Neueste Beiträge

Seiten: 1 [2] 3 ... 10
11
DAOGA / Baby
« Letzter Beitrag von DAOGA am 12. September 2018, 10:51:08 Uhr »
Der Ausweis von Senior Agent Fox öffnete ihnen den Weg durch die Straßensperre.
Schon auf diese Distanz war ein unheilvoll wirkendes Flackern von jenseits des baumbewachsenen Horizonts zu erkennen, obwohl die Sonne inzwischen aufgegangen war und von einem fast wolkenlosen blauen Himmel lachte. Ein Flackern, das eindeutig nicht von Rettungswägen stammte, da zu unregelmäßig und zu weißlich, manchmal sogar wie ein bodenständiger Blitz bis in den Himmel hinausgreifend, züngelnd, hektisch, unruhig, aber immer am gleichen Ort bleibend.
Ihr Wagen schlich weiter, bis ein Mann in Sheriffsuniform ihnen bedeutete, zu stoppen.
“Weiter geht es nicht, Gentlemen, sorry, außer Sie wollen, daß Ihnen der Motor verreckt und Sie später abgeschleppt warden müssen.” erklärte er wie entschuldigend. Wie die anderen Offiziellen vor Ort war er informiert worden, daß Washington Experten schicken würde, doch daß das so schnell gehen würde, hatte man nicht erwartet.
“Lassen Sie alle elektronischen Geräte hier, Handys, Armbanduhren, Taschenrechner, sonst können Sie die alle hinterher in die Mülltonne werfen. Die Energiestrahlung ist immens, sie zerstört alles was elektrische Schaltkreise hat, wirkt wie ein Mini-EMP. Organischen Lebewesen scheint sie nichts zu tun, jedenfalls konnten unsere Geigerzähler kein gefährliches Maß an Radioaktivität feststellen. Für metallische Implantate würde ich allerdings nicht die Hand ins Feuer legen, also hören Sie lieber auf Ihre Zahnkronen und ziehen sich sofort zurück, falls Sie was spüren sollten. Personen mit Herzschrittmachern sollten sich komplett fernhalten. Ansonsten fragen Sie, wenn Sie was brauchen sollten, wir wurden angewiesen, Ihnen jede mögliche Hilfeleistung zukommen zu lassen.” Er schob seinen Stetson in den Nacken, sein Gesichtsausdruck der gleiche Mix aus ratlos und Faszination wie bei den anderen Personen, an denen die Besucher aus Washington vorbeigekommen waren, denn zumindest einen Blick auf das Objekt aus sicherer Distanz hatte sich niemand verkneifen können.
Fox, Wylie und ein gewisser Tom Richards falteten sich aus der Mietlimousine, die sie von Amarillo aus hierher gebracht hatte. Bis Amarillo hatte Tom den Weg in seiner Drachengestalt per zeitloser Teleportation zurückgelegt, mit seinen zwei Agenten als mutigen Drachenreitern auf dem Sattel, auf diese Weise hatten sie massiv Zeit gespart zwischen dem Anruf über den mutmaßlichen UFO-Absturz, der im frühen Morgen bei der Federal Security Agency eingegangen war, und ihrer Ankunft hier.
“Es ist schräg über die Hügel hier heruntergekommen, hat etliche Bäume und stellenweise die Hügel selbst wegrasiert und ist dann da vorne aufgeschlagen.” deutete Sheriff Mason Hardy mit beiden Händen in die Landschaft, während die Agenten sich gehorsam von allen schadensanfälligen modernen Apparaten entblößten. Tom Richards trug nichts dergleichen bei sich, da sich sein Werkzeug ohnehin nicht mit Elektronik vertrug.
“Hat einen ordentlichen Krater verursacht, und da ist es jetzt, und blitzt und blinkt, als ob es jeden Moment in die Luft fliegen wird. Wir haben schon versucht, die Neugierigen zu verscheuchen, aber hier draußen gibt es nicht gerade viel Abwechslung, und der Absturz hat sich herumgesprochen wie ein Lauffeuer. Während es in der Nacht herunterkam, soll es kurzfristige Störungen gegeben haben, in elektrischen Geräten und Ausfälle in den Stromleitungen in der Umgebung, wie bei einem starken Gewitter. Jetzt passiert nichts mehr, wenn man nicht zu nahe herangeht.”
Da man näher an der Absturzstelle mit Maschinen und Geräten nicht mehr weiterkam, hatten die Einheimischen pragmatisch reagiert und sich mit vierbeinigen Transporten beholfen. Pferde gab es hier auf fast jeder Farm im Umkreis, schließlich befand man sich im texanischen "Panhandle".
Der Braune des Sheriffs war ein paar Meter weiter an einem Baum angeleint und knabberte völlig unberührt von der menschlichen Nervosität ringsum an einem Grasbüschel. Hardy nahm die Zügel, stieg aber nicht auf, das Tier führend marschierte er seinen Gästen voran. Andere Reiter wurden zwischen den Bäumen sichtbar, und sie alle waren bewaffnet und auf das konzentriert, was für die Gäste im Moment noch unsichtbar jenseits einer kleinen Bodenerhebung in einer Senke liegen mußte.
“Wir wissen echt nicht, womit wir es hier zu tun haben. Eine Flugmaschine ist das wohl nicht, keine irdische jedenfalls. Es sieht mehr aus wie ein riesiger, konzentrierter Kugelblitz, obwohl Blitze normalerweise nicht so lange leben, oder? Jedenfalls hat es verdammt viel Saft drauf, so wie es abstrahlt. Und ich habe verdammte Angst, das Ding könnte jeden Moment in die Luft fliegen, denn wenn das passieren sollte - Mann, keine Ahnung, aber schön wird´s vermutlich nicht.” Man sah ihm an, daß er sich nicht wohl in seiner Haut fühlte.
12
DAOGA / Re: Apocalypse: No(w)!
« Letzter Beitrag von DAOGA am 6. September 2018, 13:44:37 Uhr »
Der Ehepaar-Vergleich von vorhin war gar nicht so falsch, wußte das Publikum inzwischen, zwischen diesen beiden schien es gewaltig zu funken, so wie sie einander kindergartenmäßig durch den Kakao zogen. So viel Spaß hatte man in Sitzungen wie dieser ziemlich selten, und ganz besonders angesichts des aktuellen Anlasses.
General Wade thematisierte das auch prompt.
„Lassen Sie sich bitte nicht von unserem lockeren Umgang miteinander täuschen, denn das ist einfach eine Notwendigkeit. Paragraphenreiter mit starrem Weltbild kommen mit jemandem wie ihm nicht klar, die treibt er in kürzester Zeit in den Wahnsinn. Wenn Sie mit ihm umgehen wollen, brauchen Sie Flexibilität und einen gesunden Sinn für Humor und Absurdes. Wie Sie inzwischen selbst gemerkt haben dürften.“
„Ich verstehe,“ lächelte Dharti. „Wie sah die Kompensation Ihrer Regierung für diese Weltrettung aus, wenn ich das fragen darf, Mr. Richards?“
„Das dürfen Sie fragen. Ich bekam den üblichen feuchten Händedruck des Präsidenten plus einer winzigen rechtlichen Kleinigkeit, die mir in einem zukünftigen Einsatz von Nutzen sein könnte, und das war es. Die Reflexhandlung von Regierungen besteht ja immer darin, Orden zu verteilen, aber einen solchen, der angemessen wäre, dürfte ich wegen der Geheimhaltung nie tragen. Und ich mache diesen Job ja nicht gerade, um eine eigene Parade auf dem Times Square zu erhalten. Obwohl mir die zweifellos zustehen würde.“ Frohes Grinsen.
Wade war erwachsen genug, sich einen ebenso passenden wie kindischen Kommentar dazu zu verkneifen, er verdrehte nur andeutungsweise die Augen, was dem im Lesen von Körpersprache erfahrenen Publikum völlig ausreichte. Angeber, brauchte er gar nicht laut zu sagen.
„Wie kamen Sie zur Federal Security Agency?“
„Auch das ist kein Geheimnis. Ein paar von den Männern des Generals bekamen es mit einem übersinnlichen Phänomen zu tun und erwiesen sich als hoffnungslos überfordert. Ich hatte aus einer eigenen Quelle von dem Phänomen erfahren, kam dazu und holte ihre Hintern aus dem Feuer. Als der gute General von meinen Fähigkeiten erfuhr, entschied er, daß jemand wie ich nicht ohne Aufsicht frei herumlaufen darf. Und ich entschied, daß es manchmal ganz nützlich sein kann, in einem Einsatz jemanden dabeizuhaben, der mit einer offiziellen Hundemarke herumwinken kann. Seitdem arbeiten wir zusammen, auf gegenseitiges Gedeih und Verderb, und nicht immer zu seiner reinen Freude.“ Er zwinkerte vielsagend.
„Andere Stellen wie die CIA möchten mich sehr gerne, bekommen mich aber nicht. Und da Sie sicher alle wissen, wie viel Unheil die CIA regelmäßig in anderen Ländern stiftet, dürfen Sie dafür allen Ihren Göttern dankbar sein, denn ich in den Fängen der CIA, das gäbe eine hochgradig giftige Mixtur. Sie dürfen mich nur von der FSA ausleihen, in wohlbegründeten Notfällen und jederzeit mit dem Risiko behaftet, daß das Ergebnis ganz anders aussehen könnte als gedacht, weil ich mit der hirnrissigen Auslandspolitik unseres Landes äußerst selten übereinstimme. Ich habe geschäftliche Kontakte in zu viele Länder, um diesen kontraproduktiven Machenschaften zustimmen zu können. Und das ist auch einer der Gründe, warum ich für die FSA und andere Stellen nur als Berater gelte und nicht als unmittelbar Bevollmächtiger, außer es tritt ein absoluter Notfall ein, so daß meine Befugnisse erweitert werden. Solche Notfälle hatten wir schon und wir werden zweifellos auch in Zukunft wieder welche bekommen. Der Planet Erde ist nun mal ein recht unruhiger Ort, und die Menschheit wird leider nicht friedlicher.“
„Wie wird Ihr Verhältnis zu Ihrer eigenen Regierung in Zukunft aussehen, und umgekehrt?“ fragte Dharti. „Gibt es Veränderungen?“
„Da jede Veränderung, die uns eingefallen wäre, entweder mir nicht gefallen hätte, oder unserer Regierung nicht, oder uns beiden nicht ... bleibt alles so, wie es bisher war. Wir tun beide stillschweigend so, als wäre diese ganze peinliche Angelegenheit nie passiert. Wer Bescheid weiß, der plaudert nicht, und jeden anderen geht es nichts an. Außer Sie alle als Vertreter Ihrer Nationen natürlich, die ein Recht auf die Wahrheit haben. Die volle Wahrheit muß man der Allgemeinheit ja nicht auf die Nase binden, oder? Ich meine, Aliens, um Himmelswillen!“ Er warf dramatisch wie ein Schmierenkomödiant die Arme in die Luft.
„Nein, belassen wir es einfach beim Omega-Code. Verteilen Sie selber ein paar Orden und andere Auszeichnungen an die, die sich im Moment der Krise bewährt haben, die vielleicht ein paar Raketenstarts aus Gründen der Menschlichkeit verhindert haben, statt sie wegen Befehlsverweigerung zu bestrafen, sowas kommt immer gut in der Bevölkerung, und Sie kostet es nicht viel. Aber bitte, sorgen Sie dafür, daß ein echter Omega-Code für zukünftige Zwischenfälle Realität wird. Denn wie ich Ihnen bereits sagte, ich kann nicht dafür garantieren, daß eine Wiederholung des Vorfalls ähnlich glimpflich ablaufen würde. Lassen Sie dem Zufall und den militärischen Automatismen keine Chance mehr.“
Indien und Pakistan hatten beide den größten Teil ihrer Arsenale eingebüßt, da längst schon auf einen kurzfristigen Schlagabtausch gegeneinander vorbereitet, anders als China, das überraschenderweise nicht die Chance genutzt hatte, Russland von hinten, über Sibirien, anzugreifen, es war nach einem ersten überhasteten Fehlstart, der nur den Silo zerstört hatte, tatenlos geblieben - abwartend, wer oder was nach dem ersten Duell noch übrigbleiben würde, wahrscheinlich ganz simpel um das karge chinesische Arsenal nicht an bereits zerstörte Ziele zu verschwenden. Die Hauptfluglinie der Atomgeschosse wäre wie in Zeiten des Kalten Krieges die Route zwischen USA und Russland gewesen, mit Europa als Mit-Leidtragendem, wenn sich anschließend der Fallout von beiden Seiten rings um die nördliche Halbkugel der Erde verbreitete.
„Wie ist Ihr Familienstand, wenn ich das fragen darf, Mr. Richards?“ fragte der Inder tapfer weiter, um das Recht der Rede nicht abgeben zu müssen.
„Ich war schon mal verheiratet, aber im Moment bin ich Single. Was allerdings nicht heißt, daß Sie jetzt versuchen sollen, mir jemand aus Ihrer Verwandtschaft anzudrehen.“ (Grinsen.) „Eine Ehefrau von mir muß viel durchstehen und sollte deshalb sehr robust an Leib und Seele gebaut sein. Ich überlasse es dem Schicksal, ob es mir irgendwann wieder etwas passendes entgegenweht, ich suche im Moment nicht aktiv nach einer zukünftigen First Lady meines bescheidenen Heimes.“
„Wohnen Sie allein?“
Jetzt hätte selbst Tom am liebsten die Augen verdreht. Er wußte längst, daß die ausländischen Agenten, die wahlweise mit ihm ein Wörtchen reden oder ihn umbringen wollten, bald vor seiner Haustür Schlange stehen - und der Hausbelegschaft viel Vergnügen bereiten würden beim Abfangen. Aber, wenn er das nicht gewollt hätte, wäre er gar nicht erst hergekommen, denn etwas Spaß mußte selbstverständlich sein.
Die Antwort delegierte er großzügig an Wade weiter.
„Keineswegs. Er hält Hof wie ein Großfürst.“ antwortete der General amüsiert.
„Er ist reich genug dafür. Aber er braucht Leute um sich herum, um, Zitat von einem meiner Männer, seinen Gottkomplex unter Kontrolle zu halten. Die Leute müssen ihn immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, wenn sein Kopf mal wieder über den Wolken schwebt. Wenn er allein oder nur mit einem alten Butler Alfred oder einem Igor als Gesellschaft in einer Festung der Einsamkeit zusammenleben müßte, würde er ungenießbar, und das ist bei einem Mann mit seinen Fähigkeiten gleichbedeutend mit gemeingefährlich. Zitat Ende.“
Da er wußte, daß diese Worte die reine Wahrheit waren und nichts anderes, hatte er keine Mühe damit, sich hier ein Schmunzeln zu verkneifen.
„In klaren Worten ausgedrückt, er braucht einen Trupp erfahrene Irrenhauswärter, die mit seinem Wahn klarkommen, und die hatte er sich schon angeschafft, bevor ich von ihm erfuhr. Meine Leute sind nur eine neu hinzugekommene Ergänzung. Wenn er will oder es für nötig hält, könnte er mühelos eine ganze Armee auf die Beine stellen. Ob es uns allen schmeckt oder nicht, er ist ein Machtfaktor. Allerdings einer, der bis jetzt erfolgreich unter dem Teppich blieb, und auch in Zukunft dort bleiben sollte, wo er hingehört. An uns, an meiner Regierung wird es nicht liegen. Jetzt liegt es an Ihnen, meine Damen und Herren, was Sie mit Ihrem neu gewonnenen Wissen anfangen. Wenn ich jetzt Gegenfragen stellen darf, Ladies und Gentlemen: wie werden Sie handeln? Was kann ich meinem Präsidenten von hier mitnehmen. Mr. Dharti?“
13
FanFiction / Re: Kleine Herausforderung gefällig?
« Letzter Beitrag von Freaky T am 3. September 2018, 10:47:06 Uhr »
Gucken will👀
14
FanFiction / Re: Second Chance
« Letzter Beitrag von Mooncat am 2. September 2018, 22:54:04 Uhr »
Die Steuerungsanlage meldet Joan, dass alle Zuschauer eingetroffenen sind und ihre Identität entsprechend ihrer Anmeldung bestätigt werden konnte.  Nun überprüft sie noch einmal alle anderen Anwesenden. Ist jeder dort, wo er oder sie sein sollte? Ja, nur … wo ist Jara?
„Hinter Dir, Joan.“ hört sie da ihre Stimme und dreht sich um.
„Jara, alles in Ordnung?“ fragt sie besorgt.
„Ja, ich denke innerhalb des Gebäudes droht keine Gefahre mehr.“ hört sie Jara sagen.

In diesem Moment meldet sich Michelle: „Hallo Joannie! Oh! Wen hast Du denn da bei Dir... Jedenfalls hier ist alles ok. Dein Liebster hatte da ein paar Bedenken was das VIP-Parkdeck betrifft, aber wir haben alles kontrolliert – und ich meine wirklich ALLES – und NICHTS gefunden. Aber der Captain bleibt jetzt hier und passt persönlich auf dass Dir“ und in diesem Moment zwinkert sie Joan zu „Ähm...dass der Show nichts passiert. Toi toi toi Jara! Ich muss hier jetzt weitermachen. Melde mich wieder Joan!“ ist von Michelle zu hören bevor sie die Kommunikation erst einmal beendet.

Joan sieht wie Jara schmunzelt. Dann sagt Jara: „Ja, man kann nie genug wachsam sein.“
Joan grinst: „Das hat man uns schon während unsere Ausbildung an der Akademie immer wieder eingebläut. Und was sagt Deine empathische Antenne?“
„Alles ok, scheint mir. Dein Captain Future ist wirklich besorgt. Und Stanford ist ein wenig durch den Wind. So kleinlaut habe ich ihn noch nie erlebt. Was hast Du denn mit dem angestellt? Ich brauche ihn dringend nach der Show um die Pressemeute zu füttern! “ fragt Jara.
„Och, ich habe ihm nachgewiesen dass er sich die Spybugs hat unterschieben lassen. Janis hat herausgefunden dass er sich diese bei der Party eingehandelt hat. Er war kurz auf der Toilette, aber anscheinend nicht allein. Janis hat die Fahnung nach einem jungen Marsianer eingeleitet“ erklärt Joan.
„Ich glaube wir brauchen eine neue Definition von Safer Sex ...“ murmelt Jara.
Joan lacht.
„Kennst Du Lan Tark?“ fragt Joan.
„Ja, er ist mir ein paar mal begegnet als BCB seine Raumschiffproduktion übernommen hat. Wieso?“ antwortet Jara während Joan aufmerksam ihre Reaktion studiert.
„Erkläre ich Dir nach der Show“ antwortet Joan knapp.
„Mir ist aber eines aufgefallen. Außerhalb, in der Zufahrtsstraße zur Halle, da sind einige Humanoide, es ist Hass... “ beginnt Jara.
„Stimmt, Deine Antennen sind ausgezeichnet. Dort demonstriert eine kleine Gruppe von fundamentalistischen Erdbewohnern die am liebsten alle Nicht-Menschen sofort von der Erde jagen würden wenn sie könnten. Mathey beobachtet sie und genügend Einsatzkräfte sind in Bereitschaft falls dort etwas anderes passiert als friedliche Meinungsäußerung. Lenar bewacht Hilblom und meine Kollegen zusammen mit dem lyrianische Geheimdienst jeden Ein- und Ausgang dieses Gebäudes. - Vergiss das alles, Du kannst Dich auf uns verlassen. Du weißt, ich bin die ganze Zeit hier und überwache alles … und im Notfall ist da immer noch  Curtis“ sagt Joan „Konzentriere Dich ganz auf Deinen großen Auftritt.“





Zehn Minuten später ertönt eine Art Gong, dass Licht in der Halle wechselt und wird dunkler und die Zuschauer verstummen langsam. Zuerst startet ein kleiner Film – es wird vor Drogenkonsum und insbesondere der „Stardust“-Drogen gewarnt. Kurz wird Mira Hilbloms früher Tod erwähnt und am Ende strahlt ein einzelner Scheinwerfer auf den leeren Sitzplatz mit der Mondaster. Lenar sieht wie Richard Hilblom Tränen über die fahlen Wangen laufen. Dann scheint sich die Halle in ein großen Raumschiffcockpit zu verwandeln....
15
FanFiction / Re: Kleine Herausforderung gefällig?
« Letzter Beitrag von Iek am 2. September 2018, 18:01:29 Uhr »
Versteckter Text  :)
16
Romane und Edmond Hamilton / Re: Allen Steele - Avengers of the Moon
« Letzter Beitrag von Tachioniumfinder am 31. August 2018, 23:43:14 Uhr »
Claudrick, Deine Übersetzung war so super - ich fürchte, dass eine "professionelle" Übersetzung an der ein oder anderen Stelle vielleicht sogar etwas lieblos erscheinen wird. Bin jedenfalls auch sehr gespannt......

Jedenfalls nochmals lieben Dank dafür. Wie mir damals Pascal vom französischen Forum schrieb, haben die francophonen Fans überwiegend einfach abgewartet, bis die Übersetzung vorhanden war, da hat sich keiner die Mühe gemacht, das ganze Buch (immer noch:  :o) vorab zu übersetzen......

Ein schönes Wochenende wünscht
Tachi
17
Romane und Edmond Hamilton / Re: Allen Steele - Avengers of the Moon
« Letzter Beitrag von claudrick am 31. August 2018, 22:58:43 Uhr »
Ist schon vorbestellt.  :D
Bin besonders gespannt darauf, meine Übersetzung mit der professionellen zu vergleichen.

LG

claudrick
18
FanFiction / Re: Second Chance
« Letzter Beitrag von Mooncat am 29. August 2018, 22:27:08 Uhr »
Die Aufwärmübungen und die letzten gemeinsamen Absprachen mit den Tänzerinnen sind beendet. Sheila hatte alle angeblich glücksbringenden Rituale von Bühnenkünstlern von Erde und Lyrian und noch einige weitere, von denen Jara vorher noch nie gehört hatte, durchgeführt. Jara hatte Sheila gewähren lassen, auch wenn sie normalerweise nichts von solchem Aberglauben hält. Es ist die positive Wirkung auf die Gruppe, an die Jara glaubt.
Jara spürt die prickelnde, positiv erwartungsfrohe Aufregung aller, die ihre eigene noch beflügelt. Sie spürt wie ihre Wangen warm sind. Dann fühlt sie auch die Zuschauer, die langsam in die Halle strömen und sie fühlt eine weitere Welle von Gefühlen auf sich einströmen.
Wie auch bisher bei den Problem sucht sie eine stille Ecke. Einige Bewegungen mit geschlossenen Augen und dann äußerer absoluter Stillstand, dass ist es was man äußerlich bei der Ban-Lee-Übung erkennen kann, denn das meiste geschieht innerlich. Eine der klassischen Übungen für Empathen zur inneren Konzentration, die dabei hilft nicht in der Flut der Gefühle all der Menschen unter zu gehen. Als Jara die Übung beendet hat fühlt sie sich sehr ruhig, fokussiert und bereit. Bereit für den Moment, denn sie bereits als kleines Kind herbeigesehnt hatte.

Aber auch bereit für das, was auch noch wichtig ist. Sie berührt einen kleinen Punkt auf ihrem Arm und ein virtueller kleiner Bildschirm erscheint. Sie wird mit Archam auf der "Imagination" verbunden, auch wenn nur über Textkommunikation, wobei niemand außer ihnen beiden den wahren Inhalt der  Meldungen verstehen würde. Archam informiert Jara über den Stand der Aktivitäten des Lyranischen Geheimdienstes: Sie hatten einen Verdächtigen gefasst und verhört. Anscheinend war aber nicht Jara das Ziel, sondern Lan Tark, der ehemalige Raumschiffproduzent.  Doch bevor sie noch genau in Erfahrung bringen konnten, wie wo und wann der Anschlag erfolgen würde, hatte bereits Captain Future ihn erfolgreich vereitelt. Nach Lage der Dinge vermuten sie, dass es die Aktion eines Einzelnen ist. Und leider hatte sich der Verdächtige in einem unbeobachteten Moment selber getötet. Ezra Gurneys Team war nicht sonderlich optimistisch brauchbare Spuren am Tatort zu finden. Somit scheint es so dass es eine Sackgasse ist. Jara ist darüber enttäuscht, aber dann scherzt sie: „Eins von Zwei – sofern alles heute Abend klappt – ist doch eine gute Quote für einen Tag. Bitte lassen Sie dem Irdischen Geheimdienst alle Informationen zukommen die sie von und über den Verdächtigen in Erfahrung gebracht haben. Ich weiß Sie mögen das nicht sonderlich, aber es ist wichtig!“
Dann beendet Jara die Kommunikation und konzentriert sich auf das Publikum, dass sich bereits vollständig in der Halle oder im VIP-Vorraum befindet. Jara versucht sie als Gruppe wahrzunehmen, so wie die Töne der einzelne Instrumente eines Orchesters sich zu einem Klangteppich vereinen, den wir als Lied wahrnehmen. Jara versucht nun negative Gefühle sozusagen wie Misstöne aus dem Lied herauszuhören, auch dies eine Methode der lyrianischen Empathen. Zwei Dinge fallen ihr dabei auf. Das Eine ist das Captain Future in der Nähe ist.
19
FanFiction / Re: Duell
« Letzter Beitrag von Freaky T am 28. August 2018, 14:46:08 Uhr »
Hi,
Ist diese großartige Geschichte weiter geschrieben worden? Wäre super wenn man den Rest auch noch lesen könnte :o

Liebe Grüße
Freaky T
20
FanFiction / Re: Second Chance
« Letzter Beitrag von Mooncat am 27. August 2018, 23:30:01 Uhr »
Joan zoomed in den Hintergrund des VIP-Parkdecks, dass sich schon fast zur Hälfte gefüllt hat. Sie hat einige Bewegungen dort erkannt. Doch der Überwachungscomputer zeigt grün – ein Zeichen, dass sich nur bekannte Personen mit Sicherheitsfreigabe dort aufhalten. Ihrem Instinkt oder vielleicht eher ihrer Neugierde folgend zoomed sie weiter auf die Personen. Sie scheinen das Parkdeck nach etwas abzusuchen. Im selben Moment, in dem sie zwei der Personen erkennt, zeigt der Computer bereits alle Namen der Beteiligten an – ihre Kollegin Michelle, Curtis Newton, Otho und ein Joan zunächst unbekannt erscheinenender Name – Alexander Mikesch.

„Was zur Hölle macht Curtis hier?“ fährt es Joan durch den Kopf. Einerseits entlockt es ihr wieder diese gewissen Lächeln, andererseits weiß sie nicht so recht was sie davon halten soll.

Und gleichzeitig klingelt da etwas in ihrem Kopf bei dem Namen Mikesch. Sie berührt den imaginären Touchscreen an der Stelle, an der sein Name angegeben wird. „Ehemaliger Mitarbeiter der Weltraumpolizei, pensioniert, aktuell freiwilliger Kundschafter“ wird angezeigt und nach einer  weiteren Fingerberührung „Freigabe durch Marschal Ezra Gurney“.
„Kundschafter - so so. Also einer von Ezras speziellen Freunden“  denkt sich Joan. „Was verdammt noch mal treiben die da und wieso informiert mich keiner?“

„Michelle, was geht da bei Euch vor?“ fragt Joan daraufhin, nachdem sie den Kontakt mit dem nächsten Fingertippen hergestellt hat. „Und wieso ist Curtis hier?“

Doch bevor sie eine Antwort erhalten kann, hört sie Ezras Stimme: "Michelle und die anderen haben draußen alles im Griff, Joan, glaub mir! Konzentriere Dich bitte auf den inneren Hallenbereich. Wir informieren Dich schon wenn wir glauben das es relevant ist".
"Ezra, wieso..." beginnt Joan, verkneift sich dann aber den weiteren Teil und antwortet nur: "Ok, wird gemacht." Auch wenn es jetzt nicht wirklich nach "Alles im Griff" aussieht, denkt Joan bei sich. "Michelle, sag Curtis Schöne Grüße von mir. Ganz in Schwarz steht ihm gut."- DAS konnte sie sich jetzt nicht verkneifen...
Seiten: 1 [2] 3 ... 10