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Serie und Comics / Re: Captain Future Theme - Versionen bei You Tube
« Letzter Beitrag von Mooncat am 24. Mai 2019, 22:49:21 Uhr »
"Neue "Vertonung""  [goodjob]
Zitat
Captain Future Retro Cut Concept-Art Trailer
https://youtu.be/cnytiHBHhAE


???
Zitat
nDee "Captain Future" https://www.youtube.com/watch?v=wLTK3f5gegw
???



Zitat
Captain Future - German Credits (RTL Nitro HD)  https://youtu.be/ZhatqitGpwA


[musicnote]
Zitat
Captain Future (Noten) https://www.youtube.com/watch?v=AhzQlaLnjp8
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DAOGA / Re: CF der Film - Version 2772
« Letzter Beitrag von DAOGA am 20. Mai 2019, 17:34:16 Uhr »
Eine Überschrift, als holographische Projektion schwebend, erschien: 20 Jahre später.
 
Ein offenes Mondfahrzeug samt Anhänger, auf dem Felsbrocken lagen, näherte sich dem Eingang der Basis, der sich seit dem offiziellen Einzug des Ehepaars Newton nicht mehr verändert zu haben schien. Vom Raumschiff von damals und den zahlreichen Transportspinnen und herumstehenden Geräten und Gefäßen war nichts mehr zu sehen, der Umkreis um den Eingang war wie leergefegt, nichts als ebener, kahler, ewig unfruchtbarer Mondfelsen, auf den völlig ungefiltert das grelle Licht der Sonne knallte. 
Sie spiegelte sich auch intensiv auf der abgedunkelten Helmscheibe des Fahrzeugführers, so daß sein Gesicht nicht zu sehen war, als er das Mondfahrzeug abbremste und langsam durch das aufgeglittene Tor steuerte. War es der ältere Roger Newton? Oder jemand anderer? Der Zuschauer sollte im Moment noch im Dunkeln gehalten werden.
Mehrere Schleusen durchfuhr das Fahrzeug, immer nur eine der Drucktüren öffnete sich, um den Luftverlust zu minimieren. Entsprechend langsam rollte der Mondrover. Endlich parkte er in einer Verbreiterung des Ganges, die wohl  speziell zu diesem Zweck geschaffen worden war. Die Wände waren kahl und glatt aber uneben, wie frisch aus dem rohen Gestein herausgeschmolzen, man hatte sie lediglich weiß gestrichen, um die Leuchtkraft der Lampen an der Decke zu verstärken. Offenliegende Energiekabel zogen sich entlang Wände und Decke, eingelassen in rinnenartige Vertiefungen zum Schutz vor Beschädigungen. Sie aus ästhetischen oder anderen Gründen extra abzudecken hatte man als überflüssig empfunden, denn so waren sie für Reparaturen leichter zugänglich.
Der Mann im Raumanzug kletterte von seiner Zugmaschine herunter und begann mit langsamen und bedächtigen Bewegungen seinen Helm abzunehmen. Die Geräusche, die er und sein Fahrzeug seit Einfahrt in den Tunnel verursachten bewiesen, daß der Tunnel luftgefüllt war - denn solange die Handlung „draußen“ stattgefunden hatte, war kein Laut zu vernehmen gewesen. Vakuum, klar, ergo keine Geräusche.
Der Helm kam herunter, die Person endlich im Profil zu erkennen -

... und das war der Moment, an dem die drei Zuschauer gleichzeitig vor Lachen losbrüllten,
denn da Frans für die Aufnahmen noch nicht zur Verfügung gestanden hatte,
hatten die Witzbolde der Hammer-Werft einfach den Kopf der Zeichentrickfigur in die Realaufnahme des Raumanzugs einkopiert.

Das Vergnügen steigerte sich noch, als die Figur sich fast wie irritiert, den Zuschauern zuzuwenden schien.
Denn in der telepathisch gesteuerten Total-Surround-Umgebung hatten sie den Eindruck, tatsächlich leibhaftig in diesem beinahe leeren Gang zu stehen, zusammen mit „Captain Future“, Anzug echt, Kopf aus Strichen und Farbe komponiert, samt dem legendären „Wanderscheitel“.  ;D

Und dann hörte Frans plötzlich auf zu lachen.
 
Denn er hatte das innige, irrsinnige? Gefühl, daß diese gezeichnete, animierte, und somit überhaupt nicht reale Figur, hinter der nicht einmal ein echter Schauspieler im Motion-Capture-Anzug gesteckt hatte, speziell ihn anblickte.
Signy und Siwa wurden ignoriert, allein auf Frans konzentrierten sich die Augen, die irgendwann, vor vielen hundert Jahren, ein japanischer Zeichner des Filmproduzenten Toei mit Farbe auf ein Stück Plastikfolie gemalt hatte.

Aber hinter diesen Augen war kein leerer Raum, wie es hätte sein müssen.

Da war etwas. Wissen, Intelligenz, Humor, Zielstrebigkeit, aber auch Trauer, Verlust und Verbissenheit -
war es real, oder projizierte Frans gerade sich selbst in sein Gegenüber, seine zukünftige Rolle, hinein?
 
Keiner der beiden bewegte sich, Frans nicht, und auch nicht „Captain Future“.
Und doch hatte Frans das Gefühl, gerade etwas überreicht zu bekommen.
Eine Staffel, nein, die prometheische Flamme der Hoffnung, des Wissens und des Fortschritts in einer unsichtbaren olympischen Fackel,
 
ewig weitergetragen, weitergegeben, wenn ein Träger nicht mehr konnte, an einen neuen, würdigen Träger, der dieser Verantwortung gerecht werden konnte,

Vertreter einer neuen Zeit, einer neuen Generation, die dort weitermachen würde, wo die Generation vor ihr zum Stillstand gekommen oder gescheitert war,
 
immer mit dem Ziel, mit der Flamme einen Großbrand zu entfachen, wenn die Zeit und Notwendigkeit dafür gekommen war, völlig unerheblich des Trägers, seiner Rasse, Geschlecht, seines Alters,
oder auch nur der unwichtigen Kleinigkeit, ob er überhaupt real, ein lebender Mensch war oder etwas ganz anderes ...

standhaft kämpfte Frans gegen den intensiven Wunsch an, vor „Captain Future“ zu salutieren, wie der Held in einem Kriegsfilm vor seinem inspirierenden Vorbild oder General.

War er würdig? Auf keinen Fall.
Einer Phantasiefigur, die in einer Reihe stand mit Superman, Sherlock Holmes oder Micky Maus im Gedächtnis der Menschheit als beinahe unsterbliches und sehr einflußreiches Mem, konnte schließlich keine reale, lebende Person das Wasser reichen.
 
Aber er war auserwählt worden, das wußte er jetzt.
Die Fackel war an ihn weitergereicht worden, als lebendige und deshalb chronisch fehleranfällige Person, und er mußte das beste daraus machen, solange er konnte.

Der Zeichentrick-Captain schien die Mundwinkel leicht zu einem Lächeln zu verziehen und Frans zuzunicken, und dann -

zerbröckelte er. Wie in einem Horrorfilm, oder wie in einem sehr lebhaften Alptraum.

Die ganze Umgebung, der kahle Höhlengang samt Mondfahrzeug, zerbröckelte und zerfiel rings um Frans, Siwa und Signy herum, und hinter den sich auflösenden immateriellen Filmbröseln tauchte das reale Cockpit der Hammer-SyMOr auf, in dem automatisch die Beleuchtung wieder hochfuhr.
Die telepathische Illusion war zu Ende, der Laptop hatte den gesamten Test-Filmschnipsel bis zum (vorläufigen!) Ende abgespielt.

Frans blinzelte, blinzelte noch einmal. Er stand hier, in diesem Cockpit.
In dem alles voll funktionstüchtig war, ein echtes Cockpit, das so echt war, daß es einem echten Captain Future angemessen gewesen wäre. Und das Teil eines Raumschiffs war, das genauso real war und dafür erschaffen, geflogen und benutzt zu werden mit allen Möglichkeiten, die es besaß, und das waren viel mehr als Frans auch nur ahnen konnte.
 
Erst jetzt begriff er all das so richtig, war bisher völlig unbewußt und vielleicht zum psychischen Selbstschutz davon ausgegangen, sich einfach in einer besonders aufwendigen Filmkulisse zu bewegen.
Denn, Zeitreise über mehr als siebenhundert Jahre hinweg und Flüge durchs Weltall, ein Aufenthalt auf einem fernen Planeten, in einem lebendigen Raumschiff, wie sollte ein einfacher Mensch der Erde des 20. Jahrhunderts das wirklich, vollständig, begreifen?
Frans fühlte sich, als wäre er soeben aus einem Traum aufgewacht und endgültig auf dem harten Boden der Realität aufgeschlagen.
Sicherheitshalber kniff er sich, und zuckte wegen dem Schmerz zusammen. Ja, es war real. Das alles war real.
Der Film, das Cockpit, er und die anderen, die bei ihm waren. Er tastete nach der Lehne des Pilotensitzes, neben dem er stand, und fühlte kaltes Metall und wärmeren, festen Kunststoff und den Boden unter seinen Füßen, atmete die wohlriechende Waldluft, die so typisch für die HammerSyMOrs war, und sah die stillstehende Metallstatue, die sein „Grag“ sein sollte.
Alles war echt, alles absolut real.
 
Und die Möglichkeiten an diesem Ende der Zeit ... waren unendlich.

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Offtopic / Small-Talk / Re: Sommersonnenwend- CF Treffen
« Letzter Beitrag von Mooncat am 20. Mai 2019, 00:05:37 Uhr »
Hallo zusammen!

CF-Treffen 2019 +++ CF-Treffen 2019 +++ CF-Treffen 2019 +++ CF-Treffen 2019 +++CF-Treffen 2019 +++ CF-Treffen 2019 +++ CF-Treffen 2019 +++ CF-Treffen 2019 +++

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Dieses Jahr bietet Amanda uns den Ort für unser Treffen - München, Perlacher Forst.  [hello]

Datum: 9.-11. August 2019

Für Nicht-Münchner kann eine günstige Übernachtung im Zollwohnheim direkt um die Ecke von Amandas Wohnung gebucht werden. Ein niegel-nagel-neuer Supergrill und eine ebensolche Kaffeemaschine warten auf unsere Begutachtung. Und natürlich viel CF... [beer] [knuddeln]

Anmeldung bei Amanda direkt, wer ihre Mailadresse braucht bitte PM an mich  :)

Bis dann  [jump] [jump] [jump] [jump] Mooncat


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DAOGA / Re: CF der Film - Version 2772
« Letzter Beitrag von DAOGA am 13. Mai 2019, 14:51:52 Uhr »
Denn zwischenzeitlich waren rings um die erste Raketenspinne weitere gelandet, einige mit weiterem Nano-Schleim an Bord, der der im Tunnel arbeitenden Vorhut nachfolgte und sie verstärkte, so weit wie ihre Stromleitungen von der Oberfläche reichten (und da waren etliche Kilometer des dünnen Drahtes auf den Spulen), andere Raketen dagegen brachten anders programmierte Nanoroboter samt einer Batterie von großen, leeren Gefäßen, in denen das, was diese Roboter chemisch-mechanisch aus dem Mondstaub herauslösten, sortenrein gesammelt wurde.
„Sauerstoff, Wasser, Stickstoff, anorganische Kohlenstoffverbindungen, Metalle, Silikate ... alles was wir in der einen oder anderen Form für die Mondbasis brauchen werden. Bis unser Schiff auf dem Mond ankommt, ist der noch luftleere Rohbau im Untergrund schon fertig.“
(Hier war in der filmischen Überblendung eine schematische Darstellung der kompletten ersten Basis zu sehen, wie die Nanoroboter sie aus dem Mondgestein herausfraßen, tief genug unter der Oberfläche, um einen guten Schutz vor Mikrometeoriten und Strahlung zu gewährleisten.)
„Aus den Silikaten in Verbindung mit Polymeren läßt sich in energiesparender Dünnschmelztechnik beinahe unzerstörbares Glassit fertigen, aus dem die Drucktüren und Fenster entstehen werden. Die Maschinen, die wir für all das brauchen werden, sind alle bereits vorhanden oder erhältlich, wir müssen sie nur an lunare Verhältnisse anpassen und vorausschicken.
Algen- und Pflanzenkulturen für die Nahrungsgewinnung. Auf jeden Fall unsere Nanomaschinchen, die synthetisches Fleisch herstellen. Ohne Elaines fabelhafte Burger mit Zwiebeln möchte ich nämlich nicht auf dem Mond leben müssen ... und wir brauchen für wirklich alles und für jeden Zweck molekulare Mustervorlagen für unsere Nanobots, egal ob Türdichtungen, elektrische Anlagen oder Lufterneuerungsgeräte.
Die grobe, gefährliche und Schwerarbeit wird natürlich G.R.A.G. übernehmen. Ich überlege übrigens, für unsere Reise mehr G.R.A.G.s herzustellen, zumindest am Anfang wird es genug Arbeit für zehn von seiner Sorte geben. Viktor wird begeistert sein, wenn ich mich endlich dazu breitschlagen lasse, er belagert uns schon lange genug deswegen. Da wir ihm keinen einzigen hierlassen werden, ist das kein Risiko, und neu anlernen müssen wir die zusätzlichen Exemplare auch nicht, wir kopieren einfach die Inhalte des Elektronengehirns von G.R.A.G. auf die anderen Roboter. Wenn wir sie zu einer einzigen Einheit verlinken, weiß jeder, was der andere gelernt hat oder gerade tut, auf diese Weise können sie viel effektiver handeln.“
„Also tun wir genau das, was Viktor und seine Geldgeber von uns wollten, nur zum eigenen Vorteil. Der Zweck heiligt die Mittel, nicht wahr?“ raspelte Simon, diesmal mit deutlich erheitert wirkenden Unterton.
„Läßt sich leider nicht vermeiden. Verluste auf dem Transportweg wird es sicher geben, deshalb müssen wir von allem lieber ein paar Exemplare mehr losschicken. Aber wenn alles so läuft wie geplant, werden wir nicht allzu lange im Raumschiff kampieren müssen.“
Und hier war in der Überblendung zu sehen, wie Roger, im Raumanzug, im Überschwang der Gefühle über den erfolgreich abgeschlossenen Ausbau samt Sicherheitstests seine hochschwangere Frau Elaine, ebenfalls im Raumanzug, in die Höhe hob, dank Mondschwerkraft selbst mit den Zusatzgewichten der Anzüge kein schwieriges Unterfangen, und sie über die „Schwelle“ der äußersten Schleusentür trug.
Wie er es schon einmal einige Jahre zuvor, nur ohne Raumanzüge, am Tag ihrer Hochzeit getan hatte.
Der Eingangsbereich war inzwischen, wohl erneut über die Mikroroboter, deutlich vergrößert und verbreitert worden, im Vergleich zum ursprünglichen zwei-Meter-Tunnel, dafür jedoch als Sichtschutz nach oben mit einem scheinbar natürlich gewachsenen brettebenen Felsdach abgeschirmt.
Damit endete die Überblendung. Die Umsiedlung hatte wie geplant stattgefunden, das Bild des irdischen Waldes samt Raketenwagen verschwand, Konzentration jetzt allein auf die weiteren Geschehen auf dem Mond.
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DAOGA / Re: CF der Film - Version 2772
« Letzter Beitrag von DAOGA am 9. Mai 2019, 17:51:09 Uhr »
Etwas seltsames geschah. Denn während Roger Newton seine Pläne, wie sich ihr Verschwinden am besten kaschieren ließ und wie er sich den Aufbau einer heimlichen Zuflucht auf dem Mond ausmalte, weiter laut ausführte, waren Bilder der einzelnen Etappen zu sehen, irgendwie zeitgleich oder neben der Szene mit dem Auto auf dem Waldweg.
Wie auch immer das ging, die beiden Ebenen liefen zeitgleich ab, ohne sich gegenseitig zu überlagern, mit Roger Newtons Worten wie erläuternde Kommentare aus  dem Off.
Als Roger Newton von der Absturzstelle sprach, war sie zu sehen, in felsigem Gelände in einer unzugänglichen Bergregion, von den weitverteilten Trümmern kaum eines größer geblieben als eine Aktentasche, weil die abgestürzte Testmaschine sich anscheinend mit der Nase voran direkt in die Bergflanke gebohrt hatte, und bis die alarmierten Retter endlich bis dorthin vordrangen, hatte das regnerische Wetter die meisten Brände in den Trümmern gelöscht. 
Schon in den Wochen vorher war eine regelrechte Perlenkette an kleinen Transportraketen, unsichtbar für menschliche Beobachter genauso wie für Radar und andere elektronische Überwachungsanlagen, in Richtung Mond gestartet. Eine nach der anderen, von unterschiedlichen Startplätzen aus, einige unter dem Sichtschutz angemeldeter Starts, andere heimlich oder von vermeintlichen Weltraumfreaks privat und mit wohlwollender Duldung der offiziellen Raumfahrtbehörden gestartet. Doch kaum waren diese „Spielzeugraketen“ mit ausgebrannten Triebwerksstufen der Reichweite der erd- oder orbitalgestützten Überwachungsgeräte entkommen, hatten sie unbemerkt, mit Hilfe primitivster gasbetriebener Antriebe, die keine auffälligen Hitzesignaturen erzeugten, einen Kurs in Richtung des Erdtrabanten aufgenommen. 
Die allererste Rakete, die viele Tage später wegen des langen, langsamen und deshalb von keiner offiziellen Weltraumüberwachung bemerkten Anfluges programmgemäß an einer geeigneten Stelle des Kraters Tycho landete, war nicht sehr viel mehr als eine spärliche Hülle, nachdem sie kurz vor Landung ihre letzten Treibstoffbehälter abgeworfen hatte und lediglich mit Hilfe von druckluftgefüllten Düsen auf der Mondoberfläche aufsetzte.
Gleich danach klappte diese Hülle ringsum auf und in Segmenten auseinander, und zeigte auf ihrer anderen Seite nach Muster eines Wendemantels eine Beschichtung aus energiesammelnden Solarzellen.
Unter dieser Hülle steckte eine seltsame, spinnenbeinige Konstruktion, nicht unähnlich den allerersten Mondlandefähren, die vor vielen Jahren an anderen Stellen des Mondes aufgesetzt hatten, doch diese trug weder menschliches Leben an Bord, noch blieb sie untätig stehen wo sie gelandet war.
Denn kaum hatte sie Bodenkontakt, aktivierte sich das Programm, das ihr elektronisches Gehirn in sich trug. Ein versiegeltes rundes Gefäß in ihrer metallenen Leibesmitte öffnete sich, und eine honigzähe, graue Substanz folgte der geringen Mondschwerkraft und tropfte langsam nach unten, auf die staubige Felsoberfläche. Kaum berührte diese Substanz den Boden, begann eine Reaktion, wie Säure begann sich das graue Zeug in den Fels hineinzufressen.
Doch die Reaktion kam nicht bald wieder zu einem Ende, wie die beschränkte Menge des grauen Zeugs, etwa hundert Liter, zu suggerieren versuchte. Ein rundes Loch entstand in der Mondoberfläche, etwa zwei Meter im Durchmesser, genau unter den Spinnenbeinen des mechanischen Gefäßes, und es vertiefte sich langsam aber ständig weiter, bis auf etwa zwei Meter.
Danach schien die löcherschaffende „Flüssigkeit“ keine Lust mehr zu haben, der geringen Mondschwerkraft völlig zu folgen, denn sie fraß sich zwar weiter in die Tiefe, jedoch in einem flacheren Winkel, als wäre sie auf eine undurchdringliche, leicht abschüssig in die Tiefe des Felsens führende Gesteinsschicht gestoßen. Was jetzt entstand, war kein senkrechter Schacht mehr, sondern ein Tunnel. Der kerzengerade weiter in den Felsen hinein wuchs, sehr langsam aber stetig, und überall wo der für den Anfang vorgesehene Durchmesser von zwei Metern für den Tunnel erreicht wurde, zog die graue Masse dünne Metallfädchen am festgebliebenen Felsrand hinter sich her, Drähte, die zurück zur „Spinne“ und der sonnenkollektorbestückten umgedrehten Hülle der Landerakete führten und von dort Energie zuführten.
Die graue Masse bestand nämlich nicht aus Säure oder anderer Flüssigkeit, sondern aus sehr aktiver Nano-Technologie, mikrokleine Roboter, die die Fähigkeit besaßen, sich durch Schwächung molekularer Bindungen in Felsgestein hineinzufressen, so wie es manche Erde und Felsen „fressenden“ Mikroorganismen auf der Erde konnten, denen sie nachgebaut worden waren. Aber sie lösten das Gestein nicht nur, sondern formten es neu, komprimierten es in die Schachtwände, bis sie in einer zentimeterdicken Schicht deutlich härter waren als das Ursprungsgestein, aus dem sie geformt waren, eine fast diamantharte, wie von starker Hitze zu Glas geschmolzene Schutzschicht.
Was danach als Restmaterial als Berge von feinem Staub aus zerkleinerten Mondfelsen übrig blieb, „wandert in die Extraktionskette.“ erklärte Roger Newtons Stimme.
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DAOGA / Re: CF der Film - Version 2772
« Letzter Beitrag von DAOGA am 7. Mai 2019, 18:12:07 Uhr »
Ein Wald, in herbstlichen Laubtönen, strahlend unter einer mild scheinenden Sonne. Eine asphaltierte Straße. Irgendwo auf der Erde. Europa vielleicht? Die Vereinigten Staaten?

Ein Auto, das langsamer werdend, von der Straße ab auf einen Feldweg fuhr, hinein in den Wald, und dort wenige Minuten später anhielt. Der futuristische Anblick des Wagens täuschte jedoch, der Zustand von Lack und Chrom und insbesondere die Geräusche, die der Motor verursachte, samt fetter schwarzer Abgaswolken aus dem Auspuff bewiesen ganz deutlich, daß dieser vermeintliche Science-Fiction-Raketenwagen schon etliche Jahre auf dem Buckel hatte, ein Überbleibsel der von schnittigem Weltraumdekor begeisterten Sechziger Jahre.

Ein Mann stieg aus, kräftig gebaut und einigermaßen gut aussehend, etwa Ende Dreißig, mit kurzgeschorenen brandroten Haaren und grauen Augen, wohl von irisch-bretonischer Abstammung. Er öffnete den riesigen Kofferraumdeckel und holte einen großen Karton heraus, der laut Aufdruck einen handelsüblichen elektrischen Drucker enthalten sollte. Ohne den Karton abzusetzen, benutzte er seinen Ellenbogen, um den Kofferraum wieder zu schließen, dann benutzte er diese halbwegs ebene Fläche, um den Karton darauf zu stellen und zu öffnen. Er griff mit beiden Händen hinein und holte mit Vorsicht etwas größeres und schweres heraus, was jedoch eindeutig nicht das war, was der Karton laut Aufdruck enthalten sollte.
Denn kaum war es an der frischen Luft, entfalteten sich aus der kastenförmigen Basis zwei große Fächerantennen, scheinbar aus feinsten Metallfäden geflochten und über und über bedeckt mit winzigen schwarzen Sensoren und Linsen, die wie unzählige Insektenaugen im Licht glänzten. Ganz unverkennbar hatten für diese Antennen die Fächerfühler eines männlichen Nachtfalters Pate gestanden, organisch gewachsene Hochleistungs-Sinnesorgane als Vorlage für eine technische Entsprechung.
„Tut mir leid, Simon. Ging nicht anders.“ sagte der Mann zu dem Ding mit den Fächerfühlern.
„Ist in Ordnung, Roger. Im Labor haben die Wände inzwischen zu viele Ohren bekommen.“ antwortete eine Raspelstimme aus dem Kasten, begleitet von einer Kaskade farbiger Muster auf einem kleinen Display auf der Vorderseite des Kastens, die Lautstärke, Tonhöhen und Frequenzen der Stimme nachzeichneten. Ein Rahmen aus weiteren kleinen Displays rings um dieses herum zeigte verschiedene Leuchtzahlen an, die sich nicht veränderten.
Nachdem er sich noch mal vergewissert hatte, daß der Kasten abrutschsicher auf dem Kofferraum stand, lehnte Roger Newton sich lässig daneben ans Auto und sog die frische Waldluft ein, die er viel zu selten genießen konnte.
„Ich habe zu Viktor kein Vertrauen mehr.“ sagte er dann.
„Das hat nicht zufällig etwas mit den gefundenen Wanzen zu tun?“ Die Raspelstimme schien unfähig, so etwas wie einen Unterton von Ironie in die Worte zu legen, doch der Inhalt war vielsagend genug.
„Entweder war er es, oder wir hatten heimlichen Besuch von der Regierung. Der aber ohne Erlaubnis von einem von uns das Labor nicht betreten könnte, also doch wieder Viktor. Außerdem hat er keine Liebe übrig für Einrichtungen, die uns unser Lebenswerk sofort für einen Hungerlohn und dem Hinweis auf nationale Interessen abnehmen würden, wenn sie jemand auf die Brisanz aufmerksam machen würde. Du weißt doch, welchen Lebensstil er pflegt, Geld kann er immer brauchen. Ich habe mehr und mehr das Gefühl, daß er uns verkaufen will. An den Meistbietenden, wer auch immer das sein wird. Technologie und lebendiges Know-How in einem Gesamtpaket. Und jetzt erzähl mir nicht, daß du mir das schon früher gesagt hast.“
„Du hattest die rosarote Brille auf. Wegen Elaine.“ tröstete der Kasten.
„Schon gut, die Brille ist jetzt herunter. Seit sie nicht mehr ins Labor darf wegen der Schwangerschaft, kann ich bei der Arbeit wieder klar denken.“ spottete Roger über seine eigenen, nur allzu männlichen Reaktionen. 
„Aber wenn Viktor uns tatsächlich verkaufen will - was machen wir dann? Unsere Forschungen sind zu brisant, und bereits zu weit fortgeschritten. Wenn wir wenigstens Fehlschläge vortäuschen könnten, eine Sackgasse simulieren - aber Viktor läßt sich nicht täuschen. Ich hätte nie gedacht, daß ich einmal Experimente die klappen, verdammen würde. - Verdammt.“
Ein Fächerfühler bewegte sich nickend. Wie zustimmend. Doch keine Antwort.
„Wir bräuchten jemanden, der uns schützt, der Viktor und seine Geldgier zumindest an die Leine legt, oder ihn ganz von uns fernhält, denn eine große Hilfe war er uns nicht gerade. Aber wer würde das tun, ohne unsere Ergebnisse entweder selbst zu mißbrauchen oder zu verkaufen?“
Sinnend blickte er in den Himmel, in dem zu dieser Tageszeit leuchtend ein Dreiviertelmond über dem Horizont stand, von seinem Standort aus klar sichtbar zwischen den Bäumen.
Und eine Idee blühte in ihm auf, geboren aus dem Wissen über ihre bisherigen Errungenschaften.
„Oder wir suchen uns selbst einen Ort, wo uns niemand erreichen kann. Viktor nicht, und andere auch nur mit Schwierigkeiten.“
„Wo wäre das?“ raspelte die körperlose Stimme sofort. „Bei den Chinesen, oder in der Antarktis, auf die viele Nationen Anspruch erheben möchten? Kein Land auf der Welt würde das ignorieren können oder wollen, was wir mitbringen. Wahrscheinlich würde man uns nicht einmal ausreisen lassen.“
„Nirgendwo auf der Welt. Wie wäre es - mit dem Mond?“
„Das meinst du nicht ernst?“
„Doch. Überleg mal selbst. Wäre es realistisch?“
Schweigen. Roger wußte, der „Kasten“ rechnete soeben, wägte alle Faktoren, Möglichkeiten, Risiken gegeneinander ab, so zuverlässig wie jede Rechenmaschine. Er wartete geduldig.
Schließlich kam die Antwort.
„Die Risiken wären - immens, pauschal gesagt. So ganz ohne Rückendeckung, wenn etwas schiefgeht. Und was ist mit Elaine? Würdest du ihr die Trennung zumuten?“
„Wir könnten sie nicht zurücklassen, sie wäre das ideale Druckmittel. Wir müßten alle gehen. Alles mitnehmen. Und unser gemeinsames Ableben vortäuschen, damit Viktor nichts ahnt.
Der Testflug - er könnte „schiefgehen“. Material für eine Mondbasis könnten wir vorschicken, wir haben genug Ersatzteile, um eine kleine Flotte an Transportraketen zusammenzustellen. Mit ausreichender Tarnung bekommt niemand die Starts mit, die Landungen sowieso nicht, die Raketen wären viel zu klein, um auf größere Distanzen sichtbar zu sein. Und wir präparieren irgendwo eine „Absturzstelle“. Mit genug verteiltem genetischen Material von uns allen, um das Vorhandensein von Leichen vorzutäuschen. Vielleicht ein paar angekohlte Zähne, ein paar andere Körperteile, aus unseren genetischen Zuchtexperimenten ist genug Material da. Dein Ersatzkasten, Kleiderfetzen ... und Maschinentrümmer aus den Abfallbeständen, die ich glücklicherweise eingelagert habe, statt sie zu entsorgen. Die reichen für drei Wracks. Das gibt eine sehr glaubwürdige Absturzstelle. Familie Newton und der berühmte Professor Simon Wright, bedauerlicherweise zusammen umgekommen beim Absturz eines nicht ausreichend getesteten neuen Typs von wiederverwendbarem Raumschiff. - Wäre nicht das erste Mal, daß Erfinder über ihre eigene Hybris stolpern, nicht wahr?“


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Sonstiges / Re: vorstellung bzw. frage zu urheberrechten
« Letzter Beitrag von pablo99 am 5. Mai 2019, 00:04:33 Uhr »
servus.

ich wollte mich nochmal melden.
das bike "captain future" steckt in den letzten zügen. bis pfingsten muss es fertig sein.

die letzten tage habe ich den fertig lackierten höcker und tank erhalten.
das design und airbrush ist meines erachtens der oberhammer.

schaut auf meinem blog vorbei. dort habe ich einige bilder veröffentlicht.

viel spass beim mitlesen.
vg
pablo
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DAOGA / Re: CF der Film - Version 2772
« Letzter Beitrag von DAOGA am 30. April 2019, 16:01:08 Uhr »
Auch er konnte sich gut diverse Szenen hier vorstellen, wo vielleicht Gangster auf den Helden lauerten oder irgendein außerirdisches Monster.
Ihre Tiere landeten unmittelbar vor einer der Kuppeln und trippelten auf ihren zahlreichen Füßchen weiter. Atmen mußten die Wesen nicht, den wenigen Sauerstoff, den ihre organischen Bestandteile benötigten, trugen sie im Inneren ihrer gepanzerten Leiber mit sich. Als würden sie auf gewöhnlichen Pferden sitzen, lenkten ihre Reiter sie direkt an die Wand des Gebäudes, bis Frans seine virtuelle Hand auf die Oberfläche legen konnte, und zu seinem Erstaunen fühlte er durchaus harten Widerstand.
Im Widerschein der schwachen roten Sonne glänzte das Material seltsam, wo es vom schwachen Wüstenwind dieser Welt glattgeschmirgelt worden war, in perlmuttartigen rötlichen, grünlichen, seltsam vermischten Farbtönen, wie zusammengeschmolzene Reste aus verschiedenfarbigem Wachs oder Plastik.
Das hatte er doch schon mal gesehen, irgendwo? -- Und dann erinnerte er sich.
„Ist das - Wüstenglas?“ fragte er, um sicherzugehen.
Siwa nickte. „Das hier wurde aber künstlich hergestellt. Die ersten Siedler hatten einen Arbeitskreis von Matrixtechnikern dabei, die das hier hochzogen, indem sie einfach das vorhandene Material, Sand und Steine, mit Matrixenergie kalt geschmolzen und in diese Formen gebracht haben. Genauso wie in den Glastechniken für Anfänger, die Sie kennengelernt haben, nur in größerem Maßstab. Auf diese Weise hat man es sich erspart, große Bauteile mitzuschleppen, denn die Hammer-SyMOrs mit ihrer unendlichen Tragkraft gab es damals noch nicht. Alles was man mitbringen mußte, war der Arbeitskreis und die nötigen Drucktüren, Fenster und Inneneinrichtung, die anschließend in die Rohbauten eingepaßt wurden. Wie Sie sehen können, hat man massiv und beinahe für die Ewigkeit gebaut, aus Sicherheitsgründen, wenn Mikrometeoriten die Gebäude treffen. Durch diese dicken Wände geht so schnell nichts durch.“
Dick waren sie in der Tat, stellte Frans fest, als sie hineinritten. Dick wie die Wände einer mittelalterlichen europäischen Kirche, mindestens einen Meter im Schnitt und an den innen vorspringenden, elegant geschwungenen Rippen, die die Innenstruktur bis hinauf zum Dach zusätzlich verstärkten, noch um einiges mehr.
Die Eingangshalle, in der sie jetzt standen, war verblüffend geräumig, denn hier hatte man früher Druckanzüge abgelegt und Ausrüstung abgestellt. Es gab Fenster, durch die ein wenig Sonnenlicht einfiel, doch sie waren sehr klein und tief in die Wände versetzt, so daß auch ein schräg auftreffender Mikrometeorit wenig Chancen hatte, ausgerechnet ein Fenster zu zerschmettern und damit ein lebensbedohliches Leck zu schaffen.
Auch der Boden bestand aus massivem, aber rutschsicher geriffeltem Wüstenglas, über das sich im Lauf der Jahre feiner Sand verteilt hatte. Das ganze Gebäude war von unten bis oben aus einem einzigen Guß, im wahrsten Sinne des Wortes.
„Erdbebensicher.“ bemerkte Frans, weil er sich an ein vor kurzer Zeit geschehenes Erdbeben in seiner eigenen Zeit erinnerte, und Siwa nickte wieder. „Für den Fall, daß irgendwo in der Nähe mal ein größeres Objekt einschlägt und auch hier alles wackelt. Heute paßt die Sfarrk-Patrouille über Nh´Nafress auf, daß nichts größeres mehr herunterfällt, aber die meisten der Krater auf dem Planeten entstanden durch Impakte, und wie Sie gesehen haben gibt es ziemlich viele davon. Das Nh´Na-a-System ist verdammt schmutzig mit seinen vielen Asteroidengürteln und den Staubwolken in den Außenzonen. Wer nicht unmittelbar über dem Planeten aus dem Hyperraum kommen kann, muß sich sehr langsam von außen anschleichen und auf die Leistungsfähigkeit seiner Schutzschilde vertrauen. Deswegen sieht man hier Eindringlinge schon von weitem kommen, über das Feuerwerk auf ihren Schilden.“
Wie ist damals der Unbekannte Feind hierhergekommen?“ fragte Frans, auf Siwas und Toms Erzählungen über ihre Erlebnisse vor ein paar Jahren anspielend.
Siwa zuckte seine virtuellen Schultern. „Wissen wir nicht. Vielleicht per Hyperraumsprung wie dieser psionische Schock, der Carolus und uns killen sollte, vielleicht durch ein Dimensionstor in der Pfeileranlage, vielleicht benutzten sie eines der Linienschiffe als Trojaner, oder vielleicht wurden beim großen Krieg Schläferagenten in einer versteckten Krypta auf dieser Welt hinterlassen, die irgendwann zu passender Zeit reaktiviert wurden. Solche Schläfer gab es ja auch auf der Erde, und sie halten Tom in seiner Zeit beschäftigt.
Möglicherweise reagieren ihre Krypten auf Matrix-Resonanzen, die Schläfer werden aufgeweckt, sobald jemand mit Matrizen zu arbeiten beginnt und damit das Erreichen eines gewissen Technologieniveaus anzeigt. Sollten wir mal Professor Wards danach fragen, der forscht nämlich in diesem Bereich.“ 
„A propos Professor, wird das lebende Gehirn per Animation eingefügt?“ Oder ließ man da ebenfalls die Kay etwas herbeizaubern, so wie ihren „Grag“?
Siwa lächelte. „Nein, da hat man sich was ganz besonderes ausgedacht. Sie werden es lieben. Ist voll gruselig - aber Sie werden es lieben!“ Mehr würde er nicht verraten, seine tief violettblau gefärbten Augen sagten Frans, daß er gar nicht erst nachzubohren brauchte. Also gut, eine Überraschung mehr, auf die er gespannt sein konnte. Langweilig wurde es an diesem Ende der Zeit jedenfalls nie. 
Sie sahen sich gründlich um, und dann mahnte Siwa irgendwann, daß ihre übliche Zeit, die vier Stunden, bald abgelaufen waren. „Wir lassen uns direkt zurück ins Schiff versetzen, die Heuschrecken werden von der Kay zurückgeleitet. Achtung -“ -- und wie zurückschnalzende Gummis waren sie plötzlich wieder auf der Schiffsbrücke und sanken langsam hinunter, in ihre ruhenden Körper in den Stasisfeldern hinein. Die sich gleich darauf auflösten ...
 
Desorientierung. Schwäche. Das Gefühl, unvollständig und beinahe blind und taub zu sein, mit nur noch sehr eingeschränkten Sinnen, wo vorher eine ganze Welt voll Empfindungen, Lichtern, lesbarer Daten gewesen war ...

„Oh Mann. Flieger-Turkey ist voll ätzend.“ maulte Siwa lautstark.
Genauso maulwurfhaft, blind, beschränkt, behindert, tonnenschwer, wie Frans sich gerade fühlte, kämpfte er sich aus dem bequemen Pilotensitz heraus.
Stützte sich dann wie ein alter Mann erst mal ab, bevor er sich gründlich streckte und betastete und versuchte, wieder ein normales Gefühl für seinen mehr als unzulänglichen menschlichen Körper zu erlangen.
Aber das im Vergleich zu den düsteren Tropfsteinhöhlen anderer Hammer-SyMOrs absolut schnieke, in Chrom und Weiß und hellen Blautönen strahlende Cockpit ließ seine gute Laune schnell wiederkehren. An solch einem Ort, beinahe legendär zu nennen wegen seiner designerischen Ähnlichkeit mit dem „Original“ des Zeichentrickfilms, konnte man einfach nicht grantig bleiben.
„Schauen wir mal, ob wir neue Daten bekommen haben, bis wir uns für den nächsten Flug wieder einklinken können.“ sagte er. „Platz!“
Gehorsam materialisierte sein Monster-Laptop auf der kleinen Abstellfläche, wo seine Hand hingedeutet hatte.
Mit einem Piepsen öffnete sich der Deckel, und Siwa überprüfte das Inhaltsverzeichnis.
„Der erste Rohentwurf der Vorgeschichte wurde schon abgedreht!“ stellte er erstaunt fest. „Die arbeiten wirklich schneller als schnell! Schauen wir ihn uns an?“
„Klar, fahr ab!“ forderte Signy, der zu Siwa und Frans trat.
Und auch Frans nickte eifrig, denn es geschah ziemlich selten, daß Schauspieler die halbfertigen Szenen zu Gesicht bekamen. Wer Glück hatte, wurde vielleicht zur Uraufführung eingeladen, aber selbst das galt meist nur für die Hauptdarsteller, mit denen Werbung live und mit Autogrammstunde veranstaltet wurde. 
„Raum verdunkeln!“ forderte Siwa von der Kay, und prompt war es stockfinster, selbst die Anzeigen an den Schaltpulten waren abgedimmt worden. Und wieder trat der telepathische Full-Surround-Effekt in Kraft, teleportierte sie direkt in das Geschehen hinein ...

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Serie und Comics / Re: Captain Future kommt wieder im Fernsehen......
« Letzter Beitrag von claudrick am 25. April 2019, 23:13:24 Uhr »
Wer Samstag und Sonntag Morgen schon ab 7.30 Uhr auf ist, keine Lust hat, die DVDs rauszukramen oder die Folgen auf YouTube zu suchen und einfach nur den Fernseher einschalten will, der kann zu genannter Zeit auf RTL Nitro unserem Helden folgen. Immer vier Episoden am Stück!

LG

claudrick  :D
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Ankündigungen / Es gibt sie wieder!
« Letzter Beitrag von DAOGA am 5. April 2019, 14:25:54 Uhr »
Die Die-Cast (Metallguß) Future-Comet "MT11 Future Comet" von HL Pro, http://www.hl-pro.com/shop/4584928541/metaltech-11-future-comet-pre-order/11333299 ,

zur Zeit im aktuellen Previews (April 2019) zu bestellen, laut Produktbeschreibung zumindest im Yen-Bereich schon wieder ausverkauft, über den US-Distributor Diamond für 169 Dollar angeboten. (War zu DM-Zeiten billiger, aber hey, die Inflation seither.  ::))

Man darf gespannt sein, was alles im Rahmen der Retro-Welle noch alles wieder aufgelegt wird.  :)
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