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Serie und Comics / Re: Captain Future Theme - Versionen bei You Tube
« Letzter Beitrag von Mooncat am Heute um 17:34:28 »
noch was für die Sammler:

Zitat
Captain Future Theme (Cover)
https://youtu.be/DkmXXKAMmUY

und eine Dance-version des spanischen Songs:

Zitat

https://youtu.be/QNy6lAcAZIA
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DAOGA / Re: Apocalypse: No(w)!
« Letzter Beitrag von DAOGA am Heute um 10:57:35 »
„Sie wußten bereits, was er ist, General.“ fragte ein sichtlich faszinierter Präsident.
„Ja, Mr. President. Er hat mir nichts verschwiegen. Das alles, was Sie gerade sahen, sind Teilaspekte seiner Persönlichkeit, er ist all das und noch viel mehr. Und als ich von seiner Auferstehung erfuhr, hatte ich kurzfristig Angst, es in Zukunft auch noch mit einem unsterblichen Halbgott zu tun zu haben. Zum Glück stellte sich diese Annahme inzwischen als haltlos heraus, er ist das, was er immer war - ein völlig unberechenbarer hoffnungslos Verrückter mit einer Riesenklappe, der sich die Betreuung durch meine Agency voll und ganz verdient hat.“
„Unser guter Wade hatte schon Angst, er müsse ab sofort jedesmal das große Halleluja anstimmen, wenn er mit mir zusammentrifft.“ warf der Erwähnte breit grinsend ein. „Keine Sorge, General, ich weiß doch, daß Sie absolut unmusikalisch sind. Ein Kniefall mit Anbetung jeden Mittwoch reicht mir völlig.“
Woraufhin sich die ganze Runde wieder einmal das Feixen nicht verkneifen konnte, weil Wade prompt und äußerst unfromm zeigte, wo das Vögelchen haust.
„Meine Leute nennen das den Kindergarten-Index.“ erklärte Wade dann süffisant, abermals sehr undezent auf Tom deutend. „Je dramatischer die Umstände, um so niedriger das Niveau. Und wie Sie soeben gemerkt haben, hat es zur Zeit einen neuen Tiefststand erreicht.“
Das Grinsen auf den Gesichtern wollte nicht weichen, weil Richards zu diesen herablassenden Worten über das ganze Gesicht strahlte, mit beiden Daumen auf sich selber zeigte und sich dann geziert verbeugte, als würde ihm das Publikum frenetisch applaudieren.
Und diejenigen unter den Zuschauern, die ihre Psychologiestunden nicht geschwänzt hatten, begriffen jetzt, warum Wades „Kindergartenindex“ so aussagekräftig war, weil nämlich Richards ganz offensichtlich davon ausging, daß absichtliches Verrücktspielen die psychologischen Folgen einer Beinahe-Katastrophe am besten mildern konnte. Er gefiel sich in der Rolle eines mittelalterlichen Hofnarren, der als einziger unangenehme, aber leider notwendige Wahrheiten aussprechen durfte, ohne dafür belangt zu werden, und den auch die Wichtigkeit eines Amtes oder der Ernst einer Situation nicht einschüchtern konnte.
Und tatsächlich fühlten sie sich irgendwie erleichtert, da sie zum ersten Mal seit fast zwei Wochen wieder fast unbeschwert lächeln konnten, über die Possen eines übermenschlichen Wesens, das Hofnarr sein wollte. Richards verstand sein Handwerk als Psychologe, erkannten sie uneingeschränkt an.
„Sie sind gefährlich, Mr. Richards.“ stellte Arlene Baker, die leitende Direktorin des Directorate of Science and Technology, der wissenschaftlichen Abteilung des CIA, in scheinbar unbeeindruckt-geschäftsmäßigem Tonfall fest.
„Merken Sie das erst jetzt?“ gab Tom anzüglich zurück. Er wußte genau, was in ihrem Kopf im Moment ablief, nämlich Risikokalkulationen, in denen der Faktor Tom Richards hin und hergeschoben wurde zwischen Nutzenmaximierung und rotem Gefahrenbereich. Zweifellos überwog das letztere, was Tom in den Augen von Mrs. Baker zu einem unkontrollierbaren Risiko für das Land und die Welt werden ließ.
„Der gute General weiß schon lange, wozu ich fähig wäre. Ich habe ihn darüber nie in Unkenntnis gelassen. Er weiß aber auch genug über mich um zu wissen, daß er meine allerletzten Geheimnisse nie erfahren wird und darf. Und warum es gefährlich wäre, diese Geheimnisse per Gewalt oder Tricks aus mir herauszubekommen. Gefährlich für dieses Land und für die Zukunft der ganzen Menschheit. Das gehört zu unseren Vereinbarungen, daß ich ihm alles gebe, was ich verantworten kann, aber nicht mehr. Aus dem gleichen Grund habe ich es mir strikt verbeten, für politische Zwecke benutzt zu werden, egal ob als Vorzeige-Superman wie aus den Comics oder in irgendeiner anderen offiziellen Stellung. Und von Ihnen anderen erwarte ich das gleiche. In Ihrem eigenen Interesse, denn Sie sollten lieber nicht darauf hoffen, mich kontrollieren zu können. Das könnte jederzeit schiefgehen, und auch das weiß General Wade. In akuten Notfällen stehe ich bereit, aber ich bin nicht der Typ, der Katzen von Bäumen rettet, oder ihre politischen Äquivalente. Verstehen Sie mich?“
„Sie werden also nicht irgendwann für das Präsidentenamt kandidieren.“ stellte der amtierende Präsident fest.
Denn daß Tom ein idealer Kandidat wäre - immens reich, mit einnehmendem Äußeren und Wesen gesegnet und sogar mit einigem gesunden Menschenverstand, Pragmatismus sowieso, trotz seines regelmäßig vorgeschützten Verrücktspielens - war ihm nicht entgangen.
Und jetzt auch noch diese Sache mit der Weltrettung und der Wiederauferstehung von den Toten ...
„Nein danke, für solch ein Amt bin ich noch nicht verrückt genug.“ entgegnete Tom süffisant. Was eine weitere Runde Gegrinse auslöste. „Ich habe eine Ahnung, mit Verlaub gesagt, in wie viele Hintern man in diesem Job kriechen muß. Vielleicht fragen Sie mal in der Gewerkschaft der Kanalarbeiter herum, wer als Ihr Nachfolger in Frage käme, die Leute dort haben reichlich Erfahrung im Umgang mit brauner Materie.“
Jetzt erklangen seltsame Geräusche, die von unterdrücktem Gelächter im Raum stammten. Nur der General zog eine Miene, als hätte er in eine saure Zitrone gebissen. „Wird Zeit, ihn vor die Tür zu setzen, wenn er unflätig wird. Mr. President.“
„Ach, ich finde ihn sehr unterhaltsam.“ Der mächtigste Mann im Staate lachte immer noch leise vor sich hin.
„Sie gäben jedenfalls einen sehr ungewöhnlichen Präsidenten ab.“
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Offtopic / Small-Talk / Re: Sommersonnenwend- CF Treffen
« Letzter Beitrag von Felixx am 17. Januar 2018, 17:56:46 Uhr »
Ich könnt heulen!
Durch die oberdämliche, saublöde Ferienrotation ist das die vorletzte Schulwoche bei uns und das heißt: Abschlussfeier....... >:(

Ich kann aus der Nummer auch nicht raus, weil die Kollegin, mit der ich für die ganze Chose verantwortlich bin, hat selbst bei der Tochter Abi - Ball.

Und dabei hatte ich mich so auf Saalfelden gefreut!  :'(
Es war so traumhaft, damals!

Traurige Grüße

felixx
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DAOGA / Re: Apocalypse: No(w)!
« Letzter Beitrag von DAOGA am 16. Januar 2018, 11:10:29 Uhr »
Sie sagten gerade, daß der richtige Mr. Richards gestorben sei, und Sie seien nur so etwas wie ein Backup, wie in einem Computer?“ fragte der Präsident. „Tut mir leid, das verstehe ich nicht. General Wade teilte uns kurz nach Ende der Krise in seinem ersten Bericht mit, daß Sie verstorben seien. Aber jetzt sind Sie hier, auferstanden von den Toten, wie er es uns in Aussicht stellte, und wir glaubten ihm natürlich nicht. Wie ist das möglich?“
Auferstanden wie ein neuer Messias, sagte er nicht, aber man wußte allgemein, daß der Präsident gläubig war. Mit einem zweiten Christus umgehen zu müssen, war vermutlich nicht gerade sein Wunsch, damit und mit den ganzen denkbaren Folgen hätte er sich hoffnungslos überfordert gefühlt, und wahrscheinlich zu Recht.
„Hat er Ihnen erzählt, wie genau die Weltrettung ablief?“
„Er sagte, Ihre außerirdischen Verbündeten hätten einen Bruchteil ihrer Kräfte auf Sie übertragen, was Sie zur Ablenkung der Atomgeschosse befähigte, zugleich jedoch Ihren Tod verursachte.“
„Genau so. Durch die Überanstrengung ist mein Gehirn explodiert. Aber glücklicherweise hatte ich noch eines in Reserve, gewissermaßen. Sobald die Hardware wieder einsatzbereit war, fehlte nur noch der Download des letzten Updates meiner Software, und der ließ ein paar Tage auf sich warten, bis die zuständige Wartungsfirma während eines turnusgemäßen Checks merkte, daß Schäden aufgetreten waren. Es scheint aber alles ordnungsgemäß repariert worden zu sein, jedenfalls kann ich keine Unterschiede zu vorher erkennen. Kommt vielleicht noch, aber das warte ich einfach ab. - Echt verrückt, nicht?“ fragte er dann breit grinsend in die Runde.
Die nicht recht wußte, ob sie das gesagte so einfach glauben wollten oder nicht, die gezeigten Gefühlsregungen reichten von offen gezeigtem Zweifel über Augenverdrehen über so viel Unfug bis zu nachlässigem Grinsen (Vandersteen natürlich, der Richards schon länger alles und wirklich alles zutraute, da er ihn bereits in Aktion erlebt hatte).
„Das klingt in meinen Ohren immer noch zu ... technisch. Sind Sie überhaupt menschlich, Mr. Richards?“ Der Präsident wollte es jetzt genau wissen, was man ihm nicht verdenken konnte. 
„Nun, normal war ich noch nie seit dem Zeitpunkt meiner Entstehung, aber ich bin viel mehr als nur ein Mensch. Ich bin vieles, was Sie sich nicht einmal vorstellen können.“
Und ganz plötzlich leuchtete seine Gestalt auf, in hellweißem Licht, und veränderte ihre Form, mächtige Flügel aus Licht bildeten sich zu beiden Seiten, dazu ein Vogelkopf mit Schnabel und Augen, aus denen das blaue Feuer einer lebendigen Sonne strahlte - -
und dann schwand das Licht schon wieder, und stattdessen stand da etwas, was der außerirdische Vorfahre von Tom Richards sein mußte, wie Wade als einziger erkannte, ein auf zwei Beinen stehendes Geschöpf mit kräftigem, fellbedeckten Körper und krallenbewehrten, handähnlichen Pranken und dem blond bemähnten Kopf eines Löwen, aber die Augen waren nicht die einer irdischen Katze, sondern größer und erinnerten an die buntgestreiften Facettenaugen eines Insekts -
und dann wechselte die Erscheinung abermals, diese Gestalt erkannten sie vermutlich alle aus dem Geschichtsunterricht oder einem Abenteuerfilm, es war der berühmte Pirat Captain Devil in voller Bewaffnung mit Seesäbel, Katana und Wurfmessern und einem prächtig federgeschmückten Hut auf dem Kopf -
und abermals ein Wechsel, ein kaum achtzehnjähriger Junge mit blonder Haarmähne, der um eine dreißig Jahre jüngere Version von Tom Richards zu sein schien, Siwa Hendricks, sein Original aus der Zukunft -
und wieder ein Tier, groß wie ein kleines Pony, aber grasgrün geschuppt und auf vier Beinen stehend, mit langem Reptilienschwanz, kurzen Hörnern auf dem Kopf und einem kleinen Stachelkamm über den halben Rücken, eine Babyversion seines Drachens Azure -
und dann kam etwas, was zumindest Wade bis ins Mark erschreckte, nämlich ein Tentakelwesen, das verblüffend den Black Ones ähnelte, die Tom ihm einmal in einer telepathischen Übertragung gezeigt hatte, dieses hier allerdings war nicht schwarz, sondern gleißte im gleichen ätherischen Licht wie der Vogel Phönix vorher -
und dann endlich stand Tom Richards wieder so da wie vorher, in seiner alten Gestalt.
Und im Moment wußte nur General Wade, daß keine einzige dieser Erscheinungen Phantasie oder Illusion gewesen war, sondern daß sie alle, sogar das Tentakelwesen, feste Bestandteile von Toms Persönlichkeit waren, die ihn ausmachten, so wie er war.
Wenn Beamte des Secret Service anwesend gewesen wären, hätte Wade im Moment für nichts garantiert, aber zum Glück waren sie für diese geheime Unterredung vor die Tür geschickt worden, und keiner der Anwesenden trug eine Waffe bei sich. Der Rest der Runde wirkte zum Teil fasziniert, zum Teil geschockt.
„Und dieses Sammelsurium, diese Chimäre habe ich jeden Tag an der Backe, Ladies und Gentlemen.“ motzte er deshalb gespielt und mit voller Absicht in saloppem Tonfall, während er sehr ungeniert und unhöflich mit dem Finger auf Tom zeigte, um jeder anderen Reaktion zuvorzukommen und zugleich dem Erlebnis gleich mit erkennbar gezeigter Respektlosigkeit den schlimmsten Stachel zu ziehen.
Denn er kannte die Charaktere der Anwesenden und wußte, gefährlicher als ein Politiker mit Macht war ein Politiker mit Macht, der berechtigte Angst empfand. Primitive kreatürliche Angst vor einem höherstehenden Wesen war für diese selbstbewußten Männer und Frauen die gefährlichste Art von Angst, weil sie dann zu allem fähig und bereit waren, um sich selbst zu bestätigen.
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DAOGA / Re: Apocalypse: No(w)!
« Letzter Beitrag von DAOGA am 15. Januar 2018, 18:36:16 Uhr »
...Und jetzt, über eine Woche später, führte eben dieser General Wade einen von den Toten wiederauferstandenen Mann durch das Weiße Haus in Richtung Oval Office. Nicht weil Richards den Weg nicht allein gefunden hätte, da er seit Grundsteinlegung des Gebäudes - und sogar schon vorher - mehr als einmal hier gewesen war, sondern weil Wade die Ironie des Augenblicks sehr wohl zu goutieren verstand. Kaum jemand von denen, an denen sie vorbeischritten, den Sicherheitsleuten und eiligen Angestellten und Beamten und üblichen Touristen, ahnte im geringsten, daß hier soeben der Retter der ganzen Welt an ihnen vorbeikam.
Die Beachtung, die Tom unterwegs nicht fand, bekam er dafür gleich anschließend im Besprechungsraum im Überfluß. Die vollständig versammelten Anwesenden (denn keiner hätte sich freiwillig diesen Auftritt entgehen lassen) beglotzten ihn einhellig wie ein Wundertier, als er nach dem General den Raum betrat. Zum Glück war Tom ungläubiges Staunen der Umgebung gewöhnt, wenn er sich wieder einmal irgendetwas geleistet hatte, was den Rahmen des Alltäglichen definitiv sprengte, und ganz insgeheim war er ein Angeber, der eine ordentliche Portion öffentliche Aufmerksamkeit hin und wieder durchaus zu schätzen wußte. Deshalb fühlte er sich im Moment keineswegs unwohl, da die Augen der versammelten Regierungsspitze auf ihm lasteten, sondern zeigte allen Anwesenden ein freundliches und ein wenig amüsiertes Lächeln.
Der Präsident erhob sich und kam auf ihn zu, und Tom grüßte ihn mit einer kleinen höflichen Verneigung.
„Mister Richards! General Wade hat schon viel von Ihnen erzählt.“ begann er, sichtlich ein wenig aufgeregt.
„Und Sie haben ihm vermutlich kein Wort geglaubt.“ antwortete Tom prompt.
„Inzwischen habe ich gelernt, ihm zu glauben.“
Er streckte die Hand aus. „Ich kann vermutlich gar nicht ausdrücken, wie dankbar wir alle hier Ihnen sind. In unserem eigenen Namen, in dem unserer Familien, unserer Freunde und Liebsten, im Namen dieses Landes und der gesamten Menschheit.“
„Im Namen der ganzen Welt, mit Ausnahme der Kakerlaken, die ihre Weltherrschaft wieder einmal vertagen müssen.“ ergänzte Tom, womit er alle Anwesenden zum Grinsen brachte. Er war nun mal ein Witzbold und konnte es einfach nicht lassen. 
„Aber ich fürchte, Sie danken dem Falschen, Mr. President.“ fuhr Tom fort, nahm aber trotzdem die Hand entgegen, denn ein Händeschütteln mit dem gewählten Staatsoberhaupt war selbst für ihn keine Alltäglichkeit, und unhöflich wollte er nicht wirken.
„Der Mann, der die Welt gerettet hat, ist bei dieser Aktion gestorben, er ist im Jenseits, den ewigen Jagdgründen oder wo auch immer die Menschen nach ihrem Ableben landen.
Ich bin nur eine Kopie, ein Backup, das jetzt in seinem freigewordenen Körper steckt. Meine Erinnerungen enden etwa eine Woche vor den Raketenstarts, als ich als routinemäßiges Backup und Ersatz für Notfälle geschaffen wurde.
Deshalb fragen Sie mich bitte nicht danach, was danach geschah, weil ich es nicht weiß. Ich weiß nur, daß ich genauso handeln würde wie mein Vorgänger, wenn ich in die gleiche Situation geriete. Ein einziges Leben ist aus meiner Sicht ein sehr geringer Preis für die vielen abermilliarden Leben auf einer ganzen Welt, wobei ich nicht nur die menschlichen zähle, sondern auch alles andere was lebt.
Aber trotzdem hänge ich an meiner Existenz, und deshalb möchte ich Sie darum bitten, Mr. President, daß Sie alles unternehmen, damit es nie wieder zu solch einer Situation kommen kann. Können Sie mir das versprechen?“
„Sie haben mein Wort, Mr. Richards.“ sprach der Präsident ernst.
„Das war auch für uns eine sehr üble Situation. In den Tagen seitdem wurde vermutlich mehr gebetet als im gesamten Jahr zuvor, da uns wieder einmal unsere Verletzlichkeit, unsere Sterblichkeit vor Augen geführt wurde.
Wir versuchen natürlich, das beste aus der Lage zu machen, innen- wie außenpolitisch. Ein solches Ereignis rüttelt die Leute auf, im Moment sind alle gewillt zuzuhören, wenn jemand Vorschläge unterbreitet. Wir wissen leider alle, daß der Zustand nicht anhalten wird, also schmieden wir die Eisen, solange sie heiß sind. 
Wissen Sie Bescheid über unser offizielles Statement zur verhinderten Katastrophe?“
„Man hat mich darüber informiert, und die Story findet meine volle Zustimmung. Der General und seine Leute wissen inzwischen, wie ich denke.“ lächelte Richards. „Antworte auf eine verrückte Situation mit etwas, was mindestens genauso verrückt ist, und die Leute werden es schlucken. Und da die Wahrheit in diesem Fall noch viel verrückter ist als unsere fromme Lüge, würde die erst recht niemand glauben. Also bleibt es dabei, und sollte jemand etwas anderes behaupten, muß er Beweise liefern.“
„Die er nie finden wird, weil außer den Anwesenden hier und einigen wenigen weiteren Personen, die schweigen werden, niemand die Wahrheit kennt.“ fügte Wade an.
„Wer sind diese weiteren Personen?“ warf Vandersteen ein, unbewegt aber in Wahrheit besorgt, denn jeder Mitwisser konnte rein theoretisch irgendwann die kleine Flunkerei der Regierung auffliegen lassen.
„Alles Leute, die mit den Eigenheiten von Mr. Richards vertraut sind und wissen oder zumindest ahnen, wer die Finger im Spiel hatte, wenn ungewöhnliche Dinge vorfallen. Leute, die es gewöhnt sind, darüber zu schweigen, denn auch ihnen würde niemand die Wahrheit abkaufen. Das ist einer der Vorteile, wenn man mit einem Irren von Mr. Richards´ Format zu tun hat, er ist einfach zu verrückt, als daß irgendjemand noch irgendetwas von ihm ernsthaft glauben würde. Außer er kennt ihn so gut wie ich und weiß, daß der Mann so gut wie nie lügt.“
Daß Richards dazu grinste und auf sich selber deutete, nahm Wades Worten den Klang von Herablassung, denn wenn er selbst sich so sehen und auch so gesehen werden wollte, mußte das einen guten Grund haben. Das Entschärfen problematischer Situationen oder aber des Wissens darum per vorgegebener chronischer Unzurechnungsfähigkeit war in den Augen der politikerfahrenen Anwesenden jedenfalls keine schlechte Idee.

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FanFiction / Re: Second Chance
« Letzter Beitrag von sternmaus am 7. Januar 2018, 19:26:26 Uhr »
Toll Moony, genau das richtige zum Wochenende.
 :) ;) :D :-* [master] [goodjob] [imsorry] [naughty] [rolllaugh] [rollsmile] [pop] [beer]
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FanFiction / Re: Second Chance
« Letzter Beitrag von Freaky T am 7. Januar 2018, 11:43:04 Uhr »
Freu mich auch dass es weitergeht, bin schon ganz gierig [jump] [pop]

Liebe Grüße
Freaky T
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FanFiction / Re: Second Chance
« Letzter Beitrag von Tachioniumfinder am 6. Januar 2018, 12:01:05 Uhr »
Sehr schön, es geht weiter!!!!
 [jump]
Liebe Grüße
Tachi
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Romane und Edmond Hamilton / Re: Allen Steele - Avengers of the Moon
« Letzter Beitrag von Mooncat am 5. Januar 2018, 23:53:14 Uhr »
Hier spricht Allen Steele persönlich (die ersten 2:07 min) .... als Einleitung einer Hörbuchversion seines Buchs "The Death of Captain Future" in voller Länge von 2 h...



https://youtu.be/U4A7YPNRhxI
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FanFiction / Re: Second Chance
« Letzter Beitrag von Mooncat am 5. Januar 2018, 20:45:29 Uhr »
Zunächst tritt eine Curtis leicht beunruhigende Stille ein, doch dann, als die Stange unter dem Strahl seiner Waffe geschmolzen ist, hört er von oben ein durchdringendes Surren. „Der Alarm“ weiß Curtis. Er visiert den Stab weiter oben an, damit er das zwischen liegende Stück entfernen kann. Doch noch bevor er damit fertig ist, hört er hinter sich die Stimme eines Mannes: „Hände hoch! Keine Bewegung wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist!“
Curtis hebt seine Hände und spricht zu dem Mann: „Mein Name ist Captain Future. Ich habe eben Mr. Task senior besucht. Ich fürchte das Gebäude und alle die sich darin befinden sind in großer Gefahr!“
„Captain Future? Das kann ja jeder sagen!“ antwortet der Sicherheitsmann.
„Ich drehe mich jetzt langsam um und beweise es Ihnen“ sagt darauf Curtis. Gesagt, getan. „Sehen Sie auf meine Uhr“ sagt Curtis und aktiviert die sich drehenden Planeten.
„Oh, Sie sind es wirklich. Tut mir leid aber...“ sagt der Mann. „Captain Future, welche Ehre Sie kennen zu lernen!“ und streckt ihm etwas verlegen die Hand entgegen.
„Gleichfalls! Wir heißen sie?“ sagt Curtis während er ihm seine Hand gibt. Dabei lächelt er.
„Mikesch“ sagt der Sicherheitsmann.
„Mikesch, Sie müssen mir jetzt helfen, ich weiß nicht wie viel Zeit uns noch bleibt.“ sagt Curtis eindringlich. Der Sicherheitsmann namens Mikesch nickt eifrig.

Zwei Minuten später steigen Captain Future und Mikesch die Leiter herunter in den Schacht. Als Curtis noch zwei Meter vom Boden entfernt ist, springt er herunter und zieht seine Waffe. „Otho, wo sind Sie? Können Sie mich hören!“
„Otho der Androide ist auch da und hier unten?“ fragt Mikesch aufgeregt.
Curtis nickt nur.
Da sieht er Otho in seine Richtung kommen: „Dort hinten um die Ecke, aber wir dürfen keinen Krach machen sonst schießt das Ding wieder los!“
Curtis und Mikesch hinter ihm gehen so lautlos wie möglich zur Ecke und werfen vorsichtig einen Blick in den dort liegenden Raum.
„Oh mein Gott“ stammelt Mikesch leise. Doch es ist laut genug dass die Drohne sie wahrnimmt und auf sie zu feuern beginnt.
Curtis kann Mikesch noch zu Boden reißen und damit knapp verhindern, dass er getroffen wird.
„Danke, Sie haben mir gerade das Leben gerettet. Danke!“ sagt Mikesch etwas betroffen und erschrocken: „Zumindest vorläufig, dass ist ja ein Teufelsding. Ich erkenne eine Thermoplastbombe wenn ich sie sehe und das hier ist das gefährlichste Dinge von dem ich je gehört habe!“
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