Autor Thema: Fortsetzungsgeschichte  (Gelesen 10068 mal)

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Offline sternmaus

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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #15 am: 16. Februar 2007, 19:34:08 Uhr »
Curtis löste sich vorsichtig von Joan. Doch noch bevor Joan etwas sagen konnte, legte dieses mal Cutis seinen Finger auf Joans Mund. Joan, wir müssen los.Wenn diese hier vorrüber ist möchte ich mit Dir reden - allein." Joan nickte und gab so Curtis zu verstehen das sie ihn verstanden hatte.
Ihr Herz überschlug sich fast. War das eben wirklich passiert? Sie hoffte inständig das sie nicht träumte.
Sie fuhren durch den dichten Verkehr New Yorks. Curtis muste immer wieder staunen wieviele Abkürzungen Joan kannte. Sie fuhren durch einen geheimen Hintereingang in die Tiefgarage für Führungskräfte.
O Gott, die Tiefgarage dachte Curtis und stönte leicht."Alles in Ordnung Curtis?" fragte Joan. "Ja" log er "alles bestens. Laß uns schnell hoch fahren."

Ezra und Otto, die unauffällig Admiral Gibson (er hatte aufgrund der Situation seinen Urlaub unterbrochen) vom Raumflughafen abgeholt hatten, trafen wenig später ein.

Die Sicherheitsteams, die Ihre Untersuchungen bereits abgeschlossen hatten, musten resigniert melden, das nicht die geringsten Spuren zu finden waren. Keine Spuren von den Eindringlingen oder wie sie herein gekommen waren, noch wo die Entführten sein konnten.
Keine Kampfspuren, keine Fingerabdrücke alles sah nur verwaist aus. Selbst auf den Videos der hochmodernen Überwachungsanlage war nichts zu sehen.




 
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Offline Amanda

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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #16 am: 16. Februar 2007, 21:42:16 Uhr »
"Wir brauchen einen kompletten Plan des Gebäudes, mit allen Ein/Ausgängen, Zwischengänge und Leitungen" orderte Future, der tief in Gedanken versunken die Videos der Überwachungsanlage betrachtete.
"Zudem möchte ich wissen, ob die Überwachungsanlage nur im sichtbaren Licht aufzeichnet, oder auch im Infrarotbereich eine Aufnahmefunktion hat. Ebenso brauche ich eine Liste aller Personen mit denem die Entführten im Laufe der letzten Woche Kontakt hatten. Vielleicht ergibt sich ein gemeinsamer Nenner."

"Ezra" wandte sich Curtis gleich danach fragend um. "Haben wir uns eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht WEM diese ganze Aktion eigentlich am meisten nutzt? Was bringt eine Entführung wenn keine Forderungen gestellt werden, oder?
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Offline Nemo

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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #17 am: 17. Februar 2007, 16:41:13 Uhr »
Der Marshall zog in einem Anfall von Fatalismus beide Augenbrauen hoch. "Wart's ab, alter Freund." unkte er. "Vielleicht kommen sie ja noch. Ich bin mir da sogar ziemlich sicher!"

Captain Future blickte nachdenklich auf Joan, die nur wenige Meter vor ihnen lief.
"Simon hat erwähnt, dass Joan den Überfall mitbekommen hat." murmelte er. " Auf den Überwachungsvideos ist aber weder sie noch irgendetwas anderes Ungewöhnliches zu entdecken. WENN Joan etwas gesehen hat - WAS hat sie dann gesehen??"
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Offline sternmaus

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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #18 am: 17. Februar 2007, 19:09:08 Uhr »
"Vielleicht hat jemand an der Anlage rum manipuliert" warf Otto ein."Ich werde mir das lieber selber noch einmal ansehen." Curtis ging zu Joan.
"Joan, als der Überfall war, was hast Du da genau gesehen?" Curtis legte vorsichtig seinen Arm um Joan.
"Ich hatte noch Unterlagen zurück gebracht, die ich für einen
 Gerichtstermin gebraucht hatte. Sie waren noch im Wagen. 
Als ich im Achiv war, hörte ich stimmen.
6 Männer in schwarzen glänzenden Raumanzügen mit einem eigenartigen Symbol drauf liefen den Gang entlang.
Ich konnte ihre Sprache nicht verstehen, sie klang völlig fremd.
Der letzte der Männer trug Mr. Anderson über der Schulter. Die Männer riefen sich immer etwas zu und hatten es plötzlich sehr
eilig.
Ich folgte ihnen bis zum hinteren Fahrstuhl. Dort traffen sie sich mit weiteren Männern. Von den Entführten habe ich nur Mr. Anderson gesehen. Als ich mich zurück schlich sah ich dich aus Mr. Carthew Büro wanken. Ich habe Dich über den Lastenaufzug in die Tiefgarage gebracht und..."
Curtis blickte Joan in die Augen und hauchte ihr einen Kuß auf die Wange. "Die Überwachungskameras haben nichts aufgezeichnet. Das finde ich überaus merkwürdig. Otto überprüft gerade ob diese manipuliert wurden."
"Die Überwachungkameras haben nichts aufgezeichnet? Das ist
allerdings sehr merkwürdig. Sie sind letzte Wche doch erst erneuert worden."
 "Was", kam es gleichzeitig von Ezra und Curtis.

Ezra überlegte ob er eben richtig hingesehen hatte. Hatte Curtis Joan tatsächlich endlich geküßt? Trotz der ganzen Situation konnte er sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.  ;D
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #19 am: 18. Februar 2007, 20:24:26 Uhr »
"Chef, ich habe etwas entdeckt". Otto kam herein gelaufen. "Ich habe unter einer Abdeckung diesen kleinen Apparat gefunden. Er war sehr schwer zu finden, aber als Mitglied der Future...".
Er wurde von Curtis unterbrochen."Komm bitte zur Sache. Wir haben gerade erfahren das die Überwachungsanlage erneuert wurde. "
Otto nickte, "dieses kleine Gerät erzeugt Bilder die nicht unbedingt real sind. Sie können vorher programmiert werden."
"Das erklärt natürlich einiges. Joan kennst du die Firma welche mit den arbeiten für die Anlage beauftragt wurde?"
"Ja, es ist die Firma Henson & Sohn "entgegnete Joan. Ezra fügte hinzu "diese Firma macht die Sicherungssysteme und Überwachungssysteme schon ewig für die Regierung des Sonnensystems".

"Ezra und ich werden der Firma einen Besuch abstatten. Otto, du schaust dich hier noch einmal genau um, und dich Joan möchte ich bitten zur Comet zu fahren und Simon und Grag zu helfen."
Joan zog ein enttäuschtes Gesicht. Dieses war Curtis nicht entgangen. "Ich möchte dich darum bitten".
"Alles klar ich fahre sofort los und melde mich dann bei euch." Damit lief Joan schon zu einem der Fahrstühle. Curtis und Ezra blickten ihr hinterher.
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #20 am: 18. Februar 2007, 22:05:20 Uhr »

"Hm... wenn die Bilder der Überwachungskameras manipuliert wurden, kann es durchaus sein, dass die Originalaufnahmen noch irgendwo existieren", sinnierte der Captain, während er Otho dabei zusah, wie der jeden Quadratzentimeters des Raumes nach weiteren verwertbaren Spuren untersuchte. Ernst blickte er zu dem weißhaarigen Marshall hinüber.

"Wir müssten dafür allerdings die komplette Anlage abbauen und jede Kamera einzeln überprüfen. Denkst du, dass wir dafür ohne größere Schwierigekeiten die Genehmigung bekommen würden?"

"Nach den gestrigen Vorfällen ist die Regierung vermutlich für jede Hilfe dankbar. Ich kläre das." Guerney schickte sich an, den Raum zu verlassen.
"Es wird nur ein paar Minuten dauern. Wir treffen uns in der Tiefgarage bei meinem Gleiter."
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #21 am: 25. Februar 2007, 23:11:25 Uhr »
In der sich gerade öffnenden Tür wurde er beinahe von North Bonnel, dem Sekretär des Präsidenten, über den Haufen gerannt.
"Die Entführung hier ist kein Einzelfall!" rief er atemlos. "Unsere Außenstationen melden, dass auch die führenden Ratsmitglieder aller Planetenregierungen im System entführt wurden!"
Die Futuremen erstarrten und wechselten schnelle Blicke. Ezra stolperte erschrocken ein paar Schritte zurück.
"WAS sagen Sie da, Bonnel?! Alle Planetenregierungen..."
"Alle - bis auf eine. Vom Uranus wurde uns nichts gemeldet." erwiderte Bonnel erregt.
"Bei allen Raumteufeln..." zischte Otho. "Was hat das zu bedeuten??"
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #22 am: 25. Februar 2007, 23:22:19 Uhr »
...und da ich grad' so nett dabei bin...
"Stellen Sie mir Verbindungen zu den einzelnen Hauptquartieren her, Bonnel." forderte der Captain. "Ich will von jedem einzelnen hören, was passiert ist!"
Sie liefen eilig ins Präsidentenzimmer, wo der junge Sekretär erneut die Planetenregierungen kontaktierte. Nacheinander erschienen hochrangige Militärs vom Merkur bis Pluto auf der geteilten Screen.
Die anschließende Befragung brachte keine Neuigkeiten zutage - auf jedem Planeten hatte sich fast zeitgleich dasselbe abgespielt - die obersten Ratsmitglieder wurden aus einer Sitzung entführt und niemand hatte etwas gesehen. Nicht einmal Joans Schilderungen konnten von irgendeinem anderen Hauptquartier bestätigt werden.
Die Regierung des Uranus hatte selbst keinerlei Erklärung dafür, warum ausgerechnet sie "verschont" worden war.

Curt Newton seufzte unhörbar.
"Wo machen wir jetzt weiter?" fragte Ezra.
"Da, wo wir aufgehört haben. Besorg uns die Genehmigungen, Ezra, dann fahren wir zu dieser Sicherheitsfirma."

Als sich Ezras Gleiter aus der Tiefgarage hinaus in das morgendliche Sonnenlicht New Yorks erhob, griff Captain Future plötzlich nach dem Arm des Marshalls.
"Verdammt, Ezra!"
"Was ist denn?" fragte Gurney überrascht.
"Joan! Sie ist somit die einzige, die die Entführer gesehen hat! Das macht sie zum Angriffsziel Nummer Eins für diese Gangster!"
Ezra lenkte den Gleiter etwas höher über den dichten Verkehr. "Ich glaube nicht, dass sie bemerkt wurde, Curt. Sonst hätten die sie doch gleich einkassiert..."
Newton blickte zu seinem alten Freund hinüber. "Willst DU dich darauf verlassen, Ezra? Ich lieber nicht."
Er griff zum Bordvisor und stellte eine Verbindung zur COMET her. "Simon, ist Joan bei euch?"
"Nein, bis jetzt noch nicht." schnarrte die vertraute Metallstimme über den Visor. Dem Gehirn selbst war eventuelle Besorgnis natürlich nicht anzusehen.
"Verdammt, sie hätte längst bei euch eintreffen müssen!" rief Newton bestürzt. "Ezra, dreh um, wir müssen sie suchen!"
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #23 am: 4. März 2007, 00:47:44 Uhr »

Joan steuerte ihren Gleiter mit viel zu hoher Geschwindigkeit aus der Tiefegarage und zwängte sich rüde zwischen zwei gelbe Taxigleiter.

„Sie haben sie nicht mehr alle, Miss!“ brüllte der Fahrer des hinteren Gleiters, den sie rüde zu einer Notbremsung gezwungen hatte und drohte mit der erhobenen Faust, eine Geste, für die Joan nur ein verächtliches Schnauben übrig hatte.

Joan schaltete in den nächsthöheren Gang und wechselte zwei Fahrspuren nach oben. Hier war der Verkehr nicht mehr ganz so dicht. Erneut trat sie auf’s Gas.

Sie fühlte sich wieder einmal auf’s Abstellgleis abgeschoben, denn dass Simon und Grag auch ohne ihre Hilfe auskommen würden, lag auf der Hand. Sie hatte von wissenschaftlichen Dingen keine Ahnung und konnte nur kleine Handreichungen machen. Hauptsache, sie war aus der Schusslinie, dachte sie verbittert und trat noch einmal kräftig auf’s Gas. Den großen Lastengleiter, der sich aus der Seitenstraße heraus in ihre Fahrspur schob, bemerkte sie erst, als es zu spät war.


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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #24 am: 6. März 2007, 18:57:24 Uhr »
Obwohl bei Joan die jahrelang antrainierten Reflexe sofort einsetzen, war sie nicht mehr in der Lage einer Kollision komplett auszuweichen.
Zwar war sie dank des exzellenten Flugtrainings, das sie genossen hatte, in der Lage den Aufschlagwinkel noch etwas zu korrigieren, doch dann war auch schon alles vorbei für die junge Frau.
Ein harter Schlag erschütterte den kleinen Gleiter, in dessen Inneren sofort einige dutzend Warnlichter aufflammten, und ebenso viele akustische Signale ertönten.

Joan war nicht völlig bewusstlos, aber selbst in hellwachem Zustand hätte sie den Absturz nicht mehr verhindern können.
Wie ein Stein stürzte sie dem Boden entgegen.
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #25 am: 7. März 2007, 18:01:30 Uhr »
Schnell bildete sich eine Menschentraube. Aus den Augenwinkeln heraus konnte Joan erkennen das der große Lastengleiter die Aufschrift Henson & Sohn hatte. Der Beifahrer war kurz ausgestiegen und sprach dann mit dem Fahrer. Beide hatten eigenartige glänzende schwarze Raumanzüge an.
Joan versuchte ihre Beine und Arme vorsichtig zu bewegen. Offensichtlich hatte sie sich nichts gebrochen. In der Ferne war schon eine Rettungsfähre zu hören, dann schwanden Ihr die Sinne.
Über den internen Polizeifunk wurden Ezra und Curtis über den Unfall informiert. Sie sahen wie Joan in die Rettungfähre getragen wurde. Noch wehrend der Fahrt sprang Curtis aus dem Gleiter und schrie zu Ezra " übernimm du". Wie von Sinnen lief Curtis auf die Rettungskräfte zu.
Ezra beugte sich in Rekordzeit in Richtung Lenksystem.
Schnell wechselte er die Seiten und brachte den Gleiter sicher zum stehen. Er wischte sich den Schweiß ab und blickte auf. Genau in diesem Moment konnte er einen großen Lastengleiter mit der Aufschrift Hension & Sohn schnell wegfahren sehen.
Voller Sorge um seinen Schützling Joan eilte auch er in Richtung der Rettungskräfte.
Der Einsatzleiter versuchte gerade Curtis zu beruhigen. Er versicherte beiden das Joan bis auf ein verstauchtes Handgelenk und ein paar Prellungen nichts passiert sei. "Die junge Dame hat unheimlich viel Glück gehabt. Wie es zu diesem Unfall gekommen ist wissen wir noch nicht. Wir bringen sie zu näheren Untersuchungen ins Krankenhaus. Morgen können sie sie dann besuchen." Bevor Curtis noch etwas erwidern konnte drehte sich der Einsatzleiter noch einmal um und sagte eindringlich "morgen".
Ezra nahm Curtis bei Seite und berichtete ihm von dem Lastengleiter.
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #26 am: 11. März 2007, 19:44:09 Uhr »
"Wir müssen sofort Erkundigungen über die Firma und ihre Lastengleiter einleiten" beendete Ezra seinen Bericht, der jedoch merkte, das Curtis überhaupt nicht wie gewohnt bei der Sache war. Seine Augen folgten beständig dem Arzt der Joan untersuchte.
Seufzend drehte sich der alte Marshall zu dem Dienst habenden Notfallarzt um, der gerade dabei war, Joan für den Transport vorzubereiten.
„In welches Krankenhaus wird Joan eingeliefert“ wollte Ezra deswegen wissen.
„In das Metropolitan“ gab der Arzt kurz angebunden zur Antwort, denn seine Patientin erforderte seine komplette Aufmerksamkeit.
Zwar hatte er die Vermutung, dass außer den Prellungen nichts weiter passiert sei, doch wollte er unbedingt eine vollständige Untersuchung durchführen, um sicher zu gehen.

Ezra nickte dankend und drehte sich mit dem Rücken zu der Szene während er nach seinem Visor griff und eine Nummer eingab.
Eine Person erschien auf dem kleinen Bildschirm, und zeigte durch ein Nicken an, das er sein Gegenüber erkannt hatte.
„Joan Randall wurde bei einem vermutlich fingierten Unfall verletzt und wird zum Metropolitan gebracht. Ich ordne hiermit eine Überwachung ihres Zimmers rund um die Uhr an, da mit weiteren Übergriffen zu rechnen ist.“
Ohne eine Reaktion abzuwarten, beendete Ezra das Gespräch in der Sicherheit, das sich sofort ein Team von Agenten in Richtung des Krankenhauses aufmachen würde, und wandte sich wieder Curtis zu.

Curtis war über die schnelle Reaktion des erfahrenen Agenten dankbar, denn er hatte leider keinerlei Möglichkeiten so eine Überwachung anzuordnen.
Zwar half er der Erdregierung so gut es ging, aber er stand immer noch außerhalb jeglicher Befehlsketten.
„Danke Ezra“, doch weiter kam er nicht, da ihm der ältere Mann mit einer Handbewegung das Wort abschnitt.
„Kein Problem, und jetzt sollten wir uns auf die Suche nach „Hensons & Son“ machen. Ich finde, sie sind uns einige Antworten schuldig.“
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #27 am: 14. April 2007, 23:21:35 Uhr »
Die Fahrt zur Firma Henson & Sohn vor den Toren New Yorks dauerte dank Ezras verwegenen Fahrkünsten nicht lang. Er hielt den Wagen in einer versteckt liegenden Parkbucht an und beide sahen auf das eiserne Firmentor hinunter, vor dem in regelmäßigem Abstand Wachposten patroullierten.
Ezra und Curt wechselten einen schnellen Blick.
"Ich habe zwar alle Befugnisse, aber wenn wir beide da hochoffiziell hineinmarschieren, bleibt denen immer noch genügend Vorlauf, wichtige Beweise zur Seite zu schaffen." murmelte Ezra dann.
"Gib mir 10 Minuten." murmelte Curt zurück. "Ich sehe mich zuerst im Hauptgebäude um. Mit diesem Peilsender kannst du mich orten."
Er drückte dem Marshall ein kleines Gerät in die Hand, sprang aus dem Wagen und verschwand in der dichten Hecke vor den Firmenmauern.

Ezra wußte weder wie noch wo Captain Future die Sicherheitssysteme zu umgehen gedachte, doch er vertraute seinem Freund und harrte mit steigender Unruhe in seinem Wagen aus. Auf seinem Peilgerät konnte er verfolgen, dass sich der Captain tatsächlich schon nach kurzer Zeit im Hauptgebäude befand.
"Alter Tausendsassa." grinste der Marshall zufrieden in sich hinein, steckte den Sender ein und steuerte langsam auf das Haupttor zu.
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #28 am: 14. April 2007, 23:41:18 Uhr »
Der leitende Wachposten beäugte Ezra argwöhnisch, lies sich dessen Papiere mehrmals zeigen und telefonierte mit seinen Vorgesetzten. Legte auf, telefonierte erneut.
Ezra zog die Augenbrauen zusammen. Man ließ ihn warten. Zu lange für eine Firma, die nichts zu verbergen hatte...
Schließlich wurde er in das Büro eines leitenden Angestellten geführt.
"Der Chef ist leider nicht im Haus." wurde ihm bedauernd mitgeteilt. "Womit kann ich Ihnen dienen?"

Doch noch bevor Ezra antworten konnte, erschallte durch die Lautsprecher schriller Alarm. "Eindringling im Depot 413! ALARM! Eindringling im Depot 413!..."
'Mist...' fluchte Ezra lautlos.
Der Angestellte sprang wie von einer Tarantel gestochen vom Stuhl. "Entschuldigen Sie, wir haben einen Störfall. Bitte holen Sie sich von unserer Sekretärin einen Termin!"
Er hastete hinaus, ohne Ezra noch weiter zu beachten.

Auf den Gängen herrschte schon ein hektisches Durcheinander. Ezra beobachtete, wie der Angestellte ins Chefzimmer rannte und nach kurzer Zeit mit einer Akte wieder aus der Tür kam. Sich verstohlen umsehend, stürzte er die Gänge hinab ins Kellergeschoss, auf eine ganz bestimmte Eisentür zu.

Ein Blick auf seinen Peilsender ließ Ezra das Blut in den Adern gefrieren. Er hatte angenommen, dass der Captain im Depot 413 entdeckt worden war, doch der Sender bestätigte ihm, dass er sich genau hinter dieser Tür befand!
Ezra blieb keine Zeit für eine Warnung.
Mit angehaltenem Atem verbarg er sich hinter einer Säule, in Erwartung von Schreien und Handgemenge. Doch nichts dergleichen geschah.
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Re: Fortsetzungsgeschichte
« Antwort #29 am: 14. April 2007, 23:53:34 Uhr »
Kurz darauf verließ der Angestellte den Raum wieder, verriegelte ihn elektronisch und hastete davon.
Das Sicherheitssystem war für den geübten Polizisten kein wirkliches Hindernis. Nach kurzer Zeit stand er im Inneren des Raumes und sah sich ratlos um. Er war leer. Und nirgendwo eine Möglichkeit für einen erwachsenen Mann, sich zu verstecken.

"Verdammt, Newton, wo steckst du?!" zischte er.
"Hier oben." erklang eine leicht verzerrte Stimme.
Ezra hob den Kopf, sah jedoch niemanden. Erst als der Captain seine Tarnvorrichtung deaktivierte, sah Ezra ihn eingeklemmt auf einem Liftschrank liegen.
Unwillkürlich mußte der alte Marshall grinsen, senkte den Liftschrank wieder ab und befreite den Captain aus seiner mißlichen Lage. "Deswegen hat er dich also nicht entdeckt... gute Arbeit!"

"Ezra, derjenige, der hier reinkam, hat irgendetwas in diesen Schrank gepackt, bevor er ihn hochgezogen hat. Zieh bitte alle Schubladen nacheinander auf, vielleicht kann ich heraushören, welche er benutzt hat!"
Ezra maß seinen Freund mit leicht verwundertem Blick.
"Während meiner Unsichtbarkeit kann auch ich nichts sehen." erinnerte Captain Future ihn. "Aber ich kann hoffentlich das Geräusch wiedererkennen."
Ezra zog die Schubladen auf und der Captain identifizierte tatsächlich die gesuchte. In Windeseile fotokopierten sie alle enthaltenen Unterlagen, bevor Schritte auf dem Gang zu hören waren.
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