Autor Thema: CF der Film - Version 2772  (Gelesen 13843 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline DAOGA

  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 663
Re: CF der Film - Version 2772
« Antwort #60 am: 9. Mai 2019, 17:51:09 Uhr »
Etwas seltsames geschah. Denn während Roger Newton seine Pläne, wie sich ihr Verschwinden am besten kaschieren ließ und wie er sich den Aufbau einer heimlichen Zuflucht auf dem Mond ausmalte, weiter laut ausführte, waren Bilder der einzelnen Etappen zu sehen, irgendwie zeitgleich oder neben der Szene mit dem Auto auf dem Waldweg.
Wie auch immer das ging, die beiden Ebenen liefen zeitgleich ab, ohne sich gegenseitig zu überlagern, mit Roger Newtons Worten wie erläuternde Kommentare aus  dem Off.
Als Roger Newton von der Absturzstelle sprach, war sie zu sehen, in felsigem Gelände in einer unzugänglichen Bergregion, von den weitverteilten Trümmern kaum eines größer geblieben als eine Aktentasche, weil die abgestürzte Testmaschine sich anscheinend mit der Nase voran direkt in die Bergflanke gebohrt hatte, und bis die alarmierten Retter endlich bis dorthin vordrangen, hatte das regnerische Wetter die meisten Brände in den Trümmern gelöscht. 
Schon in den Wochen vorher war eine regelrechte Perlenkette an kleinen Transportraketen, unsichtbar für menschliche Beobachter genauso wie für Radar und andere elektronische Überwachungsanlagen, in Richtung Mond gestartet. Eine nach der anderen, von unterschiedlichen Startplätzen aus, einige unter dem Sichtschutz angemeldeter Starts, andere heimlich oder von vermeintlichen Weltraumfreaks privat und mit wohlwollender Duldung der offiziellen Raumfahrtbehörden gestartet. Doch kaum waren diese „Spielzeugraketen“ mit ausgebrannten Triebwerksstufen der Reichweite der erd- oder orbitalgestützten Überwachungsgeräte entkommen, hatten sie unbemerkt, mit Hilfe primitivster gasbetriebener Antriebe, die keine auffälligen Hitzesignaturen erzeugten, einen Kurs in Richtung des Erdtrabanten aufgenommen. 
Die allererste Rakete, die viele Tage später wegen des langen, langsamen und deshalb von keiner offiziellen Weltraumüberwachung bemerkten Anfluges programmgemäß an einer geeigneten Stelle des Kraters Tycho landete, war nicht sehr viel mehr als eine spärliche Hülle, nachdem sie kurz vor Landung ihre letzten Treibstoffbehälter abgeworfen hatte und lediglich mit Hilfe von druckluftgefüllten Düsen auf der Mondoberfläche aufsetzte.
Gleich danach klappte diese Hülle ringsum auf und in Segmenten auseinander, und zeigte auf ihrer anderen Seite nach Muster eines Wendemantels eine Beschichtung aus energiesammelnden Solarzellen.
Unter dieser Hülle steckte eine seltsame, spinnenbeinige Konstruktion, nicht unähnlich den allerersten Mondlandefähren, die vor vielen Jahren an anderen Stellen des Mondes aufgesetzt hatten, doch diese trug weder menschliches Leben an Bord, noch blieb sie untätig stehen wo sie gelandet war.
Denn kaum hatte sie Bodenkontakt, aktivierte sich das Programm, das ihr elektronisches Gehirn in sich trug. Ein versiegeltes rundes Gefäß in ihrer metallenen Leibesmitte öffnete sich, und eine honigzähe, graue Substanz folgte der geringen Mondschwerkraft und tropfte langsam nach unten, auf die staubige Felsoberfläche. Kaum berührte diese Substanz den Boden, begann eine Reaktion, wie Säure begann sich das graue Zeug in den Fels hineinzufressen.
Doch die Reaktion kam nicht bald wieder zu einem Ende, wie die beschränkte Menge des grauen Zeugs, etwa hundert Liter, zu suggerieren versuchte. Ein rundes Loch entstand in der Mondoberfläche, etwa zwei Meter im Durchmesser, genau unter den Spinnenbeinen des mechanischen Gefäßes, und es vertiefte sich langsam aber ständig weiter, bis auf etwa zwei Meter.
Danach schien die löcherschaffende „Flüssigkeit“ keine Lust mehr zu haben, der geringen Mondschwerkraft völlig zu folgen, denn sie fraß sich zwar weiter in die Tiefe, jedoch in einem flacheren Winkel, als wäre sie auf eine undurchdringliche, leicht abschüssig in die Tiefe des Felsens führende Gesteinsschicht gestoßen. Was jetzt entstand, war kein senkrechter Schacht mehr, sondern ein Tunnel. Der kerzengerade weiter in den Felsen hinein wuchs, sehr langsam aber stetig, und überall wo der für den Anfang vorgesehene Durchmesser von zwei Metern für den Tunnel erreicht wurde, zog die graue Masse dünne Metallfädchen am festgebliebenen Felsrand hinter sich her, Drähte, die zurück zur „Spinne“ und der sonnenkollektorbestückten umgedrehten Hülle der Landerakete führten und von dort Energie zuführten.
Die graue Masse bestand nämlich nicht aus Säure oder anderer Flüssigkeit, sondern aus sehr aktiver Nano-Technologie, mikrokleine Roboter, die die Fähigkeit besaßen, sich durch Schwächung molekularer Bindungen in Felsgestein hineinzufressen, so wie es manche Erde und Felsen „fressenden“ Mikroorganismen auf der Erde konnten, denen sie nachgebaut worden waren. Aber sie lösten das Gestein nicht nur, sondern formten es neu, komprimierten es in die Schachtwände, bis sie in einer zentimeterdicken Schicht deutlich härter waren als das Ursprungsgestein, aus dem sie geformt waren, eine fast diamantharte, wie von starker Hitze zu Glas geschmolzene Schutzschicht.
Was danach als Restmaterial als Berge von feinem Staub aus zerkleinerten Mondfelsen übrig blieb, „wandert in die Extraktionskette.“ erklärte Roger Newtons Stimme.

Offline DAOGA

  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 663
Re: CF der Film - Version 2772
« Antwort #61 am: 13. Mai 2019, 14:51:52 Uhr »
Denn zwischenzeitlich waren rings um die erste Raketenspinne weitere gelandet, einige mit weiterem Nano-Schleim an Bord, der der im Tunnel arbeitenden Vorhut nachfolgte und sie verstärkte, so weit wie ihre Stromleitungen von der Oberfläche reichten (und da waren etliche Kilometer des dünnen Drahtes auf den Spulen), andere Raketen dagegen brachten anders programmierte Nanoroboter samt einer Batterie von großen, leeren Gefäßen, in denen das, was diese Roboter chemisch-mechanisch aus dem Mondstaub herauslösten, sortenrein gesammelt wurde.
„Sauerstoff, Wasser, Stickstoff, anorganische Kohlenstoffverbindungen, Metalle, Silikate ... alles was wir in der einen oder anderen Form für die Mondbasis brauchen werden. Bis unser Schiff auf dem Mond ankommt, ist der noch luftleere Rohbau im Untergrund schon fertig.“
(Hier war in der filmischen Überblendung eine schematische Darstellung der kompletten ersten Basis zu sehen, wie die Nanoroboter sie aus dem Mondgestein herausfraßen, tief genug unter der Oberfläche, um einen guten Schutz vor Mikrometeoriten und Strahlung zu gewährleisten.)
„Aus den Silikaten in Verbindung mit Polymeren läßt sich in energiesparender Dünnschmelztechnik beinahe unzerstörbares Glassit fertigen, aus dem die Drucktüren und Fenster entstehen werden. Die Maschinen, die wir für all das brauchen werden, sind alle bereits vorhanden oder erhältlich, wir müssen sie nur an lunare Verhältnisse anpassen und vorausschicken.
Algen- und Pflanzenkulturen für die Nahrungsgewinnung. Auf jeden Fall unsere Nanomaschinchen, die synthetisches Fleisch herstellen. Ohne Elaines fabelhafte Burger mit Zwiebeln möchte ich nämlich nicht auf dem Mond leben müssen ... und wir brauchen für wirklich alles und für jeden Zweck molekulare Mustervorlagen für unsere Nanobots, egal ob Türdichtungen, elektrische Anlagen oder Lufterneuerungsgeräte.
Die grobe, gefährliche und Schwerarbeit wird natürlich G.R.A.G. übernehmen. Ich überlege übrigens, für unsere Reise mehr G.R.A.G.s herzustellen, zumindest am Anfang wird es genug Arbeit für zehn von seiner Sorte geben. Viktor wird begeistert sein, wenn ich mich endlich dazu breitschlagen lasse, er belagert uns schon lange genug deswegen. Da wir ihm keinen einzigen hierlassen werden, ist das kein Risiko, und neu anlernen müssen wir die zusätzlichen Exemplare auch nicht, wir kopieren einfach die Inhalte des Elektronengehirns von G.R.A.G. auf die anderen Roboter. Wenn wir sie zu einer einzigen Einheit verlinken, weiß jeder, was der andere gelernt hat oder gerade tut, auf diese Weise können sie viel effektiver handeln.“
„Also tun wir genau das, was Viktor und seine Geldgeber von uns wollten, nur zum eigenen Vorteil. Der Zweck heiligt die Mittel, nicht wahr?“ raspelte Simon, diesmal mit deutlich erheitert wirkenden Unterton.
„Läßt sich leider nicht vermeiden. Verluste auf dem Transportweg wird es sicher geben, deshalb müssen wir von allem lieber ein paar Exemplare mehr losschicken. Aber wenn alles so läuft wie geplant, werden wir nicht allzu lange im Raumschiff kampieren müssen.“
Und hier war in der Überblendung zu sehen, wie Roger, im Raumanzug, im Überschwang der Gefühle über den erfolgreich abgeschlossenen Ausbau samt Sicherheitstests seine hochschwangere Frau Elaine, ebenfalls im Raumanzug, in die Höhe hob, dank Mondschwerkraft selbst mit den Zusatzgewichten der Anzüge kein schwieriges Unterfangen, und sie über die „Schwelle“ der äußersten Schleusentür trug.
Wie er es schon einmal einige Jahre zuvor, nur ohne Raumanzüge, am Tag ihrer Hochzeit getan hatte.
Der Eingangsbereich war inzwischen, wohl erneut über die Mikroroboter, deutlich vergrößert und verbreitert worden, im Vergleich zum ursprünglichen zwei-Meter-Tunnel, dafür jedoch als Sichtschutz nach oben mit einem scheinbar natürlich gewachsenen brettebenen Felsdach abgeschirmt.
Damit endete die Überblendung. Die Umsiedlung hatte wie geplant stattgefunden, das Bild des irdischen Waldes samt Raketenwagen verschwand, Konzentration jetzt allein auf die weiteren Geschehen auf dem Mond.

Offline DAOGA

  • Area-Member
  • Simon Wright
  • *****
  • Beiträge: 663
Re: CF der Film - Version 2772
« Antwort #62 am: 20. Mai 2019, 17:34:16 Uhr »
Eine Überschrift, als holographische Projektion schwebend, erschien: 20 Jahre später.
 
Ein offenes Mondfahrzeug samt Anhänger, auf dem Felsbrocken lagen, näherte sich dem Eingang der Basis, der sich seit dem offiziellen Einzug des Ehepaars Newton nicht mehr verändert zu haben schien. Vom Raumschiff von damals und den zahlreichen Transportspinnen und herumstehenden Geräten und Gefäßen war nichts mehr zu sehen, der Umkreis um den Eingang war wie leergefegt, nichts als ebener, kahler, ewig unfruchtbarer Mondfelsen, auf den völlig ungefiltert das grelle Licht der Sonne knallte. 
Sie spiegelte sich auch intensiv auf der abgedunkelten Helmscheibe des Fahrzeugführers, so daß sein Gesicht nicht zu sehen war, als er das Mondfahrzeug abbremste und langsam durch das aufgeglittene Tor steuerte. War es der ältere Roger Newton? Oder jemand anderer? Der Zuschauer sollte im Moment noch im Dunkeln gehalten werden.
Mehrere Schleusen durchfuhr das Fahrzeug, immer nur eine der Drucktüren öffnete sich, um den Luftverlust zu minimieren. Entsprechend langsam rollte der Mondrover. Endlich parkte er in einer Verbreiterung des Ganges, die wohl  speziell zu diesem Zweck geschaffen worden war. Die Wände waren kahl und glatt aber uneben, wie frisch aus dem rohen Gestein herausgeschmolzen, man hatte sie lediglich weiß gestrichen, um die Leuchtkraft der Lampen an der Decke zu verstärken. Offenliegende Energiekabel zogen sich entlang Wände und Decke, eingelassen in rinnenartige Vertiefungen zum Schutz vor Beschädigungen. Sie aus ästhetischen oder anderen Gründen extra abzudecken hatte man als überflüssig empfunden, denn so waren sie für Reparaturen leichter zugänglich.
Der Mann im Raumanzug kletterte von seiner Zugmaschine herunter und begann mit langsamen und bedächtigen Bewegungen seinen Helm abzunehmen. Die Geräusche, die er und sein Fahrzeug seit Einfahrt in den Tunnel verursachten bewiesen, daß der Tunnel luftgefüllt war - denn solange die Handlung „draußen“ stattgefunden hatte, war kein Laut zu vernehmen gewesen. Vakuum, klar, ergo keine Geräusche.
Der Helm kam herunter, die Person endlich im Profil zu erkennen -

... und das war der Moment, an dem die drei Zuschauer gleichzeitig vor Lachen losbrüllten,
denn da Frans für die Aufnahmen noch nicht zur Verfügung gestanden hatte,
hatten die Witzbolde der Hammer-Werft einfach den Kopf der Zeichentrickfigur in die Realaufnahme des Raumanzugs einkopiert.

Das Vergnügen steigerte sich noch, als die Figur sich fast wie irritiert, den Zuschauern zuzuwenden schien.
Denn in der telepathisch gesteuerten Total-Surround-Umgebung hatten sie den Eindruck, tatsächlich leibhaftig in diesem beinahe leeren Gang zu stehen, zusammen mit „Captain Future“, Anzug echt, Kopf aus Strichen und Farbe komponiert, samt dem legendären „Wanderscheitel“.  ;D

Und dann hörte Frans plötzlich auf zu lachen.
 
Denn er hatte das innige, irrsinnige? Gefühl, daß diese gezeichnete, animierte, und somit überhaupt nicht reale Figur, hinter der nicht einmal ein echter Schauspieler im Motion-Capture-Anzug gesteckt hatte, speziell ihn anblickte.
Signy und Siwa wurden ignoriert, allein auf Frans konzentrierten sich die Augen, die irgendwann, vor vielen hundert Jahren, ein japanischer Zeichner des Filmproduzenten Toei mit Farbe auf ein Stück Plastikfolie gemalt hatte.

Aber hinter diesen Augen war kein leerer Raum, wie es hätte sein müssen.

Da war etwas. Wissen, Intelligenz, Humor, Zielstrebigkeit, aber auch Trauer, Verlust und Verbissenheit -
war es real, oder projizierte Frans gerade sich selbst in sein Gegenüber, seine zukünftige Rolle, hinein?
 
Keiner der beiden bewegte sich, Frans nicht, und auch nicht „Captain Future“.
Und doch hatte Frans das Gefühl, gerade etwas überreicht zu bekommen.
Eine Staffel, nein, die prometheische Flamme der Hoffnung, des Wissens und des Fortschritts in einer unsichtbaren olympischen Fackel,
 
ewig weitergetragen, weitergegeben, wenn ein Träger nicht mehr konnte, an einen neuen, würdigen Träger, der dieser Verantwortung gerecht werden konnte,

Vertreter einer neuen Zeit, einer neuen Generation, die dort weitermachen würde, wo die Generation vor ihr zum Stillstand gekommen oder gescheitert war,
 
immer mit dem Ziel, mit der Flamme einen Großbrand zu entfachen, wenn die Zeit und Notwendigkeit dafür gekommen war, völlig unerheblich des Trägers, seiner Rasse, Geschlecht, seines Alters,
oder auch nur der unwichtigen Kleinigkeit, ob er überhaupt real, ein lebender Mensch war oder etwas ganz anderes ...

standhaft kämpfte Frans gegen den intensiven Wunsch an, vor „Captain Future“ zu salutieren, wie der Held in einem Kriegsfilm vor seinem inspirierenden Vorbild oder General.

War er würdig? Auf keinen Fall.
Einer Phantasiefigur, die in einer Reihe stand mit Superman, Sherlock Holmes oder Micky Maus im Gedächtnis der Menschheit als beinahe unsterbliches und sehr einflußreiches Mem, konnte schließlich keine reale, lebende Person das Wasser reichen.
 
Aber er war auserwählt worden, das wußte er jetzt.
Die Fackel war an ihn weitergereicht worden, als lebendige und deshalb chronisch fehleranfällige Person, und er mußte das beste daraus machen, solange er konnte.

Der Zeichentrick-Captain schien die Mundwinkel leicht zu einem Lächeln zu verziehen und Frans zuzunicken, und dann -

zerbröckelte er. Wie in einem Horrorfilm, oder wie in einem sehr lebhaften Alptraum.

Die ganze Umgebung, der kahle Höhlengang samt Mondfahrzeug, zerbröckelte und zerfiel rings um Frans, Siwa und Signy herum, und hinter den sich auflösenden immateriellen Filmbröseln tauchte das reale Cockpit der Hammer-SyMOr auf, in dem automatisch die Beleuchtung wieder hochfuhr.
Die telepathische Illusion war zu Ende, der Laptop hatte den gesamten Test-Filmschnipsel bis zum (vorläufigen!) Ende abgespielt.

Frans blinzelte, blinzelte noch einmal. Er stand hier, in diesem Cockpit.
In dem alles voll funktionstüchtig war, ein echtes Cockpit, das so echt war, daß es einem echten Captain Future angemessen gewesen wäre. Und das Teil eines Raumschiffs war, das genauso real war und dafür erschaffen, geflogen und benutzt zu werden mit allen Möglichkeiten, die es besaß, und das waren viel mehr als Frans auch nur ahnen konnte.
 
Erst jetzt begriff er all das so richtig, war bisher völlig unbewußt und vielleicht zum psychischen Selbstschutz davon ausgegangen, sich einfach in einer besonders aufwendigen Filmkulisse zu bewegen.
Denn, Zeitreise über mehr als siebenhundert Jahre hinweg und Flüge durchs Weltall, ein Aufenthalt auf einem fernen Planeten, in einem lebendigen Raumschiff, wie sollte ein einfacher Mensch der Erde des 20. Jahrhunderts das wirklich, vollständig, begreifen?
Frans fühlte sich, als wäre er soeben aus einem Traum aufgewacht und endgültig auf dem harten Boden der Realität aufgeschlagen.
Sicherheitshalber kniff er sich, und zuckte wegen dem Schmerz zusammen. Ja, es war real. Das alles war real.
Der Film, das Cockpit, er und die anderen, die bei ihm waren. Er tastete nach der Lehne des Pilotensitzes, neben dem er stand, und fühlte kaltes Metall und wärmeren, festen Kunststoff und den Boden unter seinen Füßen, atmete die wohlriechende Waldluft, die so typisch für die HammerSyMOrs war, und sah die stillstehende Metallstatue, die sein „Grag“ sein sollte.
Alles war echt, alles absolut real.
 
Und die Möglichkeiten an diesem Ende der Zeit ... waren unendlich.