich mir immer gewünscht habe seit ich als kleines Mädchen die ersten Tanzschritte gelernt habe.“

Für einen kurzen Moment bedauert Joan, dass sie diese Begeisterung nicht teilen kann, aber sie freut sich für Jara. „Ich hoffe alles geht gut.“ denkt sie bei sich während sie in das Halbdunkel der Halle blickt „Ich jedenfalls werde mein Möglichstes dafür tun.“

„Lässt Du mich bitte für eine viertel-Stunde alleine? Ich möchte die „Schwingungen des Raums“ in mich aufnehmen, so sagt man doch auf der Erde, nicht wahr Joan?“ bittet Jara Joan.
„Ich glaube zwar nicht, dass das Sprichwort von derselbe Art von „Schwingungen“ redet wie Du sie empfängst, aber ich denke ich weiß was Du meinst. Ich werde einen kurzen Rundgang machen und dann die Position einnehmen wie heute Abend während der Show.“ antwortet Joan.
„Von dort hast Du mich die ganze Zeit im Blick, dass ist zwar nicht ganz das was ich so unter „alleine“ verstehe, aber das genügt mir.“ bemerkt Jara.


Joan betritt den als Block „A10“ gekennzeichneten Bereich  der Halle. Dort sieht sie einen bulligen Rowdy mit schwarzen Haaren und dunklen, gefährlich aussehenden Augen stehen. Joan geht auf ihn zu: „Hey Sie da! Wer sind sie und wie heißen Sie?“
„Guten Tag schöne Lady, sind Sie eine der Tänzerinnen?“ antwort Lenar mit einem wohlwollendem Grinsen und betrachtet sie von unten nach oben.
Joan denkt bei sich: „Lenar, den Blick wirst Du mir noch büßen!“ und sagt dann in einem kaum weniger ruppigen Ton: „Guten Tag, nein, ich leite die Security, antworten Sie auf meine Frage.“ während sie sich ihm weiter nähert.
„Security, so so, welch eine Verschwendung! Dann müssen Sie Mrs. Landor sein, ich bin Wolly, der Schichtleiter.“
« Letzte Änderung: 12. März 2017, 23:00:44 Uhr von Mooncat »

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Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. (John Lennon)

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Re: Second Chance
« Antwort #536 am: 17. April 2017, 22:56:43 Uhr »
Mitten auf der noch verdunkelte Hauptbühne steht Jara mit geschlossenen Augen und lauscht. Sie lauscht auf die Geräusche in der Halle und ihren Widerhall. Und auf Dinge, die sie nicht mit ihren Ohren wahrnimmt: Ein Mann in den unteren Rängen rechts ist sehr hungrig. „Der Arme, sein Magen knurrt“ denkt sie sichund schmunzelt. Dort hinten, dass müssen Joan und Lenar sein. Jara spürt eine durch und durch freundschaftliche aber dennoch  tiefe Zuneigung zwischen beiden.
Doch dann fühlt sie eine Gefühlsregung, die ihre voll Konzentration auf sich zieht. Das Lächeln verschwindet aus ihren Gesicht. Im Dunkel der Ränge entdeckt sie eine weitere Gestalt im schwarzen Hoody, die an einer der Kontrollen für die Spezialeffekte arbeitet. Er ist kaum zu erkennen, nur das Stardust-Logo auf dem Rücken wirft einige Lichtrefexe zurück.
„Das ist er“ sagt sie zu sich selbst und geht langsamen Schrittes auf ihn zu. „Wie gut dass Tanzschuhe nahezu lautlos sind“.

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Re: Second Chance
« Antwort #537 am: 17. April 2017, 23:01:31 Uhr »
„Wolly?! -  der Name passt zu Ihnen und das was wohl eine Frisur sein soll“ antwortet Joan und wirft ihm dabei einen vielsagenden Blick zu.
„Scheint Ihnen wohl zu gefallen! Aber Sie sind sicherlich nicht nur für eine charmante Plauderei hier, sondern um über den aktuellen Stand der Arbeiten zu erfahren, Mrs. Landor.“ lautet die Entgegnung. "Wir können gerne nacher weiter Komplimente austauschen, aber ich habe noch eine Menge Arbeit hier die pünktlich fertig werden muss."
"Ja, lassen Sie uns anfangen!" entgegenet Joan und zusammen gehen Sie den Stand der Arbeiten durch. Joan wirft dabei immer wieder einen kurzen Blick auf Jara, die fast regungslos auf der Bühne steht.

„Verdammt“ flucht auf einmal Wolly alias Lenar, als er kurz seine neuste Nachricht überprüft. „Es ist Smiley!“ und blickt dabei Joan an. „Smiley?“ fragt Joan besorgt.
„Ja, Smiley ist Hilblom! Er sieht vollständig anderes aus, kahler Schädel und schiefer Mund, wie nach einer verpatztem Gesichts-Op. Auch unsere Gesichtserkennungsapp hat ihn nicht erkannt. Er ist mir nur aufgrund seiner besonderen Technikkenntnisse aufgefallen, deshalb habe ich seine DNA untersuchen lassen.“ antwortet Lenar. „Er ist gerade hier, macht Abschlussarbeiten an den Kontrollen auf der anderen Seite der Halle.“ sagt Lenar und zeigt in diese Richtung.
„Und Jara ist auch hier, wenn er es bemerkt ist sie wohlmöglich in Gefahr!“ sagt Joan. Ihr Blick geht reflexartig zur Bühne, aber Jara ist nicht mehr dort. „Verdammt wo ist sie?“
Lenar und Joan tauschen besorgte Blicke aus während sich Joan an die Einsatzzentrale wendet.

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Re: Second Chance
« Antwort #538 am: 17. April 2017, 23:03:31 Uhr »
Curtis hätte Joan am Liebsten begleitet, doch sie hatte sehr überzeugende Argument unter der Dusche vorgebracht, denen er sich nicht widersetzen konnte. Mit Einem hat sie jedenfalls Recht, selbst wenn Joan den Fall abgeben würde, wären viele andere Menschen immer noch in höchster Gefahr. Die Tanzgruppe, Ezras Team, Zuschauer, Passanten …. nicht auszudenken wie viele Menschen womöglich betroffen wären!

Als Otho mit einem Gleiter anhält, um Curtis abzuholen, begrüßt er ihn mit einem wissenden Grinsen: „Guten Morgen, Chef! Du hast Joan alleine wegfahren lassen?“
Curtis: „Guten Morgen, Otho. Ja. Wir haben etwas anderes vor. Wir haben gleich eine Verabredung mit Lan Tark.“
„Lan Tark? Ist das nicht der Marsianer dem eine Raumschiffwerft gehört?“ fragt Otho. „was hat der den mit einer Tanzgruppe zu tun?“
„Genau der. Ich habe ihn damals kennengelernt, als Raumschiffe aus dem ganzen Sonnensystem mit Hilfe eines Zeitbeschleunigers entführt wurden, inklusive unserer Comet.“ antwortet Curtis.
„Erinnere mich nicht daran, Chef...“ murmelt Otho. „Sie hatten mir das Schiff unter meinem Hinter weg geklaut, einfach so...“ erinnert er sich.
„Inzwischen haben alle Hersteller – auch Tark- enorme Marktanteile an die Bentowerften verloren.“ erläutert Curtis. „und die Bentowerften gehören zur BCB Gruppe, genauso wie die Tanzgruppe“.

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Offline sternmaus

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Re: Second Chance
« Antwort #539 am: 18. April 2017, 15:57:27 Uhr »
Wie schön es geht weiter.. ;D
Sternmäuschen ;)
Habe die genialste Sternmaus der Welt zu Hause!
                                                                                                                                                                                                                                                        See the big picture * Be a star.
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