Autor Thema: Was wäre wenn?  (Gelesen 9750 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #15 am: 17. März 2009, 23:23:00 Uhr »
Im Frachtraum war die Hölle los. Durch Curt's Flugmanöver, wurden die Eingeschlossenen von ihren Beinen gehauen. Einer der Männer stieß gegen Usercon D'jog, der fluchend seinen Halt verlor und zu Boden gerissen wurde.
Gerade als er sich erheben wollte, ruckte das Schiff scharf. D'jog knallte, mit voller Breitseite, gegen einen Container. Benommen schüttelte er sich und wischte mit dem Handrücken über seine linke Schläfe. Damit verteilte er das Blut, dass aus einer breiten Platzwunde drang über Wange und Haare.
"Verdammter Höllenhund!" fluchte Usercon laut. "Wenn ich dich in die Finger kriege, wirst Du bis auf den letzten Tropfen bluten!"

Seine Männer rappelten sich schweigend auf und setzten ihre Bemühungen, das Schott zu öffnen, fort. Senkie Herk, der älteste der Truppe, verzog sein faltiges Gesicht zu einem diabolischen Grinsen. Bedacht darauf nicht von seinem Kommandant gesehen zu werden. Er freute sich förmlich darauf, dass dieser bald Captain Future gegenüber stand.

Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #16 am: 17. März 2009, 23:24:07 Uhr »
"Da ist Joan!" rief der Androide halb erfreut und halb erschrocken. Auch der junge Captain hatte sie erblickt. Sie stand mit beiden Armen winkend auf einer kleinen Anhöhe.
Curt's Miene hellte sich für einen kurzen Moment, für ein erleichtertes Lächeln, auf. Er spürte wie ihm eine Last abfiel. Doch dann wurde die Agentin von ihren Verfolgern eingeholt.
"Achtung Joan ! Hinter ihnen," brüllte Future, obwohl ihm bewusst war, dass sie ihn nicht hören konnte. Gleichzeitig trat er das Pedal für die Zyklotronzufuhr voll durch, um im nächsten Augenblick die Rückschubdüsen zu zünden.
Das mächtige betagte Schiff machte einen Satz nach vorn und bäumte sich auf.
Die von Otho zusammen geschnurten Männer wurden hart gegen die Wand hinter ihnen geworfen. Darauf konnte Curt aber keine Rücksicht nehmen, wollte er der Frau helfen.
Er stürzte mit Otho zusammen, zur Außenschleusse. Bevor der Frachter auf der Lichtung unterhalb des Gebirges unsanft und fauchend landete, schlug Otho im vorbeilaufen auf die Entriegelungstaste, bemerkte aber nicht, dass es der Notknopf für alle Türen war. Kaum das die Landestützen Bodenkontakt hatten, spragen sie, mit gezogenen Protonenpistolen, ab.
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline jimmy

  • Area-Member
  • Grag
  • ***
  • Beiträge: 166
  • Geschlecht: Weiblich
  • Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #17 am: 17. März 2009, 23:25:07 Uhr »
Curtis kam hart auf der Erde auf, ein heftiger Schmerz durchzuckte ihn. Doch kaum war er auf dem Boden, sprang er auch schon auf und hechtete zu den Angreifern.
Joan war bäuchlings zu Boden gedrückt worden und einer der Eingeborenen kniete auf ihr, drehte ihr die Arme auf den Rücken. Er war u sehr auf seine Beute fixiert, als das er die Warnungen seiner Kumpanen Beachtung schenkte.
Diese waren fast verdutzt von dem rothaarigen Mann der sich aus solcher höhe aus dem Raumschiff der Thulyder gestürzt hatte.
Mit einem Ruck, stieß er den Angreifer von Joan und stellte sich schützend vor sie. Er richtete die Protonenpistole auf sein Gegenüber.
"Keinen Schritt näher. Fasst sie ja nicht noch einmal an!"
Gravitation is not responsible for people falling in love. (Albert Einstein)

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #18 am: 17. März 2009, 23:26:38 Uhr »
Kaum brannten sich die Strahlen der Atomflammer wieder in das verstärkte Stahlit, als sich plötzlich zischend das Schott öffnete. Die Arbeit der Männer hatten jedoch schon deutliche Spuren an dem Material hinterlassen. Das durch die starke Hitze der Flammer deformierte Metall, verkantete sich in der Wand und hinterte die zweiteilige Tür sich ganz zuöffnen. "Du nutzloser alter Idiot. Warum habe ich dich nicht erschossen? Sieh zu, das sich diese verdammte Tür öffnen lässt," fuhr D'jog außer sich vor Wut den alten Senkie Herk an, der wie unter einem heftigen Schlag zusammen zuckte.
"Kommandant, wir sind glaube ich gelandet," rief ein noch pickelgesichtiger Kadett und lief ohne auf einen Befehl zu warten zur Außenschleuse des Laderaums. Er drückte die Entriegelung und knarrend öffnete es sich. Schwach schien die weitentfernte Sonne ihnen ihr Licht entgegen.
Usercon D'jog grinste diabolisch. "Jetzt geht es dem rothaarigen Helden an den Kragen. Wir springen raus und stürmen von außen das Schiff. Irgendwo müssen ja auch noch die anderen Taugenichtse der Mannschaft stecken."
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline jimmy

  • Area-Member
  • Grag
  • ***
  • Beiträge: 166
  • Geschlecht: Weiblich
  • Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #19 am: 17. März 2009, 23:27:37 Uhr »
Joan rappelte sich langsam auf und wischte sich den Staub aus dem Gesicht. Da war er aufgetaucht, der große, rothaarige Mann, der beschützend vor ihr stand und im Licht der aufgehenden Sonne gehüllt war. SEin Raumanzug reflektierte in der Sonne. Joan drehte sich auf den Rücken und wurde nur langsam wieder klar im Kopf. Der Agreifer hatte sie versucht zu betäuben. Er hatte mir seinem gesamten Gewicht auf ihr gelegen und ihr fast den Brustkor zerdrückt. Ihr Gesicht war tief in den Sand gedrückt woren und ihre Lungen mit den feinen Staub gefüllt. Sie hustete stark. Otho kam auf sie zu gelaufen. Der freundliche Androide stützte sie und versuchte ihr auf die Beine zu helfen. Da war dieses warme Gefühl der Geborgenheit, dass sich in ihr breit machte - die Gefahr war vorbei.

So schnell das Gefühl da war, war es auch wieder verschwunden. Aus der Einstiegsluke des Frachters tauchten mit lautstarkem Kampfgeschrei die Thulyder auf und richteten ihre Wachen auf die Future-Men und Joan. Sie waren verloren.

Gravitation is not responsible for people falling in love. (Albert Einstein)

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #20 am: 17. März 2009, 23:29:14 Uhr »
"Waffe weg, oder es ist das letzte was du tust, du rothaariger Bastard. Na los wird's bald!" Der thelderianische Kommandant hielt seinen Flammer auf Joan's Kopf gerichtet. Langsam drehte sich der Captain um, bewusst es nicht all zu schnell zu tun.
Die thulydischen Eingeborenen waren genauso erschrocken, wie er selbst. Das sah er aus ihren Blicken, die sie untereinander tauschten. Er zwang sich zur Ruhe, obwohl Wut in ihm hochkochte. Aber kam er der Auffordernug nicht nach, bedeutete es den Tod für sie und vorallem dem Mädchen.

Er blicke sie ruhig an und lächelte ihr zu, dabei nickte er leicht. Joan schluckte trocken und verstand. Sie sollte den Mut nicht verlieren!
Sie schloß kurz ihre Augen. Als Joan sie wieder öffnete, sah sie, wie der hochgewachsene Mann, den thelderianischen Frachterkommandant anfunkelte und mit einer ausholenden Bewegung seine Protonenpistole weit von sich warf.
Der jungen Agentin blieb fast das Herz stehen. Wenn er aufgab, wie sollte es dann nur weiter gehen?

Otho er noch immer neben ihr kniete, drückte sanft ihre Schulter. Er fand die Situation nicht beängstigend, wie sie. Sein vertrauen, zu seinem Freund war unerschütterlich. Es paste ihm auch nicht, sich von seiner Waffe zutrennen, aber er sah in der Handlung des Captains einen Sinn. Die Horde der Thelder hatte etwas vor mit ihnen, sonst wären sie schon tot. Also trennte auch er sich von der Pistole.

"Los auf die Knie," befahl D'jog, der jetzt genau hinter Joan stand und ihr den Lauf an den Hinterkopf drückte, "Ich will dich im Staub sehen!"
Zähneknirschend gehorchte Curt, das Leben der Agentin stand auf dem Spiel.
Sich seiner Sache sicher, fasste Usercon D'jog in Joan's blonde Haare und zog ihren Kopf ruckartig nach hinten. Ihren schmerzvollen Angstschrei, ließ Curt handeln, er sprang auf D'jog zu und riss ihn von den Beinen. Ein Schuss löste sich fauchend.
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #21 am: 17. März 2009, 23:30:22 Uhr »
Benommen blieb der Captain liegen. Der Strahl hatte seine Schläfe gestreift. Der brennende Schmerz raubte ihm die Sicht.
"Captain," hauchte Joan erschrocken und kroch zu ihm.
Otho war aufgesprungen und sogleich stürzten sich drei Thelder auf ihn und hielten den Androiden fest.

D'jog stand auf, grinste diabolisch und klopfte sich erhaben den Staub von der Kleidung. "Du hattest Glück und ich auch. Das wird ein nettes Sümmchen auf dem Sklavenmarkt für euch geben."

Curtis spürte wie sanfte Finger über seine Stirn strichen. Langsam klarte sich sein Blick. Er erkannte Joan und zwang sich ruhig zu klingen. "Mit ihnen alles in Ordnung Joan?" Sie nickte. Mit einem Gefühl, als gehörten die Beine nicht ihm, versucht er aufzustehen. Die junge Frau wollte ihn stützen. Doch er schob sie sachte beiseite. "Schon gut!" meinte er nur und stand schwankend auf.

Usercon D'jog lachte triumphierend auf. "Der große Captain Future ! Was bist du jetzt?! Nichts als ein gefangener Mann, der mir eine Menge Systemdollar einbringt." Er drehte sich zu seinen Leuten um, "Bindet sie, auch die Eingeborenen, die sich quasi freiwillig als Ware bereitgestellt haben. Azuk, da du so gierig nach Abenteuer bist,...lauf ins Schiff und suche die anderen." Der junge Kadett, der fast freundlich angesprochen wurde, lief sofort los.

"Warten Sie ! Rufen Sie den Jungen zurück. Das Zyklotron ist überhitzt. Es kann jeder Zeit hoch gegen. Ihre Männer sind in der Kommandozentrale und dort ziemlich sicher. Aber er hätte keine Chance," warnte Curt Newton den Thelder. Diese winkte gelangweilt ab, "Versuche jemand anderem deine Schauermärchen aufzuschwatzen."
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline jimmy

  • Area-Member
  • Grag
  • ***
  • Beiträge: 166
  • Geschlecht: Weiblich
  • Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #22 am: 17. März 2009, 23:31:03 Uhr »
Kaum hatte er es ausgesprochen, passierte das Unglück. Mit einem ohrenbetäubenden Knall zerbast das Raumschiff, bäumte sich im Bug kurz auf und krachte dann wieder Staub aufwirbelnd zu Boden. Curtis warf sich schützend über Joan. Metall und die Überreste des Zyks wurden durch die Luft geschleudert und schlugen direkt neben den Gefangenen und den Thulydern ein. Die messerschafen Stücke surrten wie Pfeile durch die Luft, hörten sich gesenstisch an beim Einschlagen und suchten ihre Ziele.

Gravitation is not responsible for people falling in love. (Albert Einstein)

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #23 am: 17. März 2009, 23:31:57 Uhr »
Ihre Ziele fanden sie.
Für drei der Nirpri kam jede Hilfe zu spät. Sie wurden förmlich von den Splittern durchschlagen und brachen tödlich getroffen zusammen. Tandor, ihr Anführer und sein Cousin Tjodor, brachen in lautes Wehgeheul aus.
Usercon D'jog setzte sich auf und blickte sich um. Auch einer seiner Leute stand in der Flugbahn der scharfen Trümmerteile und lag verletzt in seinem Blut.
Curt half Joan auf die Beine. Sofort suchten seine Augen den Androiden. Otho kniete neben dem verletzten Besatzungsmitglied. Er drückte beide Hände auf dessen Bauchwunde, aus der seine Gedärme quollen. Sein Anblick drehte Curt den Magen um. Dennoch wollte er zu seinem Freund eilen, um ihm bei dem Verletzten zuhelfen und ihm mit Hilfe der venusischen Drucktechnik, wenigstens seine Schmerzen zu nehmen. Denn helfen konnte dem armen Teufel niemand mehr.
So sah das auch D'jog. Er stand jetzt unweit des verwundeten Mannes. Mit einem gezielten Kopfschuß, beendete er sein Leben.
Curt stoppte nach nur zwei Schritten. "Sie Monster! Was haben sie getan?"
Mit der Waffe auf der Abenteurer gerichtet, zuckte D'jog nur mit den Schultern und meinte kalt, "Er hätte sowieso nur noch Minuten gehabt."

Joan übergab sich und lenkte die Aufmerksamkeit der Umherstehenden auf sich. Ihre Wunde war durch der Sturz wieder aufgebrochen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht ging sie in die Knie.
Der thelderianische Kommandant zog eine Augenbraue hoch und musterte sie verächtlich. "Wenn sie mit der Wunde nicht laufen kann, nutzt sie mir nichts."
Der Captain sprang schützend vor sie. "Dann werde ich sie tragen! Wagen Sie es nicht, ihr etwas zu tun!"
Usercon brach in schallendes Gelächter aus, in dem seine Boshaftigkeit mitklang. "Meinetwegen, aber denke nicht, dass ich auf sie Rücksicht nehme."
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline jimmy

  • Area-Member
  • Grag
  • ***
  • Beiträge: 166
  • Geschlecht: Weiblich
  • Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #24 am: 17. März 2009, 23:32:55 Uhr »
Joan biss die Zähne zu sammen, als Cutis sie hochhob. Er spürte, wie sich ihr Körper anspannte unter seinem Griff. In seinen Armen fühlte sie sic federleicht an. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals und er spürte sie ganz nah bei sich.
Joan raubte es vor Schmerzen fast die Sinne. Zwar fühlte sie sich geborgen in seinen Armen, doch trotzdem merkte sie, wie ihr das Blut langsam aus dem Kopf wich und sie bewußtlos zu werden drohte.

Sie hatten schon einige Strecke hinter sich gelassen und Joan schien in seinen Armen eingeschlafen zu sein. Plötzlich zupfte ihm Tjondor am Ärmel.
"Frau nicht gut. Du das auf Wunde tun!" flüsterte er ihm zu und reichte ihm ein Stück Moos.


Gravitation is not responsible for people falling in love. (Albert Einstein)

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #25 am: 21. März 2013, 07:53:13 Uhr »
So.... ich ziehe mal ein sehr zu gestaubtes Threat aus der Versenkung. Jimmy, es wäre toll, wenn wir die Story gemeinsam beenden könnten. Ich habe noch unseren roten Faben.  ;)  Hilfst du mir ?

Du wirst hier schrecklich vermisst !  :(



Verblüfft schaute Curt auf das ihm hingehaltene Moos. Dann lächelte er den jungen Jäger dankbar an. Vorsichtig legte er die Frau, in seinen Armen, auf den Boden ab.
D'jog brüllte zornig, "Was ist großer Captain, schon müde? Na los weiter, oder soll ich dir deine Last abnehmen?"
"Tot nutzt sie ihnen nichts. Ich werde ihre Wunde versorgen, sollten sie mich daran hindern wollen,...versuchen sie es," knurrte der rothaarige Wissenschaftler zurück.
Erschrocken, über die ausgesprochene Drohung schluckte der Thelder trocken. Er hatte nicht erwartet, dass ihm der Captain Paroli bot und das, obwohl er keine Waffen besaß. Usercon versuchte seinen Schrecken zuverbergen, er winke gleichgültig ab, "Von mir aus, aber brauch nicht so lange dafür."
"Es dauert solang, wie ich dafür benötige," erwiderte Curt ruhig, aber seine Autorität klang in seiner Stimme mit. Ihm war die Reaktion D'jog's nicht entgangen.
Joan bekam nichts davon mit. Sie hatte ihren Körper bis auf's letzte ausgereizt. Der hohe Blutverlust und die Flucht forderten ihr alles ab. Tief erschöpft lag sie da. Ihre Atmung war flach und stoßweise.
Curt blickte besorgt in das blasse Gesicht der jungen Frau. Dann sah er nach ihrer Wunde.
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #26 am: 7. August 2013, 13:10:11 Uhr »
Als er die Uniformsjacke etwas hochhob, um sich die Verletzung genauer zubetrachten, blieb der Stoff in der Wunde hängen. Mit leisem Stöhnen bewegte Joan unruhig den Kopf.
 "Frau groß Schmerz, doch schnell lauf. Große Kriegerin!" meinte Tjondor anerkennend nickend.
 "Ja, das ist sie," antwortete Curt leise und strich ihr fast scheu eine Haarlocke von der Stirn, um die Hand dann so schnell zurück zuziehen, als hätte er sie sich verbrannt. Joan hatte die Augen geöffnet.
 "Sie hatten da etwas," versuchte er sich zurechtfertigen. Große blaue Augen blickten ihn sanft aber amüsiert an und sie antwortete mit einem schwachen Lächeln.
 "Ich muss Ihnen jetzt etwas weh tun, Joan. Bitte versuchen Sie ganz ruhig zuliegen," erklärte der Captain, bevor er den Stoff mit einem kurzen Ruck aus der Wunde zog.
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #27 am: 7. August 2013, 13:11:42 Uhr »
Die Story begann auf Futuremania, damit sie nicht verloren geht hole ich sie rüber. Jimmys Part setze ich als Zitat ein.

Zitat von: Jimmy
Joan verzog keine Miene, auch dann nicht, als der Captain ihr das Moos in die Wunde presste. Sie hatte unglaubliches Vertrauen in diesen Mann, den sie kaum kannte und er ihr doch so bekannt war, wusste sie doch, dass er einer der größten Helden der neun Planeten war.
 "Wir werden hier rasten." sagte der Captain bestimmt.
« Letzte Änderung: 7. August 2013, 13:51:45 Uhr von Spacerancher »
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #28 am: 7. August 2013, 13:13:23 Uhr »
Zitat von: Jimmy

D'jog war irritiert über die Stärke in der Stimme des Captains. Doch auch seine Leute schienen eine Pause nötig zu haben, außerdem wusste er, dass sich das Mädchen etwas erholen musste, wenn er einen guten Preis für sie auf dem Sklavenmarkt erzielen wollte. Er willigte zu und setzte sich.
 "Zwei Stunden rasten wir. Dann geht es weiter. Wir müssen den Wald erreichen bevor es Dunkel wird. Dort können wir die Bäume für das Nachtlager benutzen. In den Baumkronen sind wir sicher vor Banous."
 Curtis legte sich zu Joan und versuchte etwas zu schlafen. Es hatte keinen Sinn jetzt zu fliehen. Joan war immer noch zu schwach, sie würden einfach von D'jog niedergeschossen werden in der unendlichen Steppe.
 Der Boden war weich und warm von der Sonne. Tjundor schien ebenfalls müde zu sein. Als Nachtjäger war er es nicht gewohnt sich bei Tage zu bewegen. Er schlief auf der Stelle ein. Curtis blickt zu Joan. Sein Kopf lag dicht neben ihrem. Er vernahm den leichten Geruch ihrer Haare, beobachtete das leichte auf und ab ihres Brustkorbs. Sie war blass von dem Blutverlust und schien zu schlafen. So dicht neben ihm, so nah, nur ein Handbreit weg. Sein Herz klopfte ei den Gedanken an sie, obwohl er sie erst einmal gesehen hatte. Da war so ein tiefes, inniges Gefühl in ihm. So einzigartig, und trotzdem so vertraut.
« Letzte Änderung: 7. August 2013, 13:53:55 Uhr von Spacerancher »
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley

Offline Spacerancher

  • Riesenchaot mit Herz
  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 722
  • Geschlecht: Männlich
  • Schau' in die Sterne, aber verliere nie dein Ziel
    • PSC Steuernagel
    • Spacerancher
Re: Was wäre wenn?
« Antwort #29 am: 7. August 2013, 13:14:40 Uhr »
Zitat von: Jimmy

Curtis schloss die Augen und versuchte etwas zu schlafen um Kräfte zu sammeln. Er hatte es sich antrainiert zu schlafen wann er musste, nicht wann er müde war. Sie brauchten vielleicht noch 1-2 Tage zur Hauptstadt. Was dann kam war ungewiss.
 Simon und Grag würden in spätestens 13 Stunden anfangen nach Otho und ihm zu suchen. Der Peilsender, den er bei ihm trug war nur für eine geringe Reichweite von 15.000 metern, das hieß die Comet müsste schon durch die Wolkendecke stoßen um eine Peilung aufzunehmen.
 Nur ruhig bleiben, es gab für alles eine Lösung.
 Er öffnete die Augen, als D'jog unsanft gegen sein Bein trat.
 "Auf geht's. Wir müssen weiter."
 Joan schien schon wach zu sein, hatte sich aufgesetzt. Der Captain war erstaunt über die schnelle Wirkung des Moos'.
 "Wie geht es Ihnen?"
 "Besser. Nur durstig." Er half ihr auf und klopfte sich den Staub von der Uniform. Die Steppe schien komplett ausgetrocknet zu sein. Weit und breit nur Moos und kleine Sträucher. Kein Bächlein, keine Quelle die den Durst stillen konnte.
 "Weiter geht's!" D'jog stieß den Captain an un der Trupp setzte sich in Bewegung.
Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die Menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen.

Freunde sind Menschen die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in Deiner Zukunft zu Dir stehen!

Einem Kind zu zeigen,was einem einmal Freude gemacht hat und dann das eigene Vergnügen um die des Kindes vermehrt zu sehen - das ist wahrhaft beglückend. J.B.Priestley